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Gesundheits-News vom 11. Juli 2014

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) In unseren vergangenen Gesundheitsnachrichten haben wir uns über das Thema Rückenschmerzen unterhalten und darüber, was man dagegen tun kann. Bei vielen Patienten gibt es da den interessanten Trend, sich zuerst einmal in die Röhre zu begeben. Dabei ist das gar nicht unbedingt sinnvoll, wie Oliver Käs, Orthopäde und leitender Oberarzt für Wirbelsäulenchirurgie und unser  Spezialist zum Thema Rückenprobleme erklärt.

Oliver Käs:
Die Röhre würde ich zunächst hinten anstellen, es kommen ganz viele Patienten mit einer Bildgebung, die nicht ordentlich untersucht wurden: am Anfang der Behandlung steht immer das Befragen des Patienten. Wann, wo und wie ist es passiert und nachfolgend die körperliche Untersuchung, d.h., man muss den Patienten anfassen und ihn untersuchen und danach kommt eigentlich erst die Bildgebung, sprich, ein normales Röntgenbild oder auch die Röhrenuntersuchung.

Kommt bei dieser Untersuchung ein Bandscheibenvorfall heraus, steht oft eine Operation im Raum.
Oliver Käs:
Noch vor 10-15 Jahren war man sehr aggressiv, man hat geglaubt, dass Bandscheibenvorfälle alle operiert werden müssen, um den Druck vom Nervenkanal zu nehmen, aber man weiß heutzutage, dass auch eine Bandscheibenoperation Folgezustände hervorrufen kann wie Instabilitäten im Bereich der Wirbelsäule, es gibt ein so genanntes Postnukleotomie-Syndrom, ein Syndrom nach Entfernen der Bandscheibe, was dem Patienten ein Jahr, eineinhalb Jahre nach Entfernung der Bandscheibe, erhebliche Probleme machen kann und daher ist man heutzutage eher zurückhaltend, was die operative Therapie angeht.

Damit stellt sich natürlich die Frage, wann muss man operieren und wann nicht?
Oliver Käs:
Nicht jeder Vorfall muss operiert werden, es gibt Vorfälle die befinden sich im Nervenkanal, es gibt Vorfälle, die befinden sich in den Austrittslöchern der Nerven, die in die Beine gehen, es gibt Vorfälle, die befinden sich außerhalb des kompletten Nervenkanals, außerhalb dieser Löcher und diese werden alle unterschiedlich behandelt und therapiert.

Was aber ist zu tun, wenn man auf die Operation verzichten kann? 
Oliver Käs:
Sie brauchen am Anfang eine ausreichende Schmerztherapie, um dann eine Krankengymnastik mitmachen zu können, oder eine manuelle Therapie durchzumachen, mitzumachen, und der Arzt muss immer wieder überprüfen, ob Sie damit zurechtkommen, ja oder nein!

Trotz allem kann es natürlich dann irgendwann so weit sein, dass man doch unter das Messer muss, sprich, die OP nicht mehr zu vermeiden ist. Was man dann konkret tun kann, darüber sprechen wir in der nächsten Folge unserer Reihe Rückenprobleme mit Oliver Käs.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
http://www.was-audio.de/aanews/gesundheitsnews20140710_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 11.07.2014

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