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23.08.2017

 

 

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Inzeller Michaeliritt

Jedes Jahr am letzten Sonntag im September lockt das Volksfest tausende an



Am 28. September trafen sich tausende Gäste und 250 prächtig geschmückte Pferde samt Reiter zum Inzeller Michaeliritt in Inzell.


Ein Michaeliritt ist in Bayern wohl einmalig: Mehr aus der Not heraus suchte man schon in den 30er Jahren nach einem früheren Termin für den Leonhardiritt Anfang November, da es um diese Zeit im "Schneeloch" Inzell bereits den ersten Schneefall gab. Als Schutzpatron der Inzeller Pfarrkirche bot sich deshalb der Namenstag des Heiligen Michael am 29. September an, zumal an diesem Tag in Inzell damals auch Kirchweih gefeiert wurde.



Aufgrund der zunehmenden Automatisierung durch Traktoren nahm die Pferdehaltung der Bauern immer mehr ab und 1950 fand vorerst der letzte Michaeliritt statt. Nach 40jähriger Pause wurde 1990 erstmals wieder die Tradition des Michaeliritts ins Leben gerufen und seither immer am letzten Sonntag im September durchgeführt.



Als Höhepunkt im Inzeller Bergherbst zieht dieser Pferdeumzug mehrere tausend Besucher nach Inzell, welche sich immer wieder an den prächtig geschmückten Pferden erfreuen.

Um 9.00 Uhr begann dieser Festtag am Busbahnhof und Rathausplatz mit einem Michaelimarkt. Begleitet durch die Inzeller Musikschüler präsentieren sich hier die zahlreichen Inzeller Handwerker mit Ihren Produkten aus eigener Herstellung. Danach ging esw in die Pfarrkirche St. Michael. Dort fand der Festgottesdienst zum Pastriozinium statt.



Danch rollten die Transporter mit den Pferden, den Kutschen und Wagen an. Die Pferde wurden geschmückt und angeschirrt. Die Aufregung war den Zwei- und Vierbeinern anzusehen.



Ab 13.30 Uhr startete dann der Umzug an der Kreuzfeldstraße. Die Reiter und Wagen, darunter auch zwei Brauerei-Fuhrwerke fuhren über Adlgasser Straße - Fritz-Gastager-Straße - Reichenhaller Straße - Traunsteiner Straße - Schmelzer Straße - Sulzbacher Straße - Abt-Johannes-Höck-Straße zur Frauenkirche in Niederachen, wo der Inzeller Pfarrer die Segnung der Tiere vornahm.



Tausende säumten die Strecke, die meisten in Tracht. Man muss als Preuße neidlos anerkennen, das sowohl die Damen in ihren Dirndln, als auch die Männer in Lederhosen immer eine gute Figur machen.



Für die Damen hoch zu Ross gilt mindestens das Gleiche. Sie erinnerten an stolze Spanierinnen auf ihren edlen Arabern. Die Inzeller Damenwelt schätzt dagegen eher gutmütige, wenn auch wunderschön anzusehende Pferde.



Zum Abschluss fanden sich dann alle Reiter und Besucher am Badepark ein und ließen diesen Feiertag mit der Inzeller Blaskapelle und einer stärkenden Brotzeit ausklingen.



genussmaenner.de-Tipp: Wer die Gegend um Inzell erkunden will, dem empfehlen wir das Hotel "Mauthäusl". In dem familiengeführten Hotel hat man nah am Wasser gebaut. Wieso? Nehmen Sie Quartier in der uralten Mautstelle oder kehren Sie in den Gasthof ein. 

 Fotos: Helmut Harff

 


Veröffentlicht am: 29.09.2014

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