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Temporärer "Blindflug"

Gefahr durch Selfis am Steuer

Selbstporträts mit dem Handy, die sogenannten Selfies, sind äußerst beliebt. Nicht nur viele junge Leute finden zunehmend Vergnügen daran, sich in der einen oder anderen Form – mit Vorliebe in sozialen Netzwerken – selbst darzustellen. Am Steuer eines Fahrzeugs jedoch kann dieser Spaß schnell gefährlich werden, warnen Verkehrssicherheits-Experten. Sie bringen immer mehr Unfälle mit Selfies in Verbindung, auch wenn noch keine gesicherten Zahlen hierzu vorliegen.

Welche Gefahr Selfies im Straßenverkehr bedeuten können, macht stellvertretend ein Video aus diesem Jahr deutlich, das im Internet kursiert. Es zeigt zwei singende und im Takt gestikulierende junge Frauen in einem Auto, die eine filmt sich und ihre Freundin, die andere fährt. Beide sind mehr auf sich und ihre Darbietung konzentriert als auf ihre Umgebung. Plötzlich kracht es, die Airbags gehen auf, die Aufnahme endet. Medienberichten zufolge übersah die Fahrerin ein Hindernis und so kam es zum Unfall.

In Deutschland ist die Rechtslage bei Selfies, die mit dem Handy gemacht werden, eindeutig: Die Straßenverkehrsordnung untersagt, ein Mobilphone während der Fahrt auch nur in die Hand zu nehmen. Wer sich an das Verbot nicht hält, riskiert eine Strafe von 60 Euro und einen Punkt im Flensburger Verkehrssünderregister. Doch viele, insbesondere junge Autofahrer beeindruckt diese Strafandrohung scheinbar wenig. Wie eine von dem Fahrzeughersteller Ford in Auftrag gegebene europaweite Untersuchung zum Thema „Ablenkung im Straßenverkehr“ jetzt aktuell ergab, schoss ein Viertel aller befragten Autofahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren bereits Selfies während der Fahrt. Rund ein Drittel der hierzulande interviewten jungen Fahrzeuglenker gab sogar an, sich während der Fahrt mit Social-Media-Seiten im Internet zu beschäftigen. Europaweit traf dies auf rund 25 Prozent der Befragten zu.

In der Studie über „Ablenkung im Straßenverkehr“ wurde zudem errechnet, wie lange die Aufmerksamkeit eines Autofahrers durch ein Selfie beansprucht wird: im Mittel 14 Sekunden! Für das Überprüfen der eigenen Social-Media-Zugänge gehen demnach rund 20 Sekunden verloren, in denen der Fahrer seine Aufmerksamkeit eigentlich dem Verkehrsgeschehen widmen sollte. In dieser Zeit legt ein Auto bei einer Geschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde rund 525 Meter zurück. Was währenddessen passiert, bekommt der mit seinem Handy beschäftigte Autofahrer nicht mit – oder im schlimmsten Fall erst zu spät.

 


Veröffentlicht am: 22.08.2014

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