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13.12.2017

 

 

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Liebe in der Ming-Dynastie und der Ära Medici

Young Euro Classic lädt ein

Was auf den ersten Blick fremdartig daherkommt, hat gerade darum das Zeug zu einem ganz besonderen, unvergesslichen Young Euro Classic-Abend! Chinesische Oper aus der Ming-Dynastie des 16. Jahrhunderts trifft am 12. August im Admiralspalast auf europäische Madrigale des 16. und 17. Jahrhunderts! Ganz schön museal? Nein, ganz schön experimentell - und ganz schön spannend!

In der Kun-Oper, präsentiert vom chinesischen Souzhou Kun- Opernensemble, geht es um ewige Menschheitsthemen: Liebe, Nacht, Natur. Sie wird umrahmt und kontrastiert vom Ensemble teatro del mondo mit europäischen Madrigalen. Was beschäftigt die Menschen auf zwei Kontinenten zur selben Zeit? Wie gehen sie mit den großen Themen musikalisch um?

In beiden Formen liegen die Ursprünge von Opernrichtungen unserer Tage. Und damit unsere Zuschauer das auch alles richtig einordnen können, wird der Abend von Luzia Braun moderiert, der Stellvertretenden Redaktionsleiterin des ZDF-Kulturmagazins „aspekte". Wie man sie kennt: nicht belehrend, sondern auf vergnügliche Weise hintergründig.

Zurück katapultiert ins China des 16. Jahrhunderts

Eine Reise in die Vergangenheit. Im Grunde feilen wir mitten im Sommer 2014 in Berlin an einer Zeitmaschine der Kunst. Sie werden zurück katapultiert ins ausgehende 16. Jahrhundert. China ummantelt seine Grenzen gerade mit einer Mauer, die hunderte von Jahren stehen wird. Kaiser von China ist Wanli, der fast 50 Jahre regiert. Unter ihm erlebt die Ming-Dynastie eine späte letzte Blütezeit: Die Wirtschaft floriert und die Künste stehen in voller Blüte. In ihrem musikalischen Mittelpunkt: die Kun-Oper. Mit dem Päonien-Pavillon ist ein Stück geschrieben, das zum Dauerbrenner für alle gesellschaftlichen Gruppen wird. Die Liebesgeschichte um die Heldin und ihren Angebeteten wird heute noch als Romeo und Julia des Ostens gefeiert. Man kann als Europäer des 21. Jahrhunderts nachvollziehen, wie diese Bühnenkunst, die sich in feinsten Nuancen wie Gesten oder Gesichtsbemalungen verwirklicht, am Hofe des Kaisers Wanli farbenprächtig für Begeisterung sorgte.

Bühne frei für das Madrigal in Europa

Ergänzung und Kontrast: das Madrigal. Ein (damals riesiger) Sprung nach Europa: Der Horizont für Kunst und Kultur beginnt sich nach dem düsteren Mittelalter langsam wieder aufzuhellen.  Natürlich sind es auch hier die Paläste und Fürstenhäuser, die bei diesem Übergang von der Renaissance zum Barock die Bühne für das Madrigal bilden. Ein mehrstimmiger weltlicher Gesang - der Vorläufer der Oper. Und tatsächlich wird am Ende des Konzertes bei Young Euro Classic  - nach Werken aus ganz Europa - der Schlusschor aus der Oper „Euridice“ erklingen. Jacopo Peri komponierte sie anlässlich der Hochzeit König Heinrichs des IV. von Frankreich mit Maria von Medici im Jahr 1600. Wir erleben, wie die erste Oper klang, die wir heute noch kennen.

Der Tipp für Sie Lieblingsplätze? Doppelte Wahl!

Nach dem Motto „Young Euro Classic hoch Zwei!“ gibt es auch den Ticket-Kauf in diesem Jahr „Hoch Zwei!“. Bestellen können Sie Ihre Karten zum Einheitspreis von 18 € erstmals über zwei Wege: Ticketmaster oder Eintrittskarten.de. Preise und Konditionen sind identisch – doch wer absolute Lieblingsplätze hat, kann ruhig bei beiden Anbietern schauen. Stellen Sie sich das vor wie zwei unterschiedliche Regale. Was in dem einen nicht mehr liegt, ist vielleicht noch im anderen zu haben. Und natürlich gilt auch hier: unser Service für Sie! Denn über beide Wege sind immer etwa gleich viele und gleich „gute“ Karten vorhanden.

Auch steht nun der Plan, wie weit die Bühne in den Zuschauer-Raum gebaut wird. Dabei wurde so platzsparend wie möglich gearbeitet, um nicht zu viele Stühle ausbauen zu müssen. Es gibt also für alle Konzerte noch schöne Plätze im Parkett.

 


Veröffentlicht am: 23.07.2014

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