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Gänsehaut und Käse

Gruseln in der Heimat des Gruyère-Käses

Beim Betrachten der Alien-Figuren im Museum des am 12. Mai 2014 verstorbenen Schweizer Künstlers Hansruedi „HR“ Giger läuft es Besuchern kalt den Rücken herunter. Kein Wunder: Für das Design des titelgebenden Monsters aus dem Film „Alien“ gewann HR Giger 1980 einen Oscar. Die surrealistischen Ausstellungsstücke stehen in starkem Kontrast zum idyllischen Städtchen Gruyères (Fribourg Region), wo das Museum beheimatet ist. In der Gruyère-Schaukäserei oder bei einer Wanderung auf dem Berg Moléson zeigt sich die Region von ihrer beschaulichen Seite.

Das idyllische Städtchen Gruyères liegt inmitten der Freiburger Voralpen und ist ebenso ein Magnet für Filmfans wie für Wanderer und Genießer. Überragt wird die Kleinstadt vom Schloss Gruyères aus dem 13. Jahrhundert. Es zählt zu den prächtigsten Schlössern der Schweiz und verdankt seinen Charme der malerischen Architektur, seiner Geschichte und Ausstellungsstücken. Der Rundgang durch das Schloss bietet einen Überblick über die Architektur, Geschichte und Kultur der vergangenen acht Jahrhunderte.

Gruseln auf Hollywood-Niveau

Das künstlerische Werk des Oscar-Preisträgers und Künstlers Hansruedi „HR“ Giger lässt sich im Schloss St. Germain, gleich unterhalb des Schlosses Gruyères, bestaunen. Das Giger Museum beherbergt Werke aus Gigers diversen Filmen, so auch aus „Alien“, für den er 1980 zusammen mit vier Berufskollegen den Oscar für die besten visuellen Effekte gewann. Die Ausstellung zeigt nicht nur Filmrequisiten, sondern auch Skulpturen, Gemälde und bizarre Möbelstücke. Gigers surreales Werk zeichnet sich besonders durch sogenannte Biomechanoiden aus, eine Verschmelzung von Technik mit Lebewesen: Gänsehaut garantiert.

Nach der Ausstellung stärken sich Filmfans in der HR Giger Bar gleich neben dem Museum. Natürlich ist auch die Bar ganz im Stil von Gigers Werk gehalten. Der Künstlerverliebtesich 1990 in die Gegend rund um Gruyères, als er eine Ausstellung im Schloss besuchte und so den Standort für sein Museum fand. Giger selbst lebte bis zu seinem Tod im Mai dieses Jahres zurückgezogen in Zürich.

Ein Kombi-Eintrittsticket für das Schloss Gruyères und das Giger Museum kostet rund 14 Euro (17 Schweizer Franken).

Käse kosten und entdecken im La Maison du Gruyère

Weitaus urtümlicher und schmackhafter geht es am Fuße des Schlosses Greyerz in der Schaukäserei „La Maison du Gruyère“ zu. Als Willkommensgeschenk erhält jeder Besucher eine Auswahl verschiedener Gruyère-Käse. Die Käserei eignet sich besonders für Familien mit Kindern. So begleitet die Kuh „Cerise“ die kleineren Gäste mit dem Audioguide durch die Ausstellung und erläutert die Herstellungsgeheimnisse des Käses. 36 Bauern der Region liefern zweimal täglich Milch an die Käserei. Je nach Jahreszeit demonstrieren die Käser drei- bis viermal täglich die Herstellung des zertifizierten „Le Gruyère“. Pro Jahr produzieren sie über 7.000 Käselaibe. Ein Teil der zu Käse verarbeiteten Milch wird im Restaurant der Käserei angeboten.

Wandern auf dem Hausberg von Gruyères


Der Moléson, Hausberg von Gruyères, wartet mit einem besonderen Leckerbissen auf. Hier auf 2002 Metern liegt Wanderfreunden tagsüber die ganze Westschweiz zu Füßen. Nachts erkunden Hobbyastronomen beim Gipfelrestaurant im öffentlichen Observatorium mit vier Teleskopen Sterne und ferne Galaxien. Der Gipfel ist zu Fuß oder mit der Stand- und Luftseilbahn ab Moléson-Dorf erreichbar. Auf dem Panoramaweg in Richtung Plan-Francey reicht der Blick vom Genfer See bis zu den berühmten Gipfeln des Berner Oberlandes, vom Mont Blanc über den Jura bis zur Drei-Seen-Region. Wem unterwegs der Magen knurrt, der verpflegt sich im urigen Chalet „Gros-Plané“. Frische Produkte vom Bauernhof sowie regionale Spezialitäten stehen auf der Speisekarte. Die Auswahl reicht von der Käseschnitte über eine reichhaltige Chalet-Suppe bis hin zur Meringue mit Schlagrahm.

Weitere Informationen zu Fribourg Region gibt es im Internet unter www.myswitzerland.com/de-de/greyerz-moleson.html und der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.

 


Veröffentlicht am: 08.07.2014

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