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Wirtschafts-News vom 7. August 2014

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Der VDIK, dessen Mitglieder aktuell 17 Elektrofahrzeugmodelle anbieten, unterstützt das Ziel der Bundesregierung, im Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen zu haben. Er begrüßt das Elektromobilitätsgesetz, das klar definierte Nutzervorteile für Elektrofahrzeuge möglich macht. Doch die Nutzungsmöglichkeit von Busspuren und reservierten Parkplätzen, die Kommunen einräumen können, werde bei weitem allein nicht für die Zielerfüllung ausreichen. In den ersten sieben Monaten des Jahres sind lediglich 6.360 Pkw mit reinem Elektro- und Plug-In-Hybrid-Antrieb neu zugelassen worden, der private Anteil liegt bei nur rund 20 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies zwar eine deutliche Steigerung, doch es sei nicht zu übersehen, dass die Ziele der Bundesregierung zur Elektromobilität mit derartig niedrigen Zulassungszahlen mit Sicherheit nicht erreicht werden können.  Darüber hinaus sei für den Erfolg der Elektromobilität zwingend eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur erforderlich.

Der Automobilclub "Mobil in Deutschland" hat in seinem aktuellen Rastanlagentest neben den Preisen für den Reisebedarf erstmals auch die Kraftstoffpreise und Toilettengebühren an Auto-höfen und an Autobahn-Tank & Rastanlagen überprüft und verglichen.   Für einen identischen Einkauf im Shop zahlte man beim günstigsten Einkauf nur  15,52 EUR. Beim  teuersten Kauf für 27,70 EUR  zahlte man fast den doppelten Preis.

Beim Kauf einer Immobilie werden Steuern fällig, die oftmals einen fünfstelligen Betrag erreichen. Anfang des Jahres haben viele Bundesländer den Steuersatz angehoben; aktuell wurde er in Hessen von 5 auf 6 Prozent erhöht. Dennoch weiß jeder zweite Kaufinteressent in Deutschland nicht, wie hoch die Grunderwerbsteuer in seinem Bundesland ist. Das ergab eine aktuelle Umfrage von ImmobilienScout24 unter 1.200 Kaufinteressenten.  Nur 49 Prozent der Befragten kennen die Höhe der Grunderwerbsteuer in ihrem Bundesland genau und können somit berechnen, welche zusätzlichen Kosten beim Kauf einer Wohnung oder eines Hauses auf sie zukommen. Weitere 27 Prozent können den Steuersatz nach eigenen Angaben nur ungefähr abschätzen. Jeder vierte Kaufinteressent weiß überhaupt nicht, welcher Betrag beim Immobilienkauf an den Fiskus gezahlt wird.  So fallen beispielsweise bei einem Immobilienpreis von 250.000 EUR in Bayern und Sachsen 8.750 EUR Grunderwerbsteuer an, in Schleswig-Holstein sogar 16.250 EUR.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20140807_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 07.08.2014

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