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Morgengruß von Helmut Harff: Flughäfen

Derzeit platzen sie wieder aus allen Nähten

Urlaubszeit ist Flughafenzeit, wie derzeit wieder zu beobachten ist. Sind die fliegenden Urlauber unterwegs, verändern sich die Flughäfen. Viel mehr Menschen als sonst wuseln durcheinander. Es ist laut und hektisch. Gepäckstücke und Kinder werden durch die Gänge geschoben. Die Reisenden suchen das richtige Terminal. Hektisch wird nach Pässen und weiteren Unterlagen gesucht. Überall lange Schlangen.

Wie anders geht es in "normalen" Zeiten zu. Da dominieren die Vielflieger, die zumeist beruflich unterwegs sind. Die wissen wo und wie es lang geht, bewegen sich auf dem Flughafen wie in ihrem Bürogebäude. Alles läuft ruhig und routiniert ab. Man hat sein Köfferchen, seine Laptoptasche und das war es. Man greift sich eine Zeitung, trinkt noch einen Kaffee und ab geht es von einer City in die andere.

Dagegen sind Flughäfen zur Reisezeit, so meine Beobachtung, häufig mit den Massen überfordert. Ja, es gibt hier und da mehr Mitarbeiter, aber dennoch werden die Reisenden zumeist allein gelassen. Wer die wegweisenden Piktogramme nicht kennt, wer die englischsprachigen Anzeigen genau wie die Durchsagen nicht versteht, reagiert noch verwirrter. Hektik bestimmt dann wirklich das Geschehen auf den Airports.

Wie schlecht Flughäfen auf die Urlauber eingestellt sind, merkt man unter anderem an der Wartezeit am Gepäckband. Warte ich im Normalfall beispielsweise in dem sehr überschaubaren Flughafen Berlin-Tegel schon unverschämte 15 Minuten, so waren es gestern mehr als 30 Minuten. Der Flug von Zürich hat nur etwas mehr als die doppelte Zeit gedauert.

Lange Schlangen an den Check-in-Schaltern, bei den Sicherheitskontrollen und schlussendlich am Gepäckband, da kann man schon auf die Idee kommen, die Flughafenbetreiber haben an den Urlaubsfliegern kein großes Interesse. Warum auch? Diese Reisende sind nichts anders gewöhnt, sie maulen, aber beschweren sich nicht. Und, es bleibt ihnen ja nichts weiter übrig, als sich durch die Dienstleistungswüste Flughafen zu quälen. Wie sonst sollen sie ihre Urlaubsziele auch erreichen.

Heute gehe ich nicht zum Frühstücksbrunch. Ich muss arbeiten. Aber eines ist sicher, mein Frühstück ist leckerer, als jenes, dass in den Ferienfliegern serviert wird.

Ihnen wüsche ich ein genussvolles Frühstück und eine entspannte Urlaubsreise.

 


Veröffentlicht am: 13.07.2014

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