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Der Geschmack Groningens

Auf ins Watt kulinarische Köstlichkeiten aus dem Meer entdecken

Das Groninger Watt lädt zum einen zum Wandern und Erkunden ein, zum anderen hält es auch so manchen originellen Leckerbissen parat: Neben diversen Fischspezialitäten, die je nach Saison fangfrisch angeboten werden, sind das beispielsweise Herz- und Miesmuscheln oder der so genannte Meeresspargel. Das nahrhafte Wildgemüse von leicht pfeffrigem Geschmack wächst bevorzugt auf den Wattböden an der Küste. Einen Ausflug an das Meer können Besucher daher wunderbar mit einem besonderen, kulinarischen Erlebnis kombinieren. 

Im Hafen von Lauwersoog, einem Städtchen am nördlichen Ende des Lauwersmeers direkt an der Wattenmeer-Küste, wurde erst kürzlich das „Waddenkwartier“ eröffnet. Dort erhalten Touristen und Einheimische ausführliches Informationsmaterial über die Region und zu Ausflügen in die nähere Umgebung. Bereits im letzten Jahr öffnete der Informations-Pavillon (HIP: Het informatie Paviljoen) seine Türen, nun sind drei Geschäfte hinzu gekommen:  Das Bistro „MEER“, in dem Gäste Mittagessen, Kuchen und Bio-Eis mit Blick auf den Hafen genießen, ein Ticketbüro als Ausgangspunkt für Bootsausflüge und Wattwanderungen sowie ein Infopoint, bei dem sich Angler und Interessierte über nachhaltige Fischerei informieren können.

Ausgeschilderte Wanderwege laden Besucher zu abwechslungsreichen Touren entlang der Wattenmeerküste ein. Wer lieber einen Bootsausflug unternehmen möchte, kann Rundfahrten über das Lauwersmeer, zur Insel Schiermonnikoog oder zu den Seehunden auf den nahe liegenden Sandbänken buchen.
Interessierte können sich im Internet über die verschiedenen Rundfahrten informieren: www.beleefwadenwater.nl/.

Ein kulinarischer Tipp: Am Pier von Lauwersoog können sich Besucher im „t’Ailand“ mit fangfrischen Meeres-Spezialitäten stärken, je nachdem, was die Saison gerade zu bieten hat. Das Lokal wird von Mitgliedern der Kooperative „Goede Vissers“ betrieben, einem Zusammenschluss von Fischern, die nachhaltigen und umweltverträglichen Fischfang betreiben.
Der Nationalpark Lauwersmeer – eine geschützte Naturlandschaft

Das Gebiet rund um den Nationalpark Lauwersmeer am nordwestlichen Zipfel der Provinz Groningen ist für seine einzigartige Natur bekannt. Der heutige Süßwassersee war früher ein Ausläufer des Wattenmeeres, der Lauwerszee. 1969 wurde ein 13,5 km langer Deich gebaut, der beide Gewässer voneinander trennte. Ebbe und Flut verschwanden, dafür entstand eine ganz neue, unberührte Landschaft: Dünen mit seltenen Orchideen und sumpfige Wiesen, auf denen Konikpferde und Schottische Hochlandrinder grasen. Das Gewässer lädt an mehreren Orten zum Segeln, Surfen, Baden oder Paddeln ein.

Mitten im See liegen kleine Inseln, an denen man anlegen kann. Der größte Freizeithafen Hunzegat liegt in grüner Umgebung am Rand von Zoutkamp, einem Fischerdorf am südlichen Ende des Lauwersmeers. Dort befindet sich auch die „Palingrokerij Gaele Postma“: Angefangen hat es mit einem Verkaufsshop für selbst gefangenen, geräucherten Aal, Roten Knurrhahn und Makrele, heute können Besucher dort bei einem leckeren Fischgericht den Blick auf den Flusslauf des Groninger Reitdiep genießen.

