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Morgengruß von Helmut Harff: Städtetrip

Wie ich eine Stadt entdecke

Fremde Städte zu entdecken ist immer wieder ein aufregendes Erlebnis. Wenn ich in eine mir noch weitgehend unbekannte Stadt reise, will ich die Stadt entdecken, auf mich wirken lassen. Für mich heißt das, dass ich mich nur sehr wenig über sie im Vorfeld erkundige.

Klar, habe ich  von sehr vielen Städten schon etwas gehört, im Fernsehen gesehen. Ich habe ein Bild im Kopf, habe Erwartungen und Vorurteile. Beides wird in der Regel irgendwo erfüllt, vieles gab es nur in meinem Kopf.

Klar ist auch, dass ich mir die Highlights der jeweiligen Stadt ansehen will. Doch eigentlich passiert das eher im Vorübergehen. Für die Museen reicht die Zeit bei einem Kurztrip ohnehin kaum. Ich möchte das besondere Flair einer Stadt in mich aufnehmen, ich möchte die Menschen erleben, möchte sehen, wie sie in und mit ihrer Stadt leben. Mich interessiert, wie die jeweilige Stadt tickt, was sie besonders macht.

Zumeist mache ich zur Orientierung eine kurze Stadtrundfahrt oder lasse mir von einem Stadtführer seine Stadt erklären.  Dann habe ich einen Überblick, habe die wichtigsten Daten im Kopf und zumeist das wichtigste schon einmal kurz gesehen. Da mich in jeder Stadt interessiert, wo man gute einheimische Küche abseits vom Touristentrubel serviert bekommt, wo man heimische Produkte kaufen kann, bitte ich den Stadtführer schon beim Start unsere Tour um entsprechende Hinweise.

Das reicht mir selbstverständlich noch lange nicht aus. Bewaffnet mit einem Stadtplan und einer Citycard mache ich mich dann auf, das Straßenlabyrinth zu erkunden. Dabei zücke ich den Stadtplan nur, wenn ich überhaupt nicht mehr weiß, wo ich bin. Allerdings frage ich lieber, als das ich auf die Karte sehe.

Ich bummele durch die Straßen und Geschäfte, trinke etwas und beobachte die Menschen. Ich sehe mir die Fassaden der Häuser an, gehe durch Nebenstraßen, genieße Parks und Grünanlagen, betrachte Paläste und weniger prunkvolle Gebäude und gönne meinen pflastermüden Füßen hin und wieder etwas Ruhe und mir einen Kaffee, ein Bier oder was man in der Stadt sonst so trinkt.

Nach dem ich die Stadt am Tage unsicher gemacht habe, stürze ich mich nach eine Dusche im Hotel und fein gemacht ins abendlich-nächtliche Treiben. Ich liebe es, dort zu essen, wo die Zahl der Einheimischen die der Touristen bei weitem übersteigt. Klar ist, dass ich zwar in Wien Wiener Schnitzel esse, je doch nicht wo anders. Ich will einheimische Küche. Von der verstehen die Köche am meisten. Wenn ich unsicher bin, frage ich den Kellner oder auch andere Gäste. So kommt man schnell ins Gespräch. Und genau das will ich.

Ist es nicht zu spät geworden, habe ich die Chance, die Stadt dabei zu beobachten, wie sie erwacht. Das sagt viel über sie und ihre Bewohner aus. Dann ist die Gefahr gering, dass man nur ein Besucher unter vielen ist. Es ist spannend zu beobachten, was sich so am Morgen tut, wann und wie die Leute zur Arbeit oder in die Schule aufbrechen, wie und was sie unterwegs frühstücken. Es kommt vor, dass ich noch vor dem Frühstück im Hotel in einem kleinen Café etwas getrunken habe.

Wenn ich dann nach zwei oder drei Tagen die Stadt wieder verlassen muss, habe ich sicherlich nicht alles gesehen, was man als Tourist gesehen haben „muss“. Ich habe dafür erfahren, in welchem Rhythmus die Stadt und ihre Menschen leben. Ich habe eine Ahnung davon, was die Stadt ausmacht. Ich weiß dann, ob ich hierher noch einmal zurückkehren möchte oder nicht.

Jetzt gehe ich Frühstücken und dann setzte ich meine Erkundungstour durch dass zauberhafte Luxemburg fort.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 21.06.2014

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