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21.02.2017

 

 

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Junge Leute in der Stadt - und Berlin jubelt

Erste Stimmen zum zweiten Auftakt von Young Euro Classic

In der Festival-Werkstatt herrscht zu Beginn der letzten Young Euro Classic-Woche dieses Jahrgangs stille Genugtuung. Nach dem rauschenden Erfolg der fünf Konzerte Ende Juni in der Philharmonie ist offenbar auch das Auftaktwochenende im Admiralspalast gelungen: „Es geht auch ohne Gendarmenmarkt“, stellt Udo Badelt im Tagesspiegel vom Sonntag lapidar fest.

„Das Festival hat das Beste aus der misslichen Renovierungssituation gemacht, etwas gewagt – und gewonnen…  Auch die Akustiker – der Admiralspalast ist für klassische Musik eher nicht geeignet – haben ganze Arbeit geleistet, Klangsegel installiert, die kurze Nachhallzeit verlängert… alle Orchesterstimmen sind bestechend deutlich zu hören“. Erst jetzt, mit dem Umzug, werde einem richtig klar, wie sehr sich das Festival in den 15 Jahren seines Bestehens gewandelt und immer wieder neu erfunden habe, stellt Peter Uehling in der Berliner Zeitung fest: „Es ist nicht mehr nur klassisch, es ist nicht mehr nur europäisch – aber es ist immer noch Young Euro Classic“.

Unsere Tipps für Sie


Wenn Sie den legendären Mr. Red Horn, Nils Landgren, noch nicht live erlebt haben, sollten Sie am Samstag (16. August) in den Admiralspalast kommen. Der Mann mit der roten Posaune spielt nicht nur, sondern singt mit einer ganz speziellen, samtweichen Stimme. Er moderiert und improvisiert: Eternal Beauty - Klassik meets Jazz, mit Stücken von Benjamin Britten, Astor Piazzolla, Antonio Vivaldi, Henry Mancini und viel Eigenem von Nils Landgren und Michael Wollny. Dabei sind die Agnas Brothers – vier Brüder aus Schweden - und das O/Modernt Kammerorchester – bei diesem Parforceritt von Barock über klassische Moderne bis zu Tango und schwedischer Folklore. 

Verpassen Sie am Mittwoch (13. August) nicht die erste Operette bei Young Euro Classic! Erich Wolfgang Korngold galt vor hundert Jahren in Wien als Wunderkind, ging dann in den dreißiger Jahren nach Hollywood und revolutionierte die Filmmusik. Gewann zwei Oscars. Seine „Stumme Serenade“ gilt als vernachlässigtes Juwel der Opern- und Operettenliteratur. Die Musiker aus den Niederlanden, der NJO Sinfonietta und Dutch National Opera Academy, haben uns diese Fotos geschickt und stolz darauf verwiesen, dass sie in allen führenden Tageszeitungen des Landes grandiose Kritiken und vier von fünf Empfehlungs-Sternen bekommen hätten: „Die Musiker… schaffen eine Atmosphäre von Operette und Revue aus der Zeit der Jahrhundertwende. Sie überwältigen die Zuhörer mit Korngolds Vielzahl von Sprüngen und seufzenden Glissandi“.

„Dschingis Khans Jurte“ entführt uns am Donnerstag (14. August) in die Weite der mongolischen Steppe – mit Ober- und Untertongesang, Pferdekopfgeige und traditionellem Kehlkopfgesang (immaterielles UNESCO-Erbe der Menschheit). Eine einmalige Gelegenheit, so etwas live zu erleben, ohne viele Stunden im Flugzeug sitzen zu müssen…

Am Freitag (15. August) wird es rasant: „TANZ! Um Leben und Tod“. Wer Spaß an Rhythmus hat, kommt bei Brahms „Ungarischen Tänzen“ und Piazzollas Tangos mit absoluter Sicherheit ins Mitzucken. Der Solopaukist der Berliner Philharmoniker, Wieland Welzel, hat die Tangos für Marimbaphon und Vibraphon arrangiert. Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ – einst ein Skandal, inzwischen ein Klassiker – wird in einer selten gespielten Fassung von zwei Klavieren präsentiert. Das Konzert beginnt um 20 Uhr.

Und wer dann noch Lust und Kraft hat, kann gleich bleiben: Um 22.30 Uhr bitten die Agnas Brothers aus Schweden zur Young Euro Classic Jazznacht. Achtung: Für diese Veranstaltung gibt es fast keine Karten mehr!

Und dann heißt es Abschied-Nehmen von Young Euro Classic 2014 und vom Admiralspalast: Das Schleswig-Holstein Festival Orchester bietet am Abschlussabend (17. August) noch einmal ganz große Orchester-Musik – Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ und Dmitri Schostakowitschs Symphonie Nr. 5 d-moll.

Wäre doch schade, wenn Sie nicht dabei wären!

Weitere Pressestimmen


Udo Badelt lobt im Tagesspiegel das Eröffnungskonzert vom Freitag, vor allem den „Eulenspiegel“ von Richard Strauss: „die jungen Spanier (spielen) rasend, flink, närrisch, dennoch mit viel Einfühlungsvermögen und Bajuwarità“. – „Hut ab vor diesen disziplinierten und spielfreudigen jungen spanischen Musikern“, schreibt auch Matthias Nöther in der Morgenpost. Ähnlich begeistert äußert sich Moritz Eckert im Tagesspiegel über das Konzert des Bundesjugendorchesters vom Samstag: „Gleich zu Beginn kommt die Frage auf: Ist das da auf der Bühne wirklich ein Jugendorchester? Musikalisch sehr beherrscht und kontrolliert treten die jungen Instrumentalisten auf“. Um dann bei Bruckners Vierter – der „Romantischen“ – voll zuzulangen: „Jede Zurückhaltung ist weg, nach einigen kraftvollen Stellen klirrt der Kronleuchter im großen Saal des Admiralspalasts hörbar… Ein Streber mag das Bundesjugendorchester zwar auf den ersten Blick sein – aber im tiefsten Innern ist es doch ein Punk“.

Und der Tagesspiegel meint, das Festival wirke am neuen Ort ganz frisch. Am Gendarmenmarkt wie in der Philharmonie wirke „das Festival ja immer auch ein bisschen nobel entrückt… Jetzt aber: Zehn Tage im Admiralspalast. Mitten drin. Überquellende Bürgersteige. Touristen mit Feierlaune im Blick… Und drinnen im Hof: Palaver im Abendwind, kühler Weißwein, zwei riesige Ballons, auf denen die Gesichter von Musikern leuchten. Ein Spiel, ein Sommernachtsmärchen. Young Euro Classic, weiterhin ein Renner in der konzertarmen Zeit, rückt der Stadt noch näher auf den Leib“.

Wir meinen: Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Das gibt es nur noch in dieser Woche…

Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets!

 


Veröffentlicht am: 12.08.2014

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