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Runter vom Gas

McRent-Tipps zu Verkehrsregeln im In- und Ausland

(w&p) Fahrzeugcheck auf Dänisch, griechisches Halteverbot oder Bußgeldrabatt in Spanien: Die Vorschriften für Fahrer sind europaweit nicht einheitlich – und manche muten auch etwas skurril an. Daher ist es empfehlenswert, sich vor Beginn der nächsten Wohnmobilreise über die Verkehrsregeln im jeweiligen Zielland zu informieren.

Neben wichtigen Gesetzen überraschen die europäischen Nachbarn auch mit dem einen oder anderen Unterhaltungsfaktor. McRent, Europas größte Wohnmobilvermietung, gibt eine Übersicht zu wichtigen und interessanten Vorschriften in Deutschland und anderen Urlaubsländern.
 
Vor Fahrtantritt: In Dänemark muss vor der Fahrt ein Sicherheitscheck absolviert werden, der nicht nur das Prüfen von Lenkung, Bremsen, Licht und Hupe beinhaltet. Es muss auch überprüft werden, ob jemand unter dem Auto liegt. In dem Fall darf der Motor nämlich nicht gestartet werden. In Spanien sind Wohnmobilreisende verpflichtet, überstehende Ladung wie zum Beispiel Fahrradträger mit Schildern zu kennzeichnen. Für Brillenträger gilt: Immer ein Zweitexemplar im Fahrzeug mitführen.

On the road: Bei McRent muss das Mindestalter der Person, die das Wohnmobil mietet, 21 Jahre alt sein. Wer auch mit 21 erst seit kurzem hinter dem Lenkrad sitzt, muss besonders in Frankreich auf die Geschwindigkeit achten. Denn dort gelten für Führerscheinneulinge zwei Jahre lang besondere Regeln. Außerhalb von Ortschaften darf der Tacho nicht mehr als 80 km/h anzeigen, auf Schnellstraßen 100 km/h und auf der Autobahn 110 km/h.

Italien-Urlauber sollten beachten: Je nach Gewicht des Wohnmobils gelten unterschiedliche Begrenzungen. Für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen sind außerorts beispielsweise Geschwindigkeiten bis 90 km/h erlaubt, Reisemobile über 3,5 Tonnen dürfen lediglich mit bis zu 80 km/h fahren.

Bei den französischen Nachbarn spielt beim Tempolimit das Wetter eine Rolle. Denn bei Nässe muss die Geschwindigkeit außerhalb von Ortschaften um 10 km/h und auf Autobahnen um 20 km/h verringert werden.

Wer in Portugal unterwegs ist, darf sich nicht wundern, wenn der Hintermann hupt. Besonders auf engen Straßen machen Verkehrsteilnehmer oftmals durch kurzes Hupen auf sich aufmerksam, bevor sie beispielsweise zum Überholen ansetzen.

Alkohol – bloß nicht:
In Dänemark wird Alkohol am Steuer seit Juli 2014 besonders drastisch bestraft. Denn wer mit mehr als 2,0 Promille Alkohol unterwegs ist, verliert seinen Führerschein für drei Jahre. Darüber hinaus ist auch das Fahrzeug weg. Denn der Staat konfisziert den Wagen, der anschließend versteigert wird. Allerdings nur, wenn Fahrer und Eigentümer identisch sind.

Ähnliches gilt für Italien: Auch dort wird das Auto enteignet. Allerdings liegt hier die Promillegrenze bereits bei 1,5. In Frankreich sind Fahrer dazu verpflichtet, stets einen Alkoholtester mit sich zu führen. 

Manchmal wird es teuer: In Griechenland müssen Verkehrssünder noch tiefer in die Tasche greifen, wenn sie ihren Bußgeldbescheid nicht innerhalb von zehn Tagen bezahlen. Dann kann es sein, dass die Strafe verdoppelt wird. In Spanien dagegen wird frühes Zahlen belohnt. Wenn das Bußgeld innerhalb von 15 Tagen beglichen wird, gibt es einen Rabatt von 50 Prozent. Allerdings kann es hier vorkommen, dass ein Bußgeld auch schon fällig wird, wenn beim Überholen der Blinker nicht eingesetzt wird.

Parken oder nicht parken: In Griechenland zeigen die Halteverbotsschilder, an welchen Tagen Parken und Halten untersagt ist. Eine durchgestrichene senkrechte Linie auf dem Schild zeigt an, dass das Halteverbot nur an ungeraden Tagen gilt. Sind zwei senkrechte Linien durchgestrichen, gilt das Verbot dagegen nur an geraden Tagen. Gleiches gilt in manchen schwedischen Städten.

In Spanien wird es etwas komplizierter: Wer hier mit dem Reisemobil unterwegs ist und sich durch enge Gassen schlängelt, muss besonders in Einbahnstraßen aufpassen. Denn an geraden Tagen darf nur auf der Straßenseite mit den geraden Hausnummern geparkt werden, an ungeraden Tagen auf der Seite mit den ungeraden Hausnummern.

In Island gilt ausdrückliches Parkverbot bei einer unterbrochenen, gelben Linie am Fahrbahnrand. Ist die Linie durchgezogen, gilt absolutes Halteverbot. Ebenso ist das Abstellen des Reisemobils 20 Meter vor und nach einer Bushaltestelle sowie zehn Meter vor und nach Straßeneinmündungen verboten.

Wildes Übernachten: Sogenanntes Wildcampen, also die Übernachtung außerhalb von gekennzeichneten Camping- oder Übernachtungsplätzen, kann in manchen Ländern mit hohen Strafen geahndet werden. In Deutschland und Österreich dürfen Urlauber, die im Wohnmobil unterwegs sind, auf Rast- und Parkplätzen übernachten, allerdings nur zur sogenannten Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit. Das umfasst einen Zeitraum von bis zu zehn Stunden und schließt Camping-Aktivitäten aus. Das bedeutet, dass beispielsweise die Markise nicht ausgefahren werden darf und auch Liegestühle und Grills im Fahrzeug bleiben müssen.

In den Niederlanden, Portugal, Kroatien, Serbien oder auch Ungarn dürfen Wohnmobilurlauber weder auf Parkplätzen, Raststätten noch auf Privatgrundstücken die Nacht verbringen – Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit hin oder her. 

Das Highlight in England: Männliche Urlauber, die einen starken Harndrang verspüren, können in England unbesorgt sein. Denn hier dürfen sie in der Öffentlichkeit austreten. Allerdings ist die Sache nicht ganz so einfach: Das Geschäft muss am Hinterreifen des Fahrzeuge erledigt werden, während gleichzeitig die rechte Hand auf den Wagen gelegt wird. Sonst wird eine Strafe fällig.

Quelle: McRent

 


Veröffentlicht am: 22.07.2014

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