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28.07.2017

 

 

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Antwerpen baut Brücken

Antwerpen hat auch in historischer Hinsicht gute Gründe, 2014 an den Ersten Weltkrieg zu erinnern. Vor genau 100 Jahren war die Stadt für kurze Zeit die Hauptstadt Belgiens. Der Krieg verursachte einen enormen Flüchtlingsstrom, der zuerst nach Antwerpen und nach dem Fall der Stadt dann in die Niederlande, nach Frankreich und Großbritannien führte.

Das Antwerpener Friedenszentrum hat ein faszinierendes kulturelles Gedenkprogramm ausgearbeitet. Zu dem stadtweiten Programm gehören Ausstellungen der wichtigsten Antwerpener Museen, sowie Lesungen und Stadtrundgänge. Den Höhepunkt bildet das Anfang Oktober stattfindende Gedenkwochenende mit dem Bau einer vorübergehenden Brücke über der Schelde.

Damit Antwerpen mit Vorräten versorgt und im Notfall schnell geräumt werden konnte, bauten die Pioniere bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs eine Pontonbrücke über die Schelde. Am Wochenende des 3., 4. und 5. Oktober 2014 wird wieder eine Brücke über der Schelde errichtet. Dieses Mal handelt es sich dabei jedoch um eine Friedensbrücke.

Am Wochenende des 3., 4. und 5. Oktober 2014 steht Antwerpen ganz im Zeichen des Ersten Weltkriegs. Am Freitag wird die Brücke mit Prominenten aus dem In- und Ausland, einem Friedensumzug, einem Tanzspektakel und einem Poesieparcours ... feierlich eröffnet. Die Besucher können das ganze Wochenende an einem Kulturprogramm auf dem linken Scheldeufer teilnehmen.

Im Namen des Künstlers im Middelheimmuseum ist eine Sammlungspräsentation. Gezeigt werden Künstler, deren Leben auf beiden Seiten der Front nachhaltig vom Krieg gezeichnet wurde. Die Skulpturen von Käthe Kollwitz -  beeindruckende Fallstudien menschlichen Leids – erhalten dabei ganz besondere Aufmerksamkeit. Bis zum 11. Januar 2015.

Die Ausstellung Exodus. Auf der Flucht vor dem Krieg im MAS ist den Menschen gewidmet, die Anfang des Krieges fluchtartig die Stadt verlassen mussten. Eine Million floh in die Niederlande und viele Hunderttausende suchten in England und Frankreich nach einer sicheren Bleibe. Noch bis April 2015 im Fußgängerboulevard des MAS.

Das Fotomuseum beschäftigt sich in der Ausstellung Shooting Range. Fotografie an der Front? mit der Rolle der Fotografie im Ersten Weltkrieg. Welchen Einfluss hatte die Fotografie auf den Krieg? Wie verändert die Fotografie unseren Blick auf den Krieg? Vom 27. Juni bis 11. November 2014. Entdecken Sie noch mehr über die Fotografie in Zeiten des Krieges mit der Shooting Range App.

eugeen van mieghem und der große krieg

Das Van Mieghem Museum zeigt Porträts abreisender Flüchtlinge und andere ergreifende Szenen aus dem harten täglichen Leben in einer Stadt im Krieg. Die Ausstellung ist vom 15. September bis 27. November 2014 im KBC-Turm zu sehen.

Anhand von 6 bekannten Persönlichkeiten zeigt die Ausstellung Die Modernen. Kunst im Großen Krieg, was der Krieg für Künstler und Schriftsteller bedeutete. Zu sehen sind u.a. Werke von Paul Van Ostaijen, Emile Verhaeren, Cyriel Buysse und Rik Wouters. Zusammenarbeit zwischen dem KMSKA und dem Letterenhuis, vom 20. September 2014 bis 11. Januar 2015 im Koningin Fabiolazaal.

weit weg vom krieg?

Wie erfuhren belgische, deutsche und europäische Emigranten in Amerika, weit weg von den Schlachtfeldern, ihrem Vaterland und ihren Familien, den Ersten Weltkrieg? Entdecken Sie es in der Ausstellung Weit weg vom Krieg? im Hangar des Red Star Line Museum, vom 26. September 2014 bis 5. April 2015.

Weitere Informationen: www.antwerpen14-18.be/de

 


Veröffentlicht am: 25.06.2014

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