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Morgengruß von Helmut Harff: Bad…

Urlaub in Bad…

Viele Gemeinden und Städte dürfen sich mit dem Zusatz „Bad“ schmücken. Bad zu sein, dafür haben die Gemeinden sehr viel getan. Kein Wunder, wer sich Bad nennen durfte, konnte  nahezu sicher sein, dass die Gäste in den Ort strömten. Ganz oben spielten die Bäder mit, die auch noch über Thermal- und/oder Heilwasserquellen verfügten.

Kuren in einem Bad, das war für viele Menschen der Inbegriff von Luxus, von Erholung, von Gesundung, aber auch von viel Entspannung. Der Kurschatten ist ebenso legendär wie das Kurkonzert. Man fuhr nicht für wenige Tage, man kurte wochen- und monatelang.

Zuerst konnten sich das nur die Reichen (schön war noch kein Kriterium) leisten. Dann kamen die Krankenkassen. Kuren wurde zum Volkssport. Man hatte den Eindruck, dass jeder zumindest einmal Kurgast war. Kein Wunder, wurden doch fast alle Kosten von der Gemeinschaft der Versicherten getragen. Viele Kurorte verzichteten auf den nicht offiziellen Zusatz mondän, setzten auf die Masse der Versicherten. Andere wollten sich ihr Image bewahren und taten alles, um die Reichen und Schönen in ihre Mauern zu locken und zu halten.

Und heute? Da kämpfen die meisten Bäder um das Überleben. Die Krankenkassen haben sich aus der Kurfinanzierung zurück  gezogen.  Wer heute die Heil- und Thermalwässer, die Kuranwendungen für sich nutzen will, muss nun selber zahlen. Ein Kuraufenthalt in Deutschland ist alles andere als billig. Klar, sind die Preise unter Druck und die Hoteliers stöhnen  unter dem Konkurrenzdruck, den sinkenden Preisen und den andererseits steigenden Kosten.  Auch alle anderen, die von den Kurgästen leben (wollen), können nicht über steigende Einnahmen jubeln. Wirklich ausgabefreudig scheinen die Kurgäste nicht zu sein.

Dabei geben sich die Bäder alle Mühe, den Gästen etwas zu bieten.  Honoriert wird das von den Gästen aber nicht wirklich. Die jungen Leute haben im Urlaub anderes vor, als ein Bad zu besuchen. So sieht man mehr Rollatoren als Kinderwagen und mehr Menschen mit Krücken als auf dem Rad. Ein Bad-Besuch ist ein Rentnervergnügen geworden.

Wer jüngere Gäste ansprechen will, der muss weg vom mehr als angestaubten Bäder-Hotel-Image.  Das scheinen zumindest einige Hoteliers wie Johann Abfalter vom 4-Sterne-Bio-Vitalhotel „Falkenhof“ in Bad  Füssing erkannt zu haben. Öko und gesunde Ernährung wird hier genauso groß geschrieben, wie Entspannung und Wellness. Dazu kommt das Thema Wasser in jeder Form. Das Konzept scheint aufzugehen. Zumindest ist hier im „Falkenhof“ der Altersdurchschnitt der Gäste deutlich niedriger als sonst in Bad Füssing.

Ich gehe jetzt hier im „Falkenhof“ frühstücken. Ich finde es immer wieder toll, so am Frühstücksbuffet vorbei zu schlendern und nach regionalen Spezialitäten Ausschau zu halten.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Denken Sie doch einmal darüber nach, sich einen gesundheitsfördernden Bad-Urlaub zu gönnen.

 


Veröffentlicht am: 25.07.2014

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