Startseite  

22.08.2017

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Von Warhol bis Weihnachtspyramide

Kunst der Moderne und Erzgebirgszauber in Chemnitz

Wenn die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, ist Museumszeit: Gelegenheit, intensiv in die Kunst einzutauchen, ohne draußen etwas zu versäumen, und sich mit Geist und allen Sinnen auf Entdeckungsreise zu begeben.

Chemnitz bietet Kulturinteressierten und Städtereisenden eine beachtliche Museumslandschaft mit hochrangigen Kunstausstellungen, Meilensteinen der Industriegeschichte und archäologischen Schätzen. In herausragenden Bauten von der Gründerzeit bis heute wird die Energie des technischen und wirtschaftlichen Aufbruchs um 1900 ebenso erlebbar wie der gesellschaftliche Wandel und die künstlerischen Umbrüche, die die Moderne kennzeichnen. Als charmanten Kontrast  bietet Chemnitz seinen traditionellen Weihnachtsmarkt, der als einer der schönsten in Sachsen gilt.

Andy Warhol: Death and Disaster – Museum am Theaterplatz 23.11.2014 – 22.02.2015

Erstmals in Europa präsentieren die Kunstsammlungen Chemnitz die Werkgruppe 'Death and Disaster' von Andy Warhol und eröffnen neue Blickwinkel auf einen der bedeutendsten amerikanischen Künstler der Nachkriegsjahre. Die Ausstellung mit zahlreichen internationalen Leihgaben wird zeigen, dass es dem oft als oberflächlich missverstandenen Künstler gelang, Darstellungen des Todes zu schaffen, die der Ausdruckskraft abendländischer Totentänze in nichts nachstehen. Es sind Bilder von den Katastrophen und der Tragik, von der Entwertung und Absurdität des Lebens, von den Rassenunruhen in den Südstaaten, der Hinrichtungsmaschine und des selbstgewählten Todes. Unter den ausgestellten Werken befinden sich Arbeiten wie Skull (1976), Big Electric Chair (1967) und Race Riot (1963).

Blick in die Sammlungen

Außerdem zeigen die Kunstsammlungen Chemnitz in wechselnden Gruppierungen Werke aus ihren reichen Beständen des deutschen Impressionismus, mit Arbeiten etwa von Lovis Corinth, Max Liebermann, Max Slevogt, Robert Sterl oder Fritz von Uhde sowie des Expressionismus mit Künstlern wie Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Oskar Kokoschka, Edvard Munch und Karl Schmidt-Rottluff.

Im Museum Gunzenhauser erwarten die Besucher vielfältige Werke u.a. aus dem Schaffen von Gabriele Münter und Alexej von Jawlensky, ein eigener Bereich mit Malerei aus der Weimarer Republik („Neue Sachlichkeit“) und eine einzigartige Sammlung von Werken Otto Dix' aus allen Schaffensperioden. www.kunstsammlungen-chemnitz.de

„Chemnitz: Stadt der Moderne – eine moderne Stadt?“ 07.11.2014 – 22.02.2015

In der für den Chemnitzer Strumpffabrikanten Herbert Esche entworfenen Villa verwirklichte der „Alleskünstler“ Henry van de Velde zu Anfang des 20. Jahrhunderts seinen neuartigen Entwurf eines Lebensumfeldes, das seinen Bewohnern Raum zur Entfaltung schenkt. Mit seinem Gestaltungsansatz, der Funktion und Schönheit stets zu verbinden suchte, und seiner Vision, durch harmonische Gestaltung dem Leben selbst Harmonie zu verleihen, war van de Velde ein Vorreiter der jungen Moderne und Wegbereiter für das Bauhaus.

