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Wirtschafts-News vom 7. Juli 2014

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Während die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins im Juli weiterhin bei 0,15% belässt, spüren deutsche Sparer derzeit die Auswirkungen der Absenkung aus dem Vormonat. Mit dem Stichtag 1. Juli 2014 sackte der durchschnittliche Tagesgeldzins auf ein neues Rekordtief von 0,58 % - ein Minus von -7,94 % im Vergleich zum Vormonat. Das ergab jetzt der Tagesgeldindex des Fachportals Tagesgeldvergleich.net, der monatlich die Zinsen von 114 Tagesgeldangeboten für Neukunden erhebt. Die Erhebung erfolgt jeweils für Einlagen von 5.000 und 50.000 Euro. Begründen lässt sich der Sinkflug der Tagesgeldzinsen in erster Linie mit der Entwicklung des Leitzinses der EZB. Im Juni sackte der Leitzins von 0,25 % auf historisch niedrige 0,15 %. Die Finanzinstitute geben jene Zinssenkung mit Verzögerung an den Kunden weiter - teilweise verstärkt. Im Durchschnitt reduzierte sich der Tagesgeldzins aller gesenkten Produkte (Einlagesumme 5.000 Euro) um 0,13 %. Für Anlagen von 50.000 Euro drückten die Banken den Zinssatz um satte 0,15 %. Von den insgesamt 114 Tagesgeldern im Vergleich senkten in den vergangenen vier Wochen 41 ihren Zinssatz. Dennoch kletterte das Einlagenvolumen deutscher Sparer auf den Stand von ca. 964 Milliarden Euro.  

Anfang Juli sind die Zinsen für Immobilienkredite auf deutlich unter 2 Prozent gesunken - und damit auf ein historisches Allzeittief. Ein Grund für die Talfahrt ist nach Angaben des Vermittlers privater Immobilienfinanzierungen Interhyp die historische Leitzinssenkung im Juni.  Weil die Europäische Zentralbank bei ihrer jüngsten Sitzung am 3. Juli keine neuen grundlegenden geldpolitischen Signale gesetzt hat, dürfen sich Immobilienkäufer auch in den nächsten Wochen über gute Finanzierungsbedingungen freuen.  "Der niedrige Leitzins hat die Renditen für Anleihen und Pfandbriefe nochmals bröckeln lassen. Dadurch haben sich auch Finanzierungen nochmals um rund 0,1 Prozentpunkte verbilligt", sagt man beim Vermittler.  Die zehnjährige Pfandbriefrendite, die als wichtiger Indikator für die Zinsentwicklung bei langlaufenden Immobilienkrediten gilt, ist von Juni bis Anfang Juli von 1,67 Prozent auf ein Rekordtief auf 1,5 Prozent am 1. Juli gesunken. Immobiliendarlehen sanken  von knapp über 2 Prozent auf bis zu 1,87 Prozent.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
http://www.was-audio.de/aanews/News20140707_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 07.07.2014

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