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26.06.2017

 

 

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100 Jahre „Mensch ärgere Dich nicht“

19. modell-hobby-spiel bittet Polit-Prominenz zum „Mensch ärgere Dich nicht“

„Mensch ärgere Dich nicht“, von vielen als Mutter aller Spiele bezeichnet und hierzulande in jedem Haushalt vertreten, feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Die Geschichte des berühmten Jubilars begann 1907 in der Küche der Familie Schmidt, wo der Vater Joseph Friedrich Schmidt aus einem verbeulten Hutkarton und kleinen Holzklötzchen das erste „Mensch ärgere Dich nicht“-Spiel schnitt, schnitzte und malte.

Bis heute wurden etwas mehr als 90 Millionen Exemplare davon unters deutsche Spielevolk gebracht. Zum Jubiläum ruft Schmidt Spiele gemeinsam mit ORWOnet auf der 19. modell-hobby-spiel zur Fotoaktion „Mach Dein ärgerlichstes Gesicht!“ auf. Außerdem können sich Familien noch bis zum 28. September für den 1. „Mensch ärgere Dich nicht“-FamilyCup bewerben und gemeinsam mit einem politischen Paten, deren Parteizugehörigkeit den traditionellen Spielfarben entspricht, um den Sieg würfeln.

Würfelspaß beim „Mensch ärgere Dich nicht“-FamilyCup

Auch im greisen Alter von 100 Jahren lädt das Kultspiel noch zum Ärgern und Spielen ein. Aus diesem Grund ruft Schmidt Spiele auf der  19. modell-hobby-spiel mit ORWOnet zu einer gemeinsamen Fotoaktion auf: „Mach dein ärgerlichstes Gesicht!“. Sein Lieblingsmotiv kann sich jeder Besucher direkt vor Ort als Abzug auf Kaffeetassen, Mousepads oder Kissenbezügen bestellen. Außerdem besteht noch bis zum 28. September für Zwei- oder Drei-Generationen-Familien die Möglichkeit, sich direkt bei der Leipziger Messe (k.fuchs@leipziger-messe.de) für eine Teilnahme am „Mensch ärgere Dich nicht“-FamilyCup am Messesonntag, 5. Oktober zu bewerben.

Vier Familien werden bei ihrer rasanten Jagd mit den farbigen Pöppeln über die 40 Kreise auf dem hellgelben Spielbrett von einem politischen Paten unterstützt. Entsprechend der Original „Mensch ärgere Dich nicht“-Farben Schwarz, Rot, Grün und Gelb treten von der CDU Klaus Brähmig (MdB) von der SPD Daniela Kolbe (MdB) von Bündnis 90 die Grünen Monika Lazar (MdB) und für die FDP René Hobusch (Stadtrat) an den Spieltisch. In fünf Partien treten die vier Politiker und je ein Mitglied aus jeder Familie gegeneinander an. Der Sieger einer Partie erhält fünf Turnierpunkte, der Zweite drei Punkte, der Dritte zwei Punkte und der Viertplatzierte noch einen Punkt. Die Turnierpunkte jedes Teams werden addiert und der Sieger des 1. „Mensch ärgere Dich nicht“-FamilyCups ermittelt. Die Siegerfamilie kann sich über ein Wochenende in der Sächsischen Schweiz freuen; aber auch alle anderen gehen nicht leer aus und werden für ihre Teilnahme mit Spielepaketen belohnt.

Siegeszug eines Kultspiels

In einer winzigen Wohnküche im Münchner Armeleuteviertel entstand 1907 die Idee zu „Mensch ärgere Dich nicht“. Ein Spiel, das bis heute nichts an Bekanntheit und Begeisterungsfähigkeit eingebüßt hat. Joseph Friedrich Schmidt, Händler am Viktualienmarkt, tüftelte an einem Beruhigungsmittel, mit dem er den Tatendrang seiner Kinder in der engen Wohnung bremsen wollte. Inspiration holte er sich beim indischen Laufspiel Pachisi, das mehr als 2.000 Jahre alt ist. Schmidt führte die Regeln aufs Wesentliche zurück, ließ die Figuren um ein Kreuz auf dem Spielplan laufen und gab die kleinen Kegel während der gesamten Spieldauer zum „Abwurf“ frei. Sehr zur Freude seiner Sprösslinge – und ihrer Eltern. Fortan kehrte Ruhe in der Wohnung ein. So manch einer ärgerte sich am Küchentisch und hatte dabei doch richtig viel Spaß. Schon hatte Vater Schmidt einen Namen für sein Spiel gefunden: „Mensch ärgere Dich nicht“.

