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Gesundheits-News vom 8. August 2014

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Die heutige Arbeitswelt fordert Flexibilität von Unternehmen und Beschäftigten: ständige Erreichbarkeit, Bereitschaft zu Überstunden und häufig wechselnde Aufgaben. Die aktuelle Befragung iga.Barometer zeigt, dass wachsende Flexibilitätsanforderungen zu Konflikten zwischen Arbeits- und Privatleben führen und Erschöpfungszustände auslösen können. Deutlich wird aber auch, dass klare Absprachen und ausreichende Zeitpuffer Abhilfe schaffen können.  Im Rahmen des iga.Barometers 2014 wurden rund 2.000 Erwerbstätige in Deutschland zur beruflichen Flexibilität und deren Auswirkungen auf Familie, Gesundheit und Erholungsfähigkeit befragt. Demnach sind die Anforderungen an Beschäftigte beträchtlich: 65 Prozent der Erwerbstätigen leisten regelmäßig Überstunden. Von den Betroffenen fühlt sich jeder Fünfte durch die Erwartung des Arbeitgebers belastet, Mehrarbeit leisten zu müssen. Von 22 Prozent der Befragten wird erwartet, dass sie auch im Privatleben für dienstliche Angelegenheiten zur Verfügung stehen, wobei jeden dritten Betroffenen diese Erreichbarkeit ziemlich belastet.  Auffällig ist, dass Erschöpfungszustände und Vereinbarkeitsprobleme häufiger bei Beschäftigten vorkommen, die auch in ihrer Freizeit für ihren Job verfügbar sind. In erster Linie führt die Erreichbarkeit für Jobfragen während des Privatlebens zu Zeitkonflikten: 18 Prozent stimmen der Aussage zu, private Aktivitäten deswegen ausfallen zu lassen. 23 Prozent der Befragten fühlen sich aus diesem Grund zu erschöpft, privaten Verpflichtungen nachzukommen.

Die jüngsten Pläne von Politik und Krankenkassen offenbaren aus Sicht der Freien Ärzteschaft (FÄ), dass die ambulante medizinische Versorgung der gesetzlich Versicherten endgültig an ihre Grenzen gekommen ist. Einerseits unbegrenztes Leistungsversprechen und andererseits Planwirtschaft mit strikter finanzieller Begrenzung - das widerspreche sich im Kern, teilte die FÄ am Mittwoch in Essen mit. "Terminpressing in einer \'Gröhe-Sprechstunde\' mit Vier-Wochen-Terminzwang ist weder mit ärztlicher Sorgfaltspflicht nach dem 2013 eingeführten Patientenrechtegesetz noch mit dem ärztlichen Berufsethos  vereinbar", kritisierte man bei der Ärzteorganisation. Damit würde die Zwei-Minuten-Medizin forciert, die Versorgung verschlechtert und Ärzte wie Patienten würden immer unzufriedener. Man müsse sich fragen, ob die Tätigkeit als Vertragsarzt überhaupt noch eine Existenz und eine Perspektive biete, so  die FÄ..

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/gesundheitsnews20140807_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 08.08.2014

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