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Morgengruß von Helmut Harff: Gähn

Gähnen ist heute Morgen sehr verbreitet

Das wir am Morgen immer wieder auf Menschen treffen, die herzhaft oder verschämt hinter vorgehaltener Hand gähnen, ist nichts besonderes. Man sieht auch immer wieder jemand im Spiegel, der den Mund weit aufreist. So Mancher kann sich bereits am Abend nicht ein Gähnen verkneifen.

Doch gestern Abend und heute früh ist es anders. Wer gestern sich mit Menschen zum gemeinsamen Fußball gucken traf oder allein vor dem Bildschirm saß, der gähnte häufig selber, war aber auch von solchen mit aufgerissenen Mündern umgeben. Andere bekamen vor Entsetzen den Mund entweder nicht zu oder auf.

Klar meine ich den Kick der Deutschen Fußballnationalmannschaft gegen die nicht wirklich favorisierten Algerier. Doch die störten sich nicht um irgend eine Favoritenrolle. Die wollten gewinnen. In Algerien gähnte sicherlich niemand. Doch was unsere Kicker vor allem in der ersten Halbzeit ablieferten, sollte es als Schlafmittel zukünftig auf Rezept geben. Das Deutschland nicht in einen kollektiven Tiefschlaf verfiel, lag nur daran, dass wir uns so sehr über unser Nationalkicker aufregen mussten.

An unserem Gähnen ist aber nicht nur der müde, wenn auch am Ende erfolgreiche Kick der Löw-Buben schuld. Bis Mitternacht musste man durchhalten, um am Ende das 2:1 bejubeln zu können. Da gibt es diese unsinnige Sommerzeit, doch anlässlich der Fußball-WM im weit entfernten Brasilien kann man die Zeit nicht für vier Wochen verschieben. Wäre doch schön gewesen, wenn der Anpfiff um 21 Uhr mitteleuropäischer Fußballzeit erfolgt wäre. Na, vielleicht ist das auch nur eine von Müdigkeit getriebene Idee.

Doch noch einmal zum Fußball: Klar, am Ende zählt immer das Ergebnis und das spricht für die deutschen Kicker. Ohnehin scheint es in der Ko-Runde so zu sein, dass die Spiele in den letzten Minuten, in der Nachspielzeit oder im Elfmeter-Schießen entschieden werden. Zumindest konnten unsere Kicker um Kapitän Lahm "schon" nach der Verlängerung jubeln. Sie verhinderten damit, dass Millionen Menschen in der Heimat heute gar nicht aus dem Bett kamen. Währe es zum Elfmeter-Schießen gekommen, so hätten wir noch länger auf den Sieg warten müssen. Ja, auf den Sieg. Denn ich bin ganz sicher, dass wir auch dann gewonnen hätten. Glaubt jemand, dass der einzige gute deutsche Spieler - Torwart Neuer - auf dem Platz nicht mindestens einen algerischen Elfmeter gehalten hätte. Ich bin davon felsenfest überzeugt.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Verzeihung, aber ich musste noch einmal herzhaft gähnen.

Ihnen wüsche ich ein genussvolles Frühstück. Hoffentlich sind sie nicht allzu müde.

 


Veröffentlicht am: 01.07.2014

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