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Es strömt im Falkenhof

Es sind nicht nur die Gästescharen, auch die Energien strömen in Bad Füssing

Wenn mir jemand mit Handauflegen, heißen Steinen oder ähnlichem kommt, sträubt sich mein Nackenfell. Gleiches gilt, wenn im Wellnessbereich eines Hotels mehr Buddhafiguren als in jedem buddhistische Tempel stehen und überall Räucherstäbchen vor sich hin glühen. Bei mir glüht dann nichts.

Nun sollte ich am eigenen Leib im Bio Vitalhotel "Falkenhof" erfahren, was sich hinter Jin Shin Jyutsu verbirgt. Wikipedia verriet mir, dass die Übersetzung ins Deutsche „Menschlichkeit-Gott-Kunst“ lautet. Im "Falkenhof" spricht man lieber vom Strömen und meint damit eine wissenschaftlich (noch) nicht anerkannte Behandlungsmethode zur Harmonisierung der Lebensenergie (Qi). Wie ich im schon genannten Onlinelexikon weiter erfuhr, basiert das Strömen im Wesentlich auf dem Halten der Finger oder Zehen und dem Berühren („Strömen“) von 26 postulierten Energiezentren am Körper mit den Händen oder Füßen, die mit verschiedenen Energieströmen in Verbindung stehen sollen. Bestimmte Kombinationen der so genannten „Energieschlösser“ mit den Händen oder Füßen zu halten, soll den Menschen seelisch, körperlich, und geistig ausbalancieren. Die Methode geht auf den 1960 verstorbenen Japaner Jirō Murai zurück, der sie Anfang des 20. Jahrhunderts basierend auf eigener Erfahrung kombiniert mit Literaturstudien entwickelte. In den Westen gelangte sie u.a. durch die US-Amerikanerin Mary Burmeister.

Dann war ich dran. Keine Buddhas, keine Räucherstäbchen, keine Pseudogeisha, kein Schnickschnack. Nur die Thearpeutin in Shirt und Minirock. Ich sollte mich lediglich so angezogen wie ich war auf den Rücken legen. Ich war septisch, welchen Hokuspokus die Praktikerin Kordula Wider mit mir veranstalten würde.

Doch nicht dergleichen. Sie berührte einzelne Punkte meines Körpers. Wohlgemerkt, sie berührte die durch die Kleidung, nichts von Druck oder sonst etwas - einfach nur Berührungen. Frau Wider verriet mir, dass ich nichts machen müsste, es würde - ob ich wolle oder nicht - etwas mit mir passieren. Erst einmal passierte nicht - zumindest merkte ich nichts. Dann war da was. Ich kann es nur mit Wärme, mit etwas beschreiben, was durch meinen Körper strömte. Ich machte wirklich nichts und war noch immer skeptisch. Doch es passierte etwas, was alles andere als unangenehm war. Kordula Wider verriet mir, dass sie bisher verschlossene Energiebahnen im meinem Körper geöffnet hätte und so die Selbstheilungskräfte meines Körpers gestärkt hätte.

Nun brauche ich wohl keinen Arzt mehr, meinte ich eher spöttisch. Nein, so die prompte Antwort. Mit Strömen können man weder Krebs noch ein gebrochenes Bein heilen. Dank Jin Shin Jyutsu würde allerdings die Heilung schneller voran gehen. Es gehe - so die Fachfrau - nicht um ein Gegeneinander von Schulmedizin und asiatischer Heilkunst. Es gehe ihr um ein Miteinander. Ist der Beinbruch schulmedizinisch versorgt, dauert die Heilung häufig Wochen. Wer sich dann dem Strömen bedient, verkürzt diese Zeit, erläuterte Kordula Wider.

Zwei Tage später saß ich Kordula Wider erneut gegenüber. Diesmal nicht allein, sondern in der Gruppe. Wir sollten erfahren, wie wir uns selber "Strömen" können. Ich war noch immer nicht überzeugt, doch meine Skepsis war meiner Neugier gewichen. Was ich dort probierte, überzeugte mich.

Obwohl, eigentlich war das alles viel zu kurz. Ich werde wohl noch einmal in den Falkenhof nach Bad Füssing fahren. Ich will mehr über das Strömen und wie ich es für mich anwenden kann, erfahren.

 


Veröffentlicht am: 11.08.2014

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