Doch als Joseph Friedrich Schmidt mit seinem Spiel an die Öffentlichkeit ging, blieb er auf seinen wenigen handgebastelten Exemplaren sitzen. Am Vorabend des Ersten Weltkrieg stand niemand so recht der Sinn nach ausgelassenem Spiel. Doch Schmidt hielt an seiner Idee fest, investierte in die Herstellung von 3.000 Exemplaren und schickte sie als Sachspende an die Lazarette. Am Krankenbett begann der Siegeszug des Spiels mit Pöppel, Würfel & Co. in die deutschen Haushalte. Bereits zwei Jahre nach Beendigung des Ersten Weltkriegs standen mehr als eine Million der roten Kartons mit dem düsteren Herrn in den Schränken. 35 Pfennige kostete das Spiel, das schnell zum Bestseller avancierte. Die Rechte für Titel und Design dieses großen Spiels rund um Schadenfreude liegt beim Schmidt Spiele Verlag, der bis 1997 von den Nachfahren des Erfinders geführt wurde und seitdem zur Good Time Holding in Berlin gehört.

„Mensch ärgere Dich nicht“ in allen Varianten

Auch heute noch werden jährlich rund 400.000 Exemplare dieses „populärsten Gesellschaftsspiels der Nation“ (Spiegel) verkauft. Trotz vielfacher digitaler Verlockungen, denen sich der Spieleklassiker ganz selbstbewusst mit einer eigenen App stellt, die schnell zu den meistverkauftetsten Anwendungen zählte. Mittlerweile erschien die vernetze Multiplayer-Edition „Mensch ärgere Dich nicht Live“. Auch das traditionelle Brettspiel gibt es beim Schmidt Spiele Verlag in unterschiedlichen Ausführungen: Zum Jubiläum erscheint der beliebte Klassiker in einer Gold-Edition mit schönen Holzfiguren und goldenem Würfel. Für Nostalgiker gibt es ein Original Remake mit nachempfundenem Holzmaterial aus den Zwanzigern und in abgenutzter Optik. Kleine Spieler freuen sich über Disney-Charaktere, ältere Spieler über extra große Spielfiguren und Karten-Fans über „Mensch ärgere Dich nicht – Das Kartenspiel“.

Auch allerhand Kuriositäten konnte das Kultspiel in den letzten 100 Jahren rund um seinen Namen verbuchen. So liegt der Unterwasser-„Mensch ärgere Dich nicht“-Rekord bei 36 Stunden, der im Dauerspielen sogar bei 204 Stunden. Das größte Spielbrett misst 6x6 Meter. Wer gerne sein Zuhause im Look des Spiels dekorieren will, findet im breiten Angebot aus Duschvorhängen, Vasen und Tapeten bestimmt das Richtige.

modell-hobby-spiel: Vorverkauf lohnt sich

Die modell-hobby-spiel findet vom 3. bis 5. Oktober 2014 statt und ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Am 8. September hat der Vorverkauf im Online-Ticketshop und in den rund 800 Vorverkaufsstellen begonnen. Die Tageskarte im Vorverkauf kostet einheitlich 11,00 Euro. Zudem marschieren Vorab-Käufer auf einer eigens eingerichteten grünen Linie vorbei an den Warteschlangen.

Tageskarten an der Tageskasse:
am 3./4. Oktober 13,00 Euro; am 5. Oktober 12,00 Euro.
Ermäßigt: 8,50 Euro; 5,00 Euro für Kinder von 7-12 (letztere nur an der Tageskasse). Dauerkarte: 19,00 Euro.
Für Kinder unter sieben Jahren ist der Eintritt frei.

Am Besuchstag berechtigen die Eintrittskarten im öffentlichen Nahverkehr zur einmaligen kostenfreien Hin- und Rückfahrt zum/ab Messegelände (gültig in den Tarifzonen 110, 151, 156, 162, 163, 168, 210, 225).

 


Veröffentlicht am: 14.09.2014

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