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SKANDAL, SKANDAL BEI YOUNG EURO CLASSIC!

Zweite Halbzeit startet 8. August, Admiralspalast Berlin


Den Auftakt zur zweiten Halbzeit (Freitag, 8. August) macht temperamentvoll und jugendlich frisch das JOVEN ORQUESTA NACIONAL DE ESPAÑA mit einem frechen Till Eulenspiegel. Auch das BUNDESJUGENDORCHESTER bleibt am Samstag (9.August) beim zauberhaften Sommernachtstraum in sittlichen Bahnen. Aber am Sonntag (10.August) kommt es zum Skandal. Für den sorgt die JUNGE DEUTSCHE PHILHARMONIE. Einen ganzen Tag lang.

Man weiß ja nicht so recht, wer damals den Skandal auslöste: Publikum oder Orchester, als 1913 das inzwischen legendäre "WATSCHENKONZERT" im Wiener Musikverein seine Uraufführung erlebte. Sicher ist nur, dass zum ersten Mal das Publikum im Nachhinein zum Titelgeber eines ganzen Konzertes wurde. Noch im Saal gab es wüste Schlachten zwischen leidenschaftlichen Befürwortern und empörten Gegnern der neuen Musik, die da geboten wurde - "Watschen" ist die österreichisch-niedliche Umschreibung dafür. Die  Kompositionen von Anton Webern, Alexander Zemlinsky, Arnold Schönberg und Alban Berg wurden nicht zuletzt dieser handfesten Auseinandersetzungen wegen zum Sinnbild einer Epochen-Wende.

In einem halbszenischen Konzert lässt die Junge Deutsche Philharmonie Momente dieses Abends wieder aufleben - bei Young Euro Classic am Vormittag um 11 Uhr. Die Schauspieler Constanze Becker und Oliver Kraushaar lesen die historischen Augenzeugenberichte. Und ein echter Skandalexperte in Sachen Musik - Christian Kaden, emeritierter Professor der Humboldt Universität - kommentiert das Geschehen.

Dem Publikum eine Gasse! heißt es auch am Nachmittag um 16 Uhr beim COMPOSER SLAM. Das ist ein Komponistenwettstreit, der an das Format des Poetry Slams erinnert: Mehrere Komponisten buhlen mit ihren Neuschöpfungen um die Gunst des Publikums. Die Konkurrenten stehen gemeinsam mit den Musikern von der Jungen Deutschen Philharmonie auf der Bühne, das Publikum fungiert als Jury. Die Zuhörer entscheiden über Sieg oder Rang.

Das Siegerwerk wird dann am Abend noch einmal aufgeführt. DAS ABSCHLUSSKONZERT dieses denkwürdigen und risikofreudigen Sonntags bietet eine musikalische Dramaturgie mit Seltenheitswert. Und führt wieder alles zusammen: Schönbergs "Begleitmusik zu einer Lichtspielscene" spannt mit seinen atonalen Regeln den Bogen vom Skandalkonzert zum Composer Slam. Bei Emmanuel Nunes Werk "Peter Kien - Eine akustische Maske für Ensemble und Live-Elektronik" wird das Publikum mit den eigenen (Vor-) Urteilen und Erwartungen konfrontiert. Um die Untrennbarkeit von Vergangenheit und Zukunft zu unterstreichen, erklingt schließlich Mozarts über den Zeiten stehende Jupiter Sinfonie.

 


Veröffentlicht am: 28.07.2014

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