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Wirtschafts-News vom 24. September 2014

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Das europäische Lastwagengeschäft läuft für Daimler in diesem Jahr schlechter als erwartet. In einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung sagte Daimler-Vorstandsmitglied Wolfgang Bernhard, zuständig für Lastwagen und Busse: "In Europa wird der Markt in diesem Jahr um mindestens fünf Prozent schrumpfen, wobei die Betonung auf mindestens liegt",. Trotz des erheblichen konjunkturellen Gegenwinds hält Bernhard an dem Ziel fest, den Gewinn im laufenden Jahr kräftig zu steigern. Nach seiner Ansicht werde der Ertrag deutlich höher sein als im Vorjahr. Und Kurzarbeit sei für das Unternehmen kein Thema. Die Abschwächung könne man  mit den flexiblen Arbeitszeitmodellen sehr gut abfedern, sagte Bernhard. Allerdings befürchtet der Betriebsrat des Wörther Werks, dass langfristig 800 der 12.400 Stellen gefährdet sein könnten.  Bernhard sagte dazu, dass die langfristige Wettbewerbsfähigkeit dieses Standorts sichergestellt werden solle. Es gebe aber noch keine Entscheidungen.   Den Betriebsrat wird letzteres weniger freuen!

Mobilität hat ihren Preis: In den letzten zehn Jahren sind die Preise rund ums Auto um mehr als 20 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, haben sich im Vergleich dazu die Verbraucherpreise insgesamt in Deutschland im selben Zeitraum durchschnittlich um rund 17 % erhöht. Das deutliche Plus bei den Preisen für den Kauf und die Unterhaltung von Kraftfahrzeugen ist vor allem auf die Verteuerung bei Kraftstoffen zurückzuführen. Die Preise für Fahrräder kletterten übrigens  nur um knapp 10 %.

Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) hat untersucht, welche konkreten Klimaschutzvorgaben in den geltenden Richtlinien der Bundesländer zur Kfz-Neubeschaffung gemacht werden. Im Mittelpunkt stand dabei die Festlegung verbindlicher Obergrenzen für den Spritverbrauch bzw. den CO2-Ausstoß der Fahrzeuge. Das Ergebnis: Nur vier Bundesländer (Berlin, Bremen, Hamburg und Hessen) haben überhaupt Obergrenzen definiert. Da aber selbst diese nicht besonders ambitioniert ausfallen, erhalten die Länder hierfür eine "Gelbe Karte". Die übrigen zwölf Bundesländer erhalten eine "Rote Karte" für den Verzicht auf konkrete Spritverbrauchs- und CO2-Obergrenzen. Positive Ansätze fand die DUH bei den vier Bundesländern Berlin, Bremen, Hamburg und Hessen. Diese haben in ihren Richtlinien zur Kfz-Beschaffung für jeden einzelnen Fahrzeugkauf Obergrenzen festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen. Für diesen positiven Ansatz reicht es allerdings nur zu einer "Gelben Karte".   Alle anderen Bundesländer erhalten für ihre unbefriedigenden Richtlinien die "Rote Karte". 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter: http://www.was-audio.de/aanews/News20140924_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 24.09.2014

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