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Langlauf-Eldorado der Extraklasse

Seefeld freut sich auf ein sportliches Großereignis

Seefeld in Tirol/Österreich begeistert mit seiner Vielfalt an Möglichkeiten für die ganze Familie, es sich so richtig gut gehen zu lassen. Man trifft  sich beim Bummel durch die lebhafte Fußgängerzone mit ihren attraktiven Geschäften, zu einem vergnüglichen Abend im Casino oder in den zahlreichen Restaurants, Bars, Cafes und Discotheken. Auf den preisgekrönten, bestens präparierten 279 km Loipen (Skating und klassisch) der Region fühlen sich im Winter sowohl Hobbysportler als auch Profis wohl.

Seefeld ist nicht irgend ein Wintersportort, sondern einer mit einer eindrucksvollen olympischen Geschichte. Olympische Wettbewerbe fanden hier bereist 1964, 1976 und 2012 statt. Nun steht 1219 ein neues sportliches Großereignis ins Haus - die Nordischen Ski-WM.

Antoinette Schmelter de Escobar sprach mit mit Alois Seyrling, Obmann der Olympiaregion Seefeld und Inhaber des *****Hotels Klosterbräu über die Nordischen Ski-WM 2019 und vor Seefeld stehenden Aufgaben.

Die Olympiaregion Seefeld hat es Anfang Juni geschafft, vom FIS-Kongress den Zuschlag für die Nordische Ski-WM 2019 zu bekommen. Welche Aufgaben hat der Ort bis dahin zu bewältigen?
Alois Seyrling:
Bis 2019 wollen wir das weltbeste Langlaufgebiet werden, weil das ganz klar unsere Spezialisierung ist – und Langlaufen immer beliebter wird. Die WM ist bei diesem Vorhaben zwar das zentrale Ereignis. Primär setzen wir aber nicht nur auf die zweiwöchige Veranstaltung, sondern bereits auf die Jahre davor und danach, also eine langanhaltende Nutzung.

Was genau ist dafür geplant?
Alois Seyrling:
Ab 1. November eines jeden Jahres soll es eine Schneegarantie auf einer Strecke von drei Kilometern geben, wofür unsere Beschneiungsanlagen ausgebaut werden. Ähnliches ist bei der Loipen-Beleuchtung für den Nachtlanglauf geplant. In unserem 279 Kilometer langen, präparierten Loipennetz werden weitere Skiwachsstationen und Toiletten errichtet sowie die Loipen verbreitert, damit flächendeckend Skaten und Klassisch möglich ist. Parallel arbeiten wir weiter an Themenloipen, z.B. für Kinder, Hunde oder kulinarischer Art. Im Ort wird das Presse- und Konferenzzentrum vergrößert und modernisiert. Die komplette Fußgängerzone bekommt ein neues Verkehrskonzept. Und auch rund um den Bahnhof wird sich einiges verändern, was insgesamt mehr Lebensqualität im Ort bedeutet.

Das hört sich sehr ambitioniert an.
Alois Seyrling:
Zu 80 Prozent ist die notwendige Infrastruktur schon vorhanden. Der Rest wird zusätzlich errichtet, darunter zwei temporäre Stadien für 20.000 Zuschauer, die das bereits vorhandene Naturstadion unterhalb der Schanze ergänzen.

Wer übernimmt die Kosten für das alles?
Alois Seyrling:
Wie bei so großen Projekten üblich, Bund und Land jeweils zu 40 % und der Ort 20 %.

Mit wie vielen Teilnehmern und Besuchern rechnen Sie während der Nordischen WM?
Alois Seyrling:
Schätzungsweise 30.000, also fast doppelt so viele, wie Seefeld derzeit an Gästebetten hat. Insofern werden auch in einem Umkreis von 30 Kilometern Unterkünfte gebraucht und belegt werden.

Was bedeutet das für Sie als Hotelier hier am Ort?
Alois Seyrling:
Unser Ziel ist es, dass Seefeld rund um die Nordische Ski-WM weiter an Bekanntheit und Image gewinnt. Für jeden, der diese Chance erkennt, dürfte das ein Anreiz sein, in Sachen Ausbau und Modernisierung seines Betriebs noch ein bisschen mehr Risikobereitschaft zu zeigen.

Gibt es dafür auch bei Ihnen im Hotel Klosterbräu schon konkrete Pläne?
Alois Seyrling:
Momentan habe ich mich als Obmann des Tourismusverbands der Olympiaregion Seefeld auf das Thema WM konzentriert und mir noch keine Gedanken gemacht, was bei uns im Haus passieren soll. Aber da wir nicht in Geschäftsjahren, sondern Generationen denken, verfolgen wir ohnehin eine Strategie, unser Haus in den nächsten zehn Jahren weiter auszubauen. Dafür reinvestieren wir den gesamten Gewinn. Fest steht bereits, dass wir noch mehr Zimmer modernisieren, den Sauna-Bereich erweitern und unsere eigene Landwirtschaft ausbauen. Außerdem denken wir daran, den Klosterhof zu überdachen, um ihn ganzjährig nutzen zu können. Ein wichtiger Treffpunkt wird während der WM sicher wieder unser Nachtclub „Kanne“ werden, der unser Hotel in den 60er und 70er Jahren berühmt gemacht hat.

Hat man bei dem zu erwartenden Ansturm überhaupt eine Chance, bei Ihnen unterzukommen?
Alois Seyrling:
Stammgäste haben bei Buchungen auf jeden Fall Vorrang. Wer heuer noch ein Zimmer für 2019 optioniert, bekomme es garantiert zum gleichen Preis wie 2014.

Im Februar waren Sie in Sotschi und mussten dort feststellen, dass zu den Olympischen Winterspielen vieles nicht rechtzeitig oder nur fehlerhaft fertig gestellt werden konnte. Ist so etwas auch in Seefeld denkbar?
Alois Seyrling:
Wir haben das Glück, dass wir keine neuen Sportstätten errichten müssen, sehr vieles für die Nordische Ski-WM 2019 also schon steht. Hotels und Gaststätten können auf eine Erfahrung von 50 Jahren Tourismus und zwei olympische Winterspiele zurückschauen. Bezüglich der Verkehrswege sind wir mit Zufahrten aus drei Richtungen gut gerüstet. Außerdem findet bei uns jedes Jahr im Januar der Kombinierer-Weltcup statt, so dass wir permanent dazu lernen.

 


Veröffentlicht am: 19.07.2014

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