Wer einmal auf dem Meeresboden spazieren gehen möchte, kann an einer der vielen geführten Wattwanderungen teilnehmen, die bei Pieterburen starten. Diese sind zu jeder Jahreszeit möglich – und lohnen sich auch im Winter. Denn wenn der Boden gefroren ist, läuft es sich leichter und man bekommt schöne Motive zu Gesicht, die Wind und Frost geformt haben. Und ein Tipp, für alle, die keine Lust auf Wandern haben und trotzdem die Ruhe und die Natur genießen möchten: Am Punt van Reide bei Termunten am Dollart wird jedes Jahr von Mai bis Mitte September eine Seehund-Beobachtungswand aufgestellt, durch die Besucher hindurch schauen, ohne dass die Tiere gestört werden. Dort kann man die Seehunde aus nächster Nähe betrachten. Ein Stück weiter steht auf sechs Meter hohen Pfählen der „Kiekkaaste“, die einzige vor dem Deich gelegene Vogelbeobachtungshütte der Niederlande, mit einem atemberaubenden Rundumblick.  

Groningen kulinarisch entdecken

In der Stadt und Provinz Groningen werden Gourmets, Genießer und insbesondere Freunde regionaler und nachhaltiger Speisen fündig. Seit 2013 gibt es ein offizielles Label für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen aus dem Wattenmeerraum: „Waddengoud“ – zu Deutsch „Watt-Gold“. Neben Fisch und Meeresfrüchten tragen auch Groninger Lebensmittel wie Honig, Senf und Johannisbeeren dieses Label.
Mehr Informationen zu den Waddengoud-Produkten gibt es unter: www.waddengoud.nl/.

Im September wird es einige kulinarische Highlights geben, auf denen Besucher allerlei Köstlichkeiten und speziell Groninger Spezialitäten probieren können. Vom 6. bis zum 7. September 2014 findet in der Stadt Groningen zum siebten Mal das kulinarische Event par excellence statt: „Proeven in Groningen“. Gegen ein geringes Entgelt können die Gäste zahlreiche Spezialitäten an den Ständen von Groninger Spitzenrestaurants verkosten. Neben Speisen können sie in diesem Jahr auch elf verschiedene Biere des Bierlokals Wolthoorn & Co. probieren. x

Auf dem idyllischen Landgut Fraeylemaborg in Slochteren können Besucher vom 19. bis zum 21. September 2014 zum sechsten Mal auf der Veranstaltung „Culinair Fraeylema“ Groninger Delikatessen und leckere Weine verkosten. Außerdem werden dort Geschirr und allerlei Zubehör angeboten, was für einen appetitlich gedeckten Tisch benötigt wird. Schaulustige können sich bei einer Kochvorführung inspirieren lassen.

Während der „Week van de Smaak“ – der Woche des Geschmacks – vom 27. September bis zum 5. Oktober 2014 steht die gesamte Provinz Groningen im Zeichen gesunden und nachhaltigen Essens. An mehreren Orten finden parallel zahlreiche Aktivitäten mit fairen und regional produzierten Zutaten und Speisen statt.
Eine Programmübersicht erhalten Interessierte unter: www.weekvandesmaak.nl/.

Groningen



Groningen ist die junge und lebendige Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Norden der Niederlande. Von den ca. 200.000 Einwohnern (darunter über 50.000 Studenten) ist die Hälfte unter 35 Jahre alt, womit Groningen das niedrigste Durchschnittsalter der Niederlande hat. Die ehemalige Hansestadt bietet eine besondere Kombination aus historischen Gebäuden, modernster Architektur, Kultur und Nachtleben.

Die Provinz Groningen zeichnet sich durch einen einzigartigen Mix aus Natur und Historie aus. Überall verstreut finden sich alte Landgüter oder so genannte „Borgen“ mit ihren prächtigen Gärten und charakteristische romanische Kirchen auf den künstlich geschaffenen Hügeln bzw. „Warften“. Der Nationalpark Lauwersmeer beherbergt zahlreiche, seltene Pflanzen- und Vogelarten (u. a. Seeadler), in Pieterburen befindet sich eine Seehundaufzuchtstation und das Weltnaturerbe Wattenmeer ist Laichgebiet für Fische und Nahrungsquelle unzähliger Zugvögel.

Weitere Informationen unter www.groningen.de   

 


Veröffentlicht am: 31.08.2014

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