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25.07.2017

 

 

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Herbst im „anderen Holland“

Kulinarische Neuentdeckungen in der Grenzregion

Fein gegartes Hirschfilet oder karamellisierte Fasanenkeule: In den Restaurants der Achterhoek in der niederländischen Grenzregion ist der Herbst die Zeit der Wildgerichte.

Dann stehen dort die köstlichsten Gaumenfreuden auf der Speisekarte und werden mit lokalen Spezialitäten angereichert. Die Aktion „Wildsaison in der Region Achterhoek“ hilft Urlaubern dabei, ihren Besuch zu planen: Beinahe jedes Restaurant, das an der Aktion teilnimmt, bietet attraktive Arrangements an, bei denen Unterkunft und kulturelle Attraktionen inbegriffen sind.

Bei gutem Wetter lässt sich die Grenzregion – ganz niederländisch – am besten auf dem Rad erkunden. Verschiedene kulinarische Touren lassen Radler nicht hungrig auf den Sattel steigen. Bäckermeister, Imker und Fischer öffnen ihre Türen und laden zu einer Stärkung mit regionalen Produkten ein. Echte lokale Schätze – wie frisch gepflückte Preiselbeeren, Veluwer Honig oder selbstgeräucherten Fisch – gibt es beispielsweise bei der „Veel Luwe Smultour“, wenn es an ausgewiesenen Stationen heißt: „runter vom Sattel und ran an den gedeckten Tisch“.

Auch auf der 40 Kilometer langen „Vechtetalroute“, auf der Radler verschiedene Landgüter passieren, lernen sie regionale Köstlichkeiten kennen: So wird in der Brasserie „Aan De Oever“ vor allem mit frischen und regionalen Produkten gekocht und im Käsehof „Heileuver“ sorgen jahrelange Erfahrung und alte Familienrezepte für einen besonderen Geschmack.

3 Sterne-Restaurants im Osten der Niederlande


Was kaum jemand weiß: So manches Restaurant in den östlichen Niederlanden ist mittlerweile mit dem begehrten Michelin-Stern ausgezeichnet. Es spricht für sich, dass sich die beiden einzigen 3 Sterne-Restaurants des Landes in den östlichen Niederlanden – in Vaassen und Zwolle – befinden. Unangefochten ist seit Jahren das Restaurant „De Librije“ in Zwolle an der Spitze der niederländischen kulinarischen Küche. Unter der Leitung von Chefkoch Jonnie Boer zeichnet sich das Restaurant besonders durch seine Bodenständigkeit in der Produktwahl und zugleich durch Experimentierfreudigkeit in der Zusammenstellung aus.

Authentische regionale Produkte werden im Zusammenspiel mit neuen Kochtechniken ausprobiert: „Nach 20 Jahren entfernen wir uns von der traditionellen Menüwahl und geben Gästen die Möglichkeit, ihr eigenes Menü zusammenzustellen“, so sein Credo. Besonders beliebt sind seine Librije Mini-Menüs. Die von den Gästen selbst gewählten saisongerechten Zutaten komplettiert der Koch mit regionalen Produkten und seinem Erfahrungsschatz – und gestaltet so acht individuelle Gerichte.

Ein kopje koffie in historischer Atmosphäre

Wer sich neben den verschiedenen Mahlzeiten die Beine vertreten und Stadtluft schnuppern möchte, liegt in Arnheim und Nimwegen richtig: Denn obwohl die Städte kaum 20 Kilometer voneinander entfernt liegen, findet man hier eine große Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, ein reiches kulturelles und kulinarisches Angebot, attraktive Einkaufsmöglichkeiten und ländliche Umgebung in direkter Nähe. Und ganz nebenbei werden dort traditionelle Orte mit viel Liebe gehegt und gepflegt: Für einen Kaffee mit Freunden ist die „Blaauwe Hand“ im fast 500 Jahre alten Ecklokal am Markt seit jeher der beliebteste Ort der Stadt. Im historischen Café Metropole in Arnheim, das in diesem Jahr zu den 100 besten Cafés der Niederlande gewählt wurde, sitzen Gäste nicht selten neben Kabarettiers und Künstlern, die dort ihren Feierabend genießen.

International anerkannt: Wein aus Holland

Die Grenzregion sorgt nicht nur mit ihren vielseitigen Städten und ihrer noch recht unentdeckten Gourmetküche für Überraschungen: Viele der 180 kommerziellen Weingüter der Niederlande befinden sich im Osten des Landes. Denn dank widerstandsfähiger Traubensorten ist die Weingewinnung auch in kühleren Gefilden möglich. Im kleinen Ort Groesbeek bei Nimwegen liegt das größte Weindorf der Niederlande. Dort teilen sich sieben Weingüter ein Anbaugebiet von über zehn Hektar. Der hügelreiche und fruchtbare Boden bildet hier zusammen mit neuen Rebensorten eine gute Basis für qualitativ hochwertige Rot- und Weißweine aus den Niederlanden. Viele Preise bei nationalen und auch internationalen Weinproben sind das Ergebnis.

Wie aber funktioniert das mit dem Wein in Holland? Mehrere Weingüter in den Regionen Achterhoek und Twente laden regelmäßig zu Besichtigungen ein. Dabei erfahren Besucher in einer Weinprobe alles Wissenswerte über Bodenvoraussetzungen, Traubenarten und Weinsorten der Region. Durch die Achterhoek führen zudem drei ausgeschilderte Weinrouten anhand der typisch niederländischen Fahrradknotenpunkte. Jede Strecke erschließt einen anderen Teil des Landstrichs – und führt an mindestens vier Weingütern entlang. Weitere Tipps zu herbstlichen Veranstaltungen und Ausflugszielen im „anderen Holland“ finden Urlauber auf der Website http://www.buchen-holland.de/index.php?id=481.

Auch der Anspruch, Weine nach ökologischen Maßstäben anzubauen, wird inzwischen bei einigen Winzern hoch gehalten. Vor gut zehn Jahren hat „Wijnhoeve De Veluwe“ nahe des Nationalparks De Hoge Veluwe mit 500 Weinstöcken begonnen und sich inzwischen auf 1,5 Hektar ausgebreitet. Zum Spektrum gehören vielfach preisgekrönte Bioweine, die nach dem internationalen 100 Punkte-System des Niederländischen Weinpreises beurteilt werden – und gleichrangig bewertet werden wie Weine aus Italien, Frankreich und Spanien. Der stets wachsende Erfolg gibt den Weinpionieren recht: Die holländische Weinkelterei hat ihren Exotenstatus längst hinter sich gelassen.

Weitere Informationen: www.dasandereholland.de; www.holland.com

Foto:
Euregio

 


Veröffentlicht am: 03.10.2014

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