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Wirtschafts-News vom 25. August 2014

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Die ING-DiBa informiert ab 1. September 2014 Kunden, die ihren Dispositionskredit in Anspruch nehmen, aktiv über günstigere Kreditalternativen. Damit kommt sie einer Forderung der Politik und des Verbraucherschutzes nach, die auch im Koalitionsvertrag der großen Koalition festgeschrieben wurde. Je nach Dauer und Höhe der Inanspruchnahme des Dispokredites erhalten die Kunden der Bank künftig per Post den Hinweis auf Angebote mit günstigeren Konditionen, wie den flexibel abrufbaren Rahmenkredit oder den Ratenkredit mit festen Rückzahlungsraten.  "Man würde sich freuen, wenn andere Kreditinstitute diesem Beispiel folgen, denn das verbessere das Vertrauen der Menschen in die Bankenbranche", so der Vorstandsvorsitzende. Gleichzeitig senkt das Institut  zum 1. September den Dispozins weiter um 0,1 Prozentpunkte auf 7,85 Prozent. Bereits im Februar hatte die mit über acht Millionen Kunden drittgrößte deutsche Privatbank den Zinssatz in einem großen Schritt um 0,55 Prozentpunkte gesenkt. 

Die Niedrigzinsphase führt nicht nur für Sparer zu geringeren Erträgen, sie wird auch für die Banken immer mehr zur Belastung ihrer Ertragsrechnung. Wie jetzt eine Berechnung der Düsseldorfer Finanzberatung Barkow Consulting exklusiv für das Wirtschaftsmagazin \'Capital\' (Ausgabe 9/2014, EVT 21. August) ergab, ging die durchschnittliche Zinsmarge, die die Finanzhäuser erwirtschaften, innerhalb der letzten zehn Jahre um einen Prozentpunkt von 2,45 in 2003 auf 1,44 Prozent in diesem Jahr zurück. Dieser Margenrückgang von rund 40 Prozent entwickelt sich zu einer großen Bürde für das einst hochprofitable Kerngeschäft der Banken, das darauf basiert, kurzfristiges Geld in langfristiges umzuwandeln.

 Gerade für kleine und mittelgroße Banken ist die Entwicklung gefährlich, weil der Zinsüberschuss für die meisten dieser Institute die wesentliche Ertragskomponente darstellt.  Doch selbst bei steigenden Zinsen könnten die Erträge vieler Banken unter Druck bleiben - nämlich wenn die kurzfristigen Zinsen auf Spareinlagen steigen, die langfristigen, an denen sich zum Beispiel Hauskredite orientieren, aber nicht.  "Wenn die EZB die Zinsen anhebt, sind die Banken plötzlich gezwungen, ihren Sparern mehr für Tages- und Festgeld zu zahlen. Doch an den Konditionen für Baugeld, die ja langfristig festgeschrieben sind, ändert sich nichts. Dann könne es für viele Institute richtig ungemütlich werden", so ein Bankenexperte der Beraterfirma Consileon, zu \'Capital\'.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
http://www.was-audio.de/aanews/News20140825_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 25.08.2014

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