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Morgengruß von Helmut Harff: Parken

Freies Parken für freie Bürger

Parken, vor allem das Finden von Plätzen, ist auch in Berlin-Köpenick ein Problem. Genau hier, wo einst der Hauptmann von Köpenick den Bürgermeister verhaftete, liegt das genussmaenner.de-Büro. Wir haben Gott sei Dank kein Parkplatzproblem, doch schon um die Ecke ist das ganz anders.

Nun wollten die Bezirksverordneten, das örtliche Parlament, das Unangenehme mit dem Nützlichen verbinden und beschlossen das Aufstellen von Parkuhren. Dagegen gab es nun einen Bürgerentscheid. Wie nicht anders zu erwarten, wollten die Autofahrer sich nicht zu Kasse bitten lassen. Die übergroße Mehrheit stimmte gegen die sogenannte Parkraumbewirtschaftung.

Das Ganze kostete viel Geld und nun bleibt alles beim Alten. Doch warum eigentlich. Wenn die Köpenicker keine Parkuhren wollen, wollen sie vielleicht auch keine Parkverbote mehr. Warum lässt das zuständige Amt nicht einfach alle Park- und Halteverbotsschilder abschrauben? Wandeln wir doch den alten Slogan einfach einmal ab: "Freies Parken für freie Bürger".

Das wäre doch nur eine logische Schlussfolgerung: keine Parkraumbewirtschaftung = keine Parkraumordnung. Das schafft sicherlich zusätzliche Parkplätze und die Einzelhändler können sich freuen, dass ihre Kunden bis vor die Ladentür fahren können. Das stimmt zumindest theoretisch. Praktisch sieht das etwas anders aus. Dürften Autofahrer ihre Fahrzeuge überall am Straßenrand abstellen, wäre das mit dem ruhenden Verkehr geregelt.

Doch was ist mit dem rollenden Verkehr? Da rollt nichts mehr, denn die Straßen sind von parkenden Autos hoffnungslos verstopft. Wer liefert, muss in der zweiten Reihe parken. Wer gerade von Ladendieben heimgesucht wird, wartet ebenso vergebens auf die Polizei, wie die Hochschwangere auf den Krankenwagen.

Man sieht, ganz so einfach ist das nicht mit dem Parken. Ich verstehe allerdings meine Köpenicker auch nicht. Fast überall in Berlin verlangt die Parkuhr ihren Obolus von ihnen. Warum sollen dann andere in Köpenick nicht auch zahlen? Schließlich sollten ja Anwohner gar nicht zur Kasse gebeten werden.

Aber so sind die Köpenicker - immer auf das Wohl der anderen bedacht. Das sieht man ja - Achtung Ironie! - auch am Hauptmann von Köpenick und seiner Tat. Der war clever und fuhr nicht mit der Droschke nach Köpenick. Wahrscheinlich hätte er schon damals keinen Parkplatz bekommen. Dann wären uns ein toller Roman, mehrere Filme und einige Theaterstücke über den Schuster Voigt entgangen. Was fehlende Parkplätze alles so anrichten können.

Ich mache mir jetzt völlig frei von Parkplatzsorgen mein Frühstück. Ich fahre nämlich gar kein Auto.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und einen Tag frei von Parkplatzproblemen.

 


Veröffentlicht am: 28.08.2014

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