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23.10.2017

 

 

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Zurück zu einem entspannten Sexleben

Über sexuelle Wünsche und Probleme offen sprechen

„Wollen wir noch Sex?“ Fragen wie diese stellte in letzter Zeit nicht zuletzt der Autor Jörg Zittlau. Der Grund für die Verzichtserwägung: Der Leistungsgedanke hat auch unser Liebesleben erreicht. Das kann viele unter erheblichen Druck setzen. Vor allem dann, wenn sie genau hier ein Problem haben. Männer, die vom vorzeitigen Samenerguss betroffen sind, haben oftmals das Gefühl, dass sie im Bett kein Bringer sind.

Aus Angst erneut zu versagen, verzichten einige lieber ganz und gar auf Sex. Was ihnen dabei helfen kann, zu einem entspannten Liebesleben zurückzufinden, ist ein ehrliches und offenes Gespräch mit der Partnerin. Gemeinsam kann geklärt werden, was sich beide unabhängig von gesellschaftlichen Idealbildern wünschen. Hilfe finden Betroffene auch bei Urologen und Sexualmedizinern.

Zu Fortpflanzungszwecken brauchen wir die Vereinigung zweier Körper schon lange nicht mehr. Hierfür gibt es inzwischen ein einfaches, schnelles und zumeist – im Vergleich zum körperlichen Akt – zuverlässigeres Verfahren, die künstliche Befruchtung. Doch mit Romantik und knisternder Erotik hat das eher wenig zu tun. Sex ist so viel mehr als nur Mittel zum Zweck. Heißer und aufregender Sex ist Erfüllung, Ektase, Hingabe und der Weg zur Selbstverwirklichung schlechthin. So viel zur Theorie.

Sex als schweißtreibender Hochleistungssport

Sex als Ausdruck absoluter Freiheit, dieses Bild wird uns tagtäglich vermittelt: Macht man den Fernseher an, erzählen Menschen von ihren erotischen Abenteuern, nichts ist dabei tabu. Schlägt man ein Magazin auf, berichtet eine Redakteurin darüber, wie aufregend es sein kann, wenn man sich fesseln lässt und auf der nächsten Seite finden sich Tipps dazu, wie der Abend zu zweit noch prickelnder wird: Rollenspiele, gemeinsam Pornos gucken, Blow-Job Do’s and Don‘ts, Stellungstrends und, und, und.

Sogar als Sportersatz wird Sex angepriesen um überschüssige Kalorien zu verbrennen. Sex ist in unserer Gesellschaft omnipräsent. Statt der schönsten Nebensache, erscheint Sex oft als Non-Plus-Ultra, bei dem es aber vor allem darum geht sein Können unter Beweis zu stellen. Vielen Menschen bereitet dies Stress, nicht zuletzt dann wenn sie unter einer sexuellen Funktionsstörung wie dem vorzeitigen Samenerguss leiden.

Und das kommt nicht gerade selten vor: Unabhängig vom Alter ist jeder fünfte Mann betroffen. Ihnen bleiben meist weniger als zwei Minuten für den Liebesakt - das ist nicht einmal halb so lange wie beim Durchschnitt der männlichen Bevölkerung. Sie haben keine ausreichende Kontrolle über den Zeitpunkt des Samenergusses. Verantwortlich ist dabei in dem meisten Fällen nicht etwa fehlende Erfahrung und Übung, sondern ein veränderter Serotoninhaushalt, der genetisch bedingt sein kann. Der Nervenbotenstoff Serotonin hemmt in der Regel den Ejakulationsreflex.,, Doch da gerade diese „körperliche“ Ursache des vorzeitigen Samenergusses nicht bekannt ist, sehen sich Betroffene vielfach als Underperformer – sie schämen sich und meiden es ihrer Partnerin näher zu kommen. Dies bringt oft Beziehungsprobleme mit sich.1,3,,,,

Offenheit für ein entspanntes Sexualleben


Nicht nur Männern, die von einer sexuellen Funktionsstörung betroffen sind, sei es ans Herz gelegt, offen und ehrlich mit ihrer Partnerin über die Wünsche und Erwartung an das gemeinsame Sexleben zu sprechen. So kann ein entspannter Umgang miteinander und in puncto Intimleben wieder möglich werden. Denn der Stress, den sich viele machen, und der Druck, den sie im Hinblick auf ihre „Performance“ in Liebesdingen aufbauen, resultiert in der Hauptsache daraus, dass die Hochglanzbilder von Sex für Realität gehalten werden. Während jeder Einzelne davon ausgeht von sexuell aktiven und experimentierfreudigen Mitmenschen umgeben zu sein, zeigen Umfragen genau das Gegenteil: Wir haben eigentlich immer weniger Sex, fangen später an erste sexuelle Erfahrungen zu sammeln und der Mehrheit ist die gute, alte Missionarsstellung immer noch die liebste.

Ein offenes Gespräch mit der Partnerin kann also für den ein oder anderen von vorzeitigem Samenerguss Betroffenen bedeuten zu erfahren, dass es seine Liebste gar nicht stört, wenn der Bettsport nicht zum Dauerlauf gerät, sie sich statt dessen jedoch viel mehr wünscht seine volle Aufmerksamkeit beim Akt zu genießen. Ihr liegt vielleicht nicht viel an Sex, oder ihr gefällt ein ausgiebiges Vorspiel, das Nähe und Vertrautheit schafft, viel besser. Und wenn sich als gemeinsamer Wunsch eine längere Dauer des Geschlechtsverkehrs herausstellen sollte, dann gibt es auch hier Möglichkeiten. Urologen und Sexualmediziner sind die richtigen Ansprechpartner, denn die Funktionsstörung ist sexual- und paartherapeutisch sowie mit Medikamenten, die auf den Serotoninhaushalt wirken, behandelbar.

Zentral bei der gemeinsamen Auseinandersetzung mit der Problematik und der Entscheidung für eine Lösungsoption sollte die Bemühung sein, wieder ein entspanntes Verhältnis zu Sex zu entwickeln und sich von allgemein-gesellschaftlichen Erwartungen zu lösen – für sich als Paar sollte der Weg gewählt werden, der für beide der richtige ist, mit dem sich beide wohl fühlen.

www.späterkommen.de bietet Betroffenen und Interessierten neben Informationen zur Funktionsstörung „vorzeitiger Samenerguss“, einen Selbsttest, der eine erste Einschätzung sein und den Einstieg in das Gespräch mit einem Mediziner erleichtern kann.    

 


Veröffentlicht am: 02.09.2014

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