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Wirtschafts-News vom 31. Juli 2014

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Eine falsche Beratung in der Autowerkstatt kann dazu führen, dass die Werkstatt dem Kunden den Nutzungsausfall seines PKW ersetzen muss. Darauf wies die D.A.S. nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Oldenburg hin. Eine Kundin hatte auf Anraten der Werkstatt ihren Wagen wegen der angeblichen Gefahr eines Motorschadens über einen längeren Zeitraum nicht genutzt. (OLG Oldenburg, Az. 1 U 132/13) Das Thema „Nutzungsausfall“ wird normalerweise dann aktuell, wenn ein Auto aufgrund eines Unfalls einige Zeit in der Werkstatt verschwindet und vom Eigentümer nicht genutzt werden kann. Nimmt der Unfallgeschädigte keinen Mietwagen in Anspruch, kann er eine Entschädigung für den Nutzungsausfall fordern.   Im vorliegenden Fall war eine Kundin war mit ihrem VW T4 in die Werkstatt gekommen. Der Bus hatte zuvor in einer anderen Werkstatt einen Austauschmotor erhalten. Auftrag war nun, die Ursache für einen Ölverlust festzustellen. Die Werkstatt erklärte, dass wahrscheinlich ein erheblicher Motorschaden vorliege. Bis zur genauen Klärung solle das Auto nicht für längere Strecken benutzt werden. Die Frau ließ den Bus daraufhin stehen – und leitete gegen die andere Werkstatt ein gerichtliches Beweissicherungsverfahren ein, das 197 Tage dauerte. Es handelte sich aber lediglich um das sogenannte „Schwitzen“ von Dichtungen. Die erboste Kfz-Halterin verlangte von der zweiten Werkstatt daraufhin eine Entschädigung für den Nutzungsausfall. Das OLG Oldenburg gestand ihr zulasten der zweiten Werkstatt eine Entschädigung in Höhe von 6.250 Euro zu.

Eine typische deutsche Wohnung ist 91 Quadratmeter groß. Soweit der Durchschnittswert des Statistischen Bundesamtes. Die Detailauswertung zeigt jedoch, dass die regionalen Unterschiede innerhalb Deutschlands enorm sind.   Den meisten Platz haben die Rheinland-Pfälzer und die Saarländer.  In beiden Bundesländern ist eine Wohnung - dazu zählen in dieser Statistik auch Häuser - im Schnitt 104 Quadratmeter groß. Einen guten zweiten Platz belegt Niedersachsen: Hier umfasst die durchschnittliche Wohnfläche 102 Quadratmeter. Wesentlich enger geht es hingegen bei den Berlinern zu: Ihnen stehen pro Wohnung nur knapp 73 Quadratmeter zur Verfügung - damit landen die Hauptstädter auf dem letzten Platz des Bundesländervergleichs.  Für ganz Deutschland gilt nach Auskunft des  LBS Infodienstes Bauen und Finanzieren:  Eigentümer wohnen deutlich großzügiger als Mieter. So ist selbstgenutztes Wohneigentum mit rund 118 Quadratmetern im Schnitt 47 Quadratmeter größer als eine Mietimmobilie.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20140731_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 31.07.2014

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