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Urlaubsklau: So schützen sich die Deutschen

Bayern sind besonders vorsichtig

Wo Urlauber die schönste Zeit des Jahres verbringen, wittern  auch Diebe und Räuber ihre Chance. Die GfK-Marktforschung hat im Auftrag der Gothaer Versicherung nachgeforscht, wie sich die Deutschen im Urlaub vor Diebstählen schützen. Das unerwartete Ergebnis: Bei den Bayern haben es die Gauner anscheinend am schwersten, bei den Norddeutschen am leichtesten.

Ob am Ballermann auf Mallorca oder am Timmendorfer Strand: Leichte Kleidung ohne tiefe Taschen, ausgelassene Stimmung und Gedrängel sind ideale Voraussetzungen für Diebstähle. Jeder zweite Deutsche geht mit ebenso schlichten wie effektiven Maßnahmen auf Nummer sicher: Wertsachen bleiben im Hotelsafe, Bargeld wird nur wenig oder gar nicht mitgenommen. Beliebte Diebstahlvorsorge ist außerdem die nicht sichtbare Brusttasche oder andere Geheimverstecke am Körper.

Besonders gründlich achten die Bayern darauf, dass ihnen im Urlaub nichts unfreiwillig abhandenkommt: Praktisch bei allen Vorsorgemaßnahmen liegen die Bayern deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Dies hat die GfK-Marktforschung in der repräsentativen Befragung von über 1.000 Bundesbürgern ermittelt. So sagten zum Beispiel fast zwei Drittel der Bayern (63,9 Prozent), dass sie es nach Möglichkeit vermeiden, unterwegs viel Bargeld dabei zu haben.

Ein weiteres interessantes Ergebnis der Gothaer Studie: Im Bundesschnitt gaben 15 Prozent der Befragten an, auf Reisen nur in Gruppen auszugehen. Bei den Bayern sind es mit 29,4 Prozent sogar fast doppelt so viel. Dass sie gar nichts gegen Diebstahl und Raub unternehmen, erklärten folgerichtig nur 2,9 Prozent der Befragten in Bayern (Bundesschnitt: 5,6 Prozent). Hierzu ein deutlicher Gegensatz: In Schleswig-Holstein verzichten 20 Prozent auf jegliche Schutzmaßnahmen im Urlaub.

Je nach Alter gibt es ebenfalls unterschiedliche Taktiken: Ältere Menschen ab 60 Jahren bevorzugen zum Beispiel überdurchschnittlich die "Graue-Maus-Taktik", kleiden sich also möglichst unauffällig, um für Diebe und Räuber uninteressant zu wirken. Jüngere Urlauber zwischen 14 und 29 Jahren hingegen gehen überdurchschnittlich oft im Rudel aus, um sich sicher zu fühlen.

„Wenn doch mal was passiert, dann sollten Urlauber an ihre Hausratversicherung denken", rät Stefan Hilgers, von der Gothaer Versicherung. "Vielen Kunden ist gar nicht bewusst, dass diese Police auch auf Reisen greift." Beim Einbruch im Hotelzimmer oder beim Raub auf der Straße besteht üblicherweise Versicherungsschutz. „Kein Versicherungsschutz besteht hingegen beim einfachen Diebstahl, deshalb sind eigene Vorsorgemaßnahmen sehr sinnvoll", so Hilgers weiter.

 


Veröffentlicht am: 26.06.2014

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