Als Auftakt zum Chemnitzer Themenjahr „Moderne(s) in Chemnitz: Kunst und Architektur“ zeigt die Villa Esche Ergebnisse einer Spurensuche, zu der das Kreativzentrum Chemnitz  Bewohner aller Altersgruppen animierte: Das Ergebnis ist eine Ausstellung bildnerischer Arbeiten, die nicht nur Baustil und Ästhetik, sondern auch Werte und Selbstverständnis reflektiert. (Vernissage 6.11.2014, 19 Uhr) www.villaesche.de

Erzgebirgische Weihnacht in Chemnitz 28.11.– 23.12.2014

Der Chemnitzer Weihnachtsmarkt gilt als einer der schönsten in Sachsen; besonderes Schmuckstück ist die fünfstöckige, zwölf Meter hohe Weihnachtspyramide, auf der 24 Figuren den Alltag im Erzgebirge darstellen. Im Lichterglanz der großen Weihnachtsfichte flanieren Besucher zwischen mehr als 200 Ständen, an denen traditionelle Holzschnitzkunst und kunsthandwerkliche Arbeiten sowie regionale Leckereien angeboten werden.

Am Düsseldorfer Platz empfängt die Gäste ein Erzgebirgsdorf, in der Inneren Klosterstraße sorgen Handwerker, Krämer und Mundschenke für eine mittelalterliche Atmosphäre. Ein altes Karussell, ein loderndes Schmiedefeuer, Gaukelei und ein hölzerner Badezuber runden den Ausflug in vergangene Zeiten ab.

Traditionell wird der Markt am Freitag vor dem 1. Advent vom Chemnitzer Türmer offiziell eröffnet. Am Samstag, den 29. November ziehen rund 900 Trachtenträger und Bergmusiker zur Großen Bergparade durch die Chemnitzer Innenstadt; parallel präsentieren mehr als 40 erzgebirgische Kunsthandwerker und Aussteller in der Chemnitzer Stadthalle ihr Können und lassen sich beim Schnitzen und Bemalen der Holzarbeiten über die Schulter schauen. www.cwe-chemnitz.de/tourismus/veranstaltungen-erleben/weihnachten-in-chemnitz/

Arrangement Weihnachtszauber 28.– 30.11.2014 und folgende Adventswochenenden
2 Nächte/Frühstücksbuffet in einem 4-Sterne-Hotel in Chemnitz, 1 Mittag- oder Abendessen in einem Restaurant im Schlossviertel, 1 Abendessen in einem Restaurant in der Innenstadt, Ticket für einen Nachtwächterrundgang über den Schlossberg, Ticket für einen Besuch der Kunstsammlungen Chemnitz oder im Museum Gunzenhauser, Besuch der großen Bergparade der erzgebirgischen Bergbruderschaften*, Chemnitz-Souvenir und Informationsmaterial.

Am 1. Adventswochenende* 28.-30.11.2014 pro Person im DZ ab 209 Euro, im EZ ab 289 Euro
2. bis 4. Adventswochenende pro Person im DZ ab 169 Euro, im EZ ab 229 Euro (Preise und Leistungen nach Verfügbarkeit)

Buchungskontakt:
Tourist-Information Chemnitz
Tel. 0371 690-680 Fax 0371 690-6830
info@chemnitz-tourismus.de

Weitere kulturelle Anziehungspunkte auf einen Blick

30. Werkkunstmarkt im Wasserschloss Klaffenbach: Hier werden Arbeiten der Angewandten Kunst gezeigt, die auch gekauft werden können: Unikate und Kleinstserien der Bereiche Schmuck, Mode, Keramik, Porzellan, Holz, Spielzeug, Metall und Papier. – 28.11.-23.12.2014 – www.wasserschloss-klaffenbach.de

Ausstellung im Schlossbergmuseum mit historischen Adventskalendern aus der Sammlung Katharina Metz. Die Ausstellung zeigt ca. 50 Adventskalender aus etwa 100 Jahren aus Deutschland; sie sind aus Papier gefertigt, der älteste stammt von 1908  – 30.11.2014 - 01.02.2015 – www.schlossbergmuseum.de

CWE - Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Innere Klosterstraße 6-8
09111 Chemnitz

Foto: CWE GmbH

 


Veröffentlicht am: 20.08.2014

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

 


Werbung

Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite
| Geld & Genuss
| geniesserinnen.de
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe

 

Rechtliches
© 2007 - 2017 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit