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Gesundheits-News vom 18. Juli 2014

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Wenn Ärzte andere Behandlungsmethoden anwenden als die Standardtherapie, ohne ihre Patienten darauf hinzuweisen, ist das ein Behandlungsfehler. Das hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden (Urteil vom 25.02.2014, Az.: 26 U 157/12). Als grob gilt der Fehler, wenn sich der Patient bereits für die Standardtherapie entschieden hatte. Im vorliegenden Fall hatte ein Arzt die Hautkrebserkrankung eines Patienten mit einer fotodynamischen Therapie behandelt. Zuvor hatte der Patient die Standardtherapie gewünscht: den Tumor operativ zu entfernen. Der Arzt hatte den Patienten nicht darüber informiert, dass bei der fotodynamischen Therapie die Gefahr höher ist, dass der Krebs zurückkehrt. "Grundsätzlich darf jeder Arzt nach eigenem medizinischen Ermessen die Therapie wählen", sagt Dr. Britta Specht, Vorstandsvorsitzende des Medizinrechtsanwälte e.V. "Weicht er dabei jedoch von der Standardtherapie ab, muss er dies nachvollziehbar begründen können und den Patienten darüber aufklären."

Die Zahl der Verordnungen von Medikamenten zur Behandlung der Multiplen Sklerose hat sich in der PKV von 2007 bis 2012 mehr als verdoppelt. Dies ist eines der Ergebnisse einer neuen Studie des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP).  Ursache für die deutliche Zunahme ist vor allem die steigende Zahl an MS-Patienten infolge der verbesserten Diagnoseverfahren und des daraus resultierenden früheren Behandlungsbeginns.  MS ist allerdings weiterhin nicht heilbar.

Hebammen können einen entscheidenden Beitrag bei der Versorgung von Schwangeren leisten: So ergab eine internationale Studie, dass eine kontinuierliche und schon während der Schwangerschaft bestehende Hebammenbetreuung zur Gesundheitsförderung und Zufriedenheit der Schwangeren beiträgt und die Rate von komplikationsfreien Geburten erhöht. Als eine von wenigen gesetzlichen Krankenkassen übernimmt die BKK Mobil Oil ab sofort die Kosten für drei zusätzliche Beratungsgespräche für Schwangere bei einer Hebamme. Wie wichtig die Arbeit von Hebammen für die Gesundheit von Mutter und Kind ist, zeigt auch eine internationale Vergleichsstudie: Sie ergab, dass Frauen, die kontinuierlich von einer Hebamme betreut werden, seltener eine Frühgeburt erleiden, seltener eine örtliche Betäubung erhalten und häufiger auf natürlichem Weg gebären. Schon während der Schwangerschaft betreuen und beraten Hebammen die werdende Mutter - von Maßnahmen gegen Schwangerschaftsbeschwerden bis hin zur Vorbereitung einer selbstbestimmten Geburt.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/gesundheitsnews20140717_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 18.07.2014

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