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Morgengruß von Helmut Harff: Skandal

Zu früh gefreut

Gestern eröffnete das neue Hotel Steigenberger am Berliner Hauptbahnhof offiziell seine Pforten. Bei so einem Ereignis rechnet man mit einem großen Auflauf von Promis oder solchen, die sich dafür halten. Meistens taucht irgendwann auch der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit auf.

Gestern war irgendwie alles anders. Entweder wollte man bei Steigenberger keine Promis oder die hatten besseres zu tun. Die Folge: Nur wenige Pressefotografen verirrten sich in das Hotel. Die wissen nämlich genau, wen sie wo "abschießen" können. Dann erschien doch ein "Objekt". Der CDU-Bundestagsabgeordneter Wolfgang Bosbach schritt über den roten Teppich. An seiner Seite eine sehr schöne, sehr langbeinige und dunkelhaarige und vor allem sehr junge Frau. Hat der Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages eine Freundin? Ist das seine Sekretärin? So wie die beiden miteinander umgingen, war alles möglich.

Wie zu solchen Anlässen üblich, ergriff der Politiker das Mikrofon und das Wort und lobhudelte den Gastgeber. So ganz nebenbei erwähnte er, dass er mit seinen Kindern, darunter die ihn heute begleitende Tochter, schon sehr häufig in Steigenberger Hotels Urlaub gemacht hat. Oh, Herr Bosbach, das war nicht nett - das mit der Tochter. Wo bleibt nun der Skandal? Nun kauft BILD doch nicht meine Fotos.

Eigentlich bin ich ganz froh, dass der verheiratete Wolfgang Bosbach nicht für einen Skandal sorgte. Ich finde es viel sympathischer, dass er seine Tochter mitgebracht hat. Im Gespräch zeigte er sich dann auch mächtig stolz auf seinen hübschen Nachwuchs. Er legte gesteigerten Wert darauf, dass sein Kind auf jeden Fall nach ihm kommt. Auf Nachfrage billigte er der Mutter mit mehr als einem Augenzwinkern 20 Prozent an der Tochter zu. Einem Vater einer solchen Tochter sei das verziehen.

Ich bin gespannt, ob man den Bosbach-Nachwuchs in der kommenden Modewoche nicht nur am, sondern auch auf dem Laufsteg sieht. Alles was man dazu braucht, bringt sie dank der Gene von Papa und Mama auf jeden Fall mit.

Ach ja: Die Eröffnungsfeier war auch ohne Promis (oder vielleicht deshalb) ein voller Erfolg. Alle hatten Spaß, ob bei der Überraschungs-Modenschau von Ewa Herzog oder dem überragenden kulinarischen Angebot.

Ich mache mir jetzt mein ganz normales Frühstück. Obwohl, jetzt im Steigenberger frühstücken wäre auch nicht schlecht.

Ihnen wüsche ich ein genussvolles und skandalfreies Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 04.07.2014

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