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28.06.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Flughafenskandal

Nicht der BER ist das Ärgernis in Schönefeld

Ich wollte gestern nach Athen fliegen. Schön für mich, dass ich nicht nach Tegel, sondern nach Schönefeld musste, denn der Flughafen liegt nur wenige S-Bahnstationen von meiner Wohnung entfernt.

Doch das war es dann auch mit schön, denn der alte DDR-Flughafen ist in der Hand der Billig-Airline Easyjet. Ich kenne den Flughafen noch aus sozialistischen Zeiten. Seit dem haben sich hier nur die Kaffee-Anbieter, die Leuchtwerbung und der Duty Free Shop geändert.

Ja, geändert hat sich auch die Sicherheitskontrolle und spätestens hier beginnt der Flughafenskandal. Nein, eigentlich schon früher. Doch der Reihe nach: Ich traf einen Kollegen - wir wollten zusammen fliegen - und wir hatten noch viel Zeit, dachten wir da noch. Da der Check-In-Schalter laut Bordkarte 30 Minuten (!) vor Abflug schließen sollte, machten wir uns 25 Minuten vor Schalterschluss auf den Weg zur Sicherheitsschleuse. Davon gibt es in unserem Fall zwei. Zwei für viele, zu viele Fluggäste. Es dauerte satte 20 Minuten, bis wir die Sicherheitskontrolle hinter uns hatten. Das heißt, jetzt ist Ende der Boardingzeit. Doch noch machten wir uns keine große Sorgen, beeilten uns  aber selbstverständlich im Gewirr der auf und ab führenden Gänge unser Gate zu finden. Angekommen, standen wir um 6:15 Uhr im wahrsten Sinne des Wortes vor einer verschlossenen Stahltür. Niemand reagierte auf unser Klopfen.

Es kam leichte Panik auf - nicht nur bei uns, sondern auch bei anderen Reisenden, die eigentlich nach Griechenland fliegen wollten. Wir fragten - beziehungsweise wollten das - an der Nachbartür um Hilfe. Doch die Easyjet-Mitarbeiterinnen knallten uns die vor der Nase zu. Auch unsere weiteren Bemühungen, die noch lange nicht startende Maschine zu erreichen, endete in unfreundlichen und völlig unbemühten Begegnungen mit Mitarbeitern der Billig-Airline. Das fand dann ein Ende am Schalter der Airline.

Dort beschwerten wir uns, dass man nicht einmal versucht, alle zahlenden Gäste mitzunehmen. Man teilte uns lapidar mit, dass wir uns ja an der Sicherheitsschleuse hätten vordrängeln können. Im Übrigen werden Fluggäste nicht ausgerufen. Schön, denn gerade zu diesem Zeitpunkt ertönte eine Durchsage: "Die Fluggäste ... werden dringend gebeten...". Die Easyjet-Dame reagierte mit einem Schulterzucken.

Ich bin ja als Berliner durchaus nicht serviceverwöhnt und kann auch mit weniger gut gelaunten Zeitgenossen umgehen. Doch das, was ich - und garantiert auch andere Reisende - auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld und mit der dort sitzenden Airline Easyjet erleben musste, ist einfach nur skandalös. Mich jedenfalls ist Easyjet als Fluggast los. Aber das wird denen völlig egal sein.

Eigentlich wollte ich heute mit Blick auf die Ägäis frühstücken. Na ja, wenigstens scheint auch in Berlin heute die Sonne.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Augen auf bei der Wahl Ihrer Airline.

 


Veröffentlicht am: 05.09.2014

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