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Morgengruß von Helmut Harff: Castingshows

Gestern entdeckte ich eine neue

Ich habe gestern abend wieder einmal den Fernseher angemacht und landete beim Zappen bei einer Tanzshow. Wie ich schnell feststellte, war es eine Castingshow, die ich noch nicht kannte. Es handelte sich um "Got to Dance".

Nun muss ich erst einmal sagen, dass ich ansonsten Castingshows wie "Deutschland sucht den Superstar" oder diese komischen Model- oder Bauer-sucht-Frau-Shows ziemlich unterirdisch finde. Ja, ich sehe mir diese Dinge schon mal an. Ich muss sie gesehen haben, um mir ein Urteil zu bilden. Das fällt in fast allen Fällen verheerend aus. Auch die Suche nach Deutschlands bestem Mann hatte ich mir angesehen und gleich danach mein Unverständnis über die Gewinnerliste an dieser Stelle geäußert. Na ja, das ZDF hat uns besch... Casting- und auch Votingshows sind eben zweifelhaft. Haben Sie sich noch nie gewundert, wieso gerade diese Titel bei der "Chart-Show" auftauchen und andere nicht? Ich schon.

Doch zurück zu meinem gestrigen Fernsehabend. Was ich da zu sehen bekam, ließ mich wirklich staunen. Ich bin zwar kein Experte, aber ein Ballettfan und verstehe etwas vom Tanz - nur selber kann ich es nicht. Gestern zeigten Tänzer und Tänzerinnen - es waren sehr viele Männer dabei - wie man heute tanzt. Nahezu alle Genres waren vertreten. Die Künstler waren keine Menschen, die mal einfach so sich ein bisschen auf der Bühne zeigen wollen. Da war keiner drunter, der nicht zuvor hart gearbeitet, hart trainiert hat. Klar gab es große Niveauunterschiede, blamiert hat sich aber - zumindest als ich gesehen habe - keiner.

Ich ziehe wirklich ganz tief meinen Hut vor der Leistung der Männer, Frauen und Kinder, die dort performten. Da waren teilweise Weltklasse-Leistungen dabei. Leider kann man das vor allem von den beiden Damen der dreiköpfigen Jury nicht sagen. Palina Rojinski, in jungen Jahren zweimal deutsche Juniorenmeisterin in der rhythmischen Sportgymnastik, und Choreografin Niketa Thomson entpuppten sich als mediale Selbstdarstellerinnen, die teilweise mehr Wert auf ihre eigene Show als auf ihren Job als Juror legten. Peinlich wurde es immer dann, wenn sich die beiden als Tänzerinnen auf die Bühne wagten. Ja, sie können sich bewegen, mehr aber auch nicht. Sie hätten sicherlich nicht drei goldene Sterne für ihre Darbietungen bekommen.

Genau hier liegt aber das Problem bei solchen Castingshows. Man traut dem Unterhaltungswert der Teilnehmer, in diesem Fall der Tänzer nicht. Ob da ein Bohlen, eine Nena oder wie sie alle heißen - die Jury wird immer mit Leuten bestückt, die selber ein Teil der Show sind, mit ihren Einlagen für Unterhaltung sorgen sollen. Ich bezweifele, dass so ein Konzept Castingshows wirklich gut tun. Das gilt um so mehr für "Got to Dance", denn hier trat zumindest gestern niemand auf, für den man sich fremdschämen muss, der nicht mit seiner Leistung überzeugen konnte. Es gab nur gute und sehr gute Darbietungen. Leider gab es auch zwei nicht immer frei von Peinlichkeiten agierenden Jurorinnen.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück. Wobei, bei der Hitze habe ich überhaupt kein Appetit.

Ihnen wüsche ich ein genussvolles Frühstück. Hoffentlich können Sie das tolle Sommerwetter so richtig genießen.

 


Veröffentlicht am: 18.07.2014

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