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Morgengruß von Helmut Harff: Entschuldigung

Hallo Ihr da in Brasilien

Ich ziehe ganz tief meinen Hut. Die Geste gilt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und allen, die mit zum Team gehören. Ich muss mich bei den deutschen Elitekickern entschuldigen. Das, was sie gestern gezeigt haben, habe ich ihnen nicht zugetraut und folglich auch nicht erwartet. 4:0 gegen Portugal - dem Vierten der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste - das ist schon Wahnsinn.

Ich habe mich einfach von der Berichterstattung über das WM-Team anstecken lassen. Was wurde da nicht alles berichtet, kolportiert und gemutmaßt. Wie sagte gestern jemand? Eine typisch deutsche Berichterstattung: alles schlecht reden. Na, ja, der Spruch "Bad news are good news" gilt eben immer und überall. Doch sollte man auch schlechte Nachrichten kritisch hinterfragen.

Die Kritik an der Berichterstattung ist keine Kollegenschelte. Ich möchte nicht wochenlang stunden- oder seitenlange Berichte über die WM-Mannschaft abliefern müssen. Schließlich passiert im Trainingslager nicht jeden Tag berichtenswertes. Da muss man als Journalist auch kreativ sein.

Vielleicht (Achtung: Verschwörungstheorie) war das Ganze aber auch eine konzertierte Aktion von DFB und Medien. Das Credo hieß unter Umständen: Den Ball möglichst flach halten, nicht viel positives berichten, Sorgenfalten zeigen. So werden Erwartungen nach unten geschraubt und der Favoritendruck von der Mannschaft genommen. Dafür wurde der Gegner mit seinem Superstar Ronaldo stark geredet.

Sollte das so gewesen sein, so ist diese Strategie voll aufgegangen. Doch Strategie hin oder her, "Grau is alle Theorieentscheidend is auf'm Platz", wie einst Adi Preißler feststellte. Klar ist, die deutschen Kicker überraschten wohl alle und vor allem Ronaldo, der schnell frustriert auf dem Platz rumstand.

Ja, und dann war da noch die Kanzlerin (hat sie abgenommen?). Ich fragte mich, warum sie für viel Steuergeld nach Brasilien jettet. Jetzt weiß ich es: Es war eine Weiterbildungsmaßnahme. Angela Merkel wollte lernen, wie man nach schlechter Presse mit einer sehr  guten Mannschaftsleistung die Massen begeistert. Wenn jeder für jeden bei der Arbeit - ob auf dem grünen Rasen oder am grünen Kabinettstisch - einsteht, wenn sich jeder voll reinhängt, wenn jeder mit Kopf und Herz den Erfolg will, dann steht am Ende ein 4:0.

Ob es in Berlin ganz in der Nähe des Reichstages mal ein Public Viewing anlässlich von Bundestagsbeschlüssen gibt? Träumen wird man ja mal dürfen!

Ich mache mir jetzt mein Frühstück und träume vom WM-Finale. Dabei ist mir egal, wer dann den Deutschen zum Titel gratulieren darf - Brasilien oder sonst wer.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück, und weiterhin viele positive WM-Überraschungen.

 


Veröffentlicht am: 17.06.2014

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