Startseite  

24.11.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Morgengruß von Helmut Harff: Die Kleinen

… sind manchmal größer, als man denkt

Dass die Kleinen manchmal die Größten sind, hat man beim Film und im Fernsehen schon seit Jahrzehnten begriffen. Hier sind damit jedoch die körperlich kleinen, die Kinder gemeint.

Kinder laufen bei der Fußballweltmeisterschaft nur kurz vor dem Anstoß mit auf das Spielfeld. Wer hier als „klein“ gilt, kommt aus Nationen, die sich im Fußball noch sehr wenig Meriten erworben haben. Doch was vielleicht für die Klubmannschaften gilt, scheint für Nationalteams zumindest bei der diesjährigen WM nicht mehr zu gelten. Es scheint so, dass (fast) jeder jeden schlagen kann.

Das hat vor allem seinen Grund, dass gerade die Spieler der  vermeintlichen Fußballzwerge vielfach im Ausland und da bei Top-Teams unter Vertrag stehen. Die Männer verstehen ihr Handwerk, wissen mit dem Ball umzugehen und sind heiß darauf, sich international präsentieren zu können. Wer bei der Weltmeisterschaft in Brasilien überzeugen kann, dessen Marktwert steigt deutlich. Da kann man bei der nächsten Vertragsverhandlung schon mal ein Milliönchen mehr verlangen. Das gilt umso mehr für international noch nicht so bekannte Kicker.

Doch nicht nur die Aktiven, auch die Trainer der „Kleinen“ sind alles andere als heurige Hasen. Sie sind zumeist international erfahrene Männer, die sich gern der Herausforderung stellen, zu zeigen, wie groß die sogenannten Fußballzwerge wirklich sind. Sie sind genau wie ihre Kicker mehr als Stolz darauf, den „Fußballriesen“ zumindest das Leben schwer gemacht zu haben, ihnen gar ein Bein gestellt zu haben.

Die vermeintlich großen Fußballnationen müssen sich darauf einstellen, wenn sie ihre Führungsposition behalten wollen. Doch das gilt nicht nur für den Sport mit dem runden Leder. Das gilt in noch viel größerem Maße für die Top-Wirtschaftsnationen. Hier gilt ebenfalls, was gerade bei der Fußball-WM zu beobachten ist: Die Fachleute erwerben ihre Kenntnisse im Ausland und gehen dann zurück in ihre Länder. Dort sorgen sie dafür, dass fast im Verborgenen neue Ideen und Produkte entstehen. Die Verwunderung über die Leistung der „Kleinen“ ist vor allem dann besonders groß, wenn die „Großen“ vor Arroganz und Überheblichkeit kaum geradeaus sehen können.

Heute gibt es ein ganz besonderes Frühstück hier im Luxemburger Hotel „Simoncini“. Die Luxemburger sind nun fußballerisch wirklich ein Zwerg. Ob sich das einmal ändern wird? Erst einmal gratuliere ich zum Nationalfeiertag des Großherzogtums.

Ihnen wünsche ich Ihnen ein genussvolles Sonntags-Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 22.06.2014

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit