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18.12.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Rückblick

Die IFA schließt heute ihre Tore

Unter dem Berliner Funkturm kehrt ab morgen wieder Ruhe ein und die IFA 2014 ist Geschichte. Sie wird schnell zu vergessen sein, denn es war keine herausragende in der langen Reihe der Internationalen Funkausstellungen.

Man muss kein Hellseher sein, um vorherzusagen, dass der Veranstalter von einem großen Erfolg in seinem Schlussbericht zur IFA 2014 sprechen wird. Ich habe die Messe, wie ja schon mehrfach erwähnt, anders erlebt. Vielleicht war es wirklich das gute Wetter, dass für recht leere Messehallen am Wochenende verantwortlich war.

Ich glaube allerdings, dass es einfach nicht viel gab, was zu einen Messebesuch animierte. Fernsehen und Rundfunk life kennen die Berliner genau wie die Häppchen, gezaubert, von mehr oder weniger bekannten Köchen. Das lockt kaum noch jemand hinter dem Ofen vor. Zumal auch es da (fast) nichts neues gab. Da standen wie immer der Schuhbeck, der Marquard oder der Lafer am Herd. Unter dem Funkturm nichts neues.

Das gilt ebenfalls für viele Hersteller. Sieht man einmal vom Design ab, waren Neuerungen absolute Mangelware. Wie auch, irgendwann sind Dinge einfach ausentwickelt.  Klar fällt dem einen oder anderen noch eine Kleinigkeit ein, aber zumeist sind die eher unsinnig.

Was mir gerade bei vielen Haushaltsgeräten auffiel, ist die Tatsache, dass hier sicherlich tolle Techniker oder Designer am Werk waren, die aber von der Praxis keine Ahnung haben. Ich frage mich, ob die Geräte oder die sogenannten "Neuerungen" in der Praxis vorab überhaupt getestet werden. Mein Tipp an alle, die für die Produktentwicklungen verantwortlich zeichnen: Stellen sie nicht nur Fachleute mit fünf Diplomen und 20 Jahren Auslandserfahrungen ein, stellen sie Endverbraucher ein. Lassen sie ihre Geräte von denen mitentwickeln, die sie schon seit Jahrzehnten benutzen.

Wenn man das machen würde, würde nicht die App melden, dass das Flusensieb an der Waschmaschine voll ist, dann wäre das so positioniert, dass man es mit einem Handgriff leeren kann. Was gesunder Menschenverstand bewegen kann, sieht man an der Entwicklung bei den Saug-, Wisch-, Fensterputz- und Rasenmährobotern. Hier gibt es echte Innovationen - jenseits von reinem Design-Gedöns.

Noch ein Wort aus dem Nähkästchen: Nicht nur in den Messehallen habe ich weniges entdeckt, was meine Aufmerksamkeit erregt hat. Auch die Pressepräsentationen sind langweiliger als der Astro-Kanal im Fernsehen und so informativ wie ein Interview mit den Geissens. Pressekonferenzen, die mehr einer Verkaufsshow denn einem Informationstermin für die Medien ähneln, braucht man nicht. Ich habe von verschiedenen Kollegen gehört, dass sie im kommenden Jahr darauf verzichten werden.

Vielleicht noch ein kleiner positiver Aspekt. Eigentlich sind es sogar zwei. Die Firmen sparen und das hat den Vorteil, dass weniger Papier und anderer "Kleinkram" an die Besucher verteilt wird. Das führt zu weniger Müll auf und vor dem Messegelände. Außerdem verzichten immer mehr Aussteller auf leicht bekleidete junge Frauen als Stand- und  Besucherbertreuerinnen. Das finde ich gut.

Gut finde ich auch, dass ich nach einer Messewoche wieder Zeit für ein Frühstück zuhause habe.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 10.09.2014

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