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26.03.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Schwimmhäute

... wachsen uns allmählich

Eine meiner liebsten Freundinnen aus München schrieb mir gestern in einer Mail, dass ihr schon Schwimmhäute wachsen würden, so sehr regnet es in München. Da konnte ich noch ätsch sagen, denn hier in Berlin konnten wir sogar am Sonnabend noch draußen grillen.

Doch nun ist es damit vorbei. Es schüttet wie aus Eimern, oder um es etwas prosaischer zu sagen, der Himmel hat seine Schleusen weit geöffnet. Wozu der Himmel so alles her halten muss. Ob das da oben doch nicht so toll ist, wenn es da so viel Wasser gibt, dass die häufig ihre Schleusen öffnen müssen? Ob ich das je erfahre?

Sicher ist dagegen, dass wir hier unten auf der Erde Regen brauchen. Wie heißt es in einem Lied: "Ohne Wasser, merkt Euch das, wär' die Welt ein leeres Fass …“. Recht hat der mir unbekannte Autor. Das dem so ist, weiß auch meine bayrische Freundin, weiß eigentlich jeder. Und doch, länger anhaltender Regen nervt.

Andererseits, mal drei Tage Sonne, mal drei Tage Regen, wer will das schon. Mir jedenfalls sind wochenlanger Sonnenschein lieber - wenn es dann nicht auch wochenlang regnen würde. Aber man kann nicht alles haben. Richtig leid tun mir alle, die bei diesem Mistwetter Urlaub haben. Die sind so richtig dumm dran.

Ich bin zwar alles andere als ein Landwirt, aber ich kann mir vorstellen, dass der eine oder andere über so viel Regen nicht froh ist. Nasses Getreide, da macht die Ernte sicherlich Sorgen. Wer möchte schon im Freiland gewachsenes Obst und Gemüse bei strömenden Regen ernten? Aus meiner rudimentären Kleingartenerfahrung ist mir noch erinnerlich, dass nasses Obst viel lieber fault, als trocken geerntetes.

Gibt es eigentlich etwas positives, was man dem Regen abgewinnen kann? Klar, wir brauchen Wasser, doch muss der am Tage und in solchem Mengen aus den Wolken fallen? Muss es dann auch noch kalt werden? Ich kann dem Regen kaum etwas gutes abgewinnen. Na, vielleicht eines: Die Regenjacke und der Schirm, lange in die hinterste Schrankecke verbannt, kommt wieder einmal zum Einsatz. Doch ein Trost ist das nicht - überhaupt nicht.

Ich muss auch meine Balkonpflanzen nicht mehr gießen. Allerdings scheinen die den Regen auch nicht so wirklich toll zu finden, denn die Blumen lassen - passend zum trübsinnigen Wetter - die Blüten hängen.

Trübsinn, das ist etwas, was einem bei dem Wetter schon überfallen kann. Doch dagegen gibt es Mittel. Man kann über das Wetter schimpfen oder darüber eine Kolumne schreiben, was ich hiermit gemacht habe.

Ein Vorteil hat das Regenwetter noch: Man zieht sich in seinen Lieblingssessel zurück und frühstückt dort. Genau das mache ich jetzt.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und einen Sonnenstrahl - ob nun vom Himmel oder anderswo her.

 


Veröffentlicht am: 02.09.2014

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