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21.07.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Herbst

Nun ist er mit Macht eingebrochen

Vorgestern beherrschten noch Miniröcke, T-Shirts und Flipflops das Straßenbild. Man saß in der Sonne im Straßencafé oder im Biergarten. Nur einen Tag später war er da, der Herbst - und wie.

Ich hoffe, Sie gehören nicht zu den Betroffenen der ersten Herbststürme. Die zeigten schon mal, wozu starker Wind in der Lage ist. Gut, dass wir hier in Berlin zumindest dieses mal von Windgeschwindigkeiten über 100 km/h verschont blieben. Doch kalt und verdammt nass wurde es auch hier.

Schnee, wie in den oberen Lagen der Mittelgebirge und in den Alpen, darauf werden wir Flachlandtiroler sicherlich noch etwas warten wollen, doch eines ist klar - wir wechselten innerhalb von wenigen Stunden vom herrlichen Altweibersommer in den stürmischen Herbst.

Kommt die dritte Jahreszeit nicht ganz so nass daher, mag ich den Herbst. Ich mag den Wind im Gesicht, ich mag es, wenn die herbstlich-bunten Blätter durch die Luft wirbeln. Ich kann bis heute an keinem Laubhaufen vorbei gehen ohne zumindest mit den Füßen durch das Herbstlaub zu streifen. Das ist wie wieder Kind sein. Bitte jetzt keine Bedenken wegen des rutschigen Laubes auf dem Gehweg und der Fahrbahn. Vielleicht mal ganz gut so, sich etwas vorsichtiger, etwas langsamer zu bewegen. Immer auf der Überholspur, immer rasen ist ja bekanntermaßen auch nicht gut. Überlassen wir den stürmischen Part dem Wind. Doch der solle es bitte auch nicht übertreiben.

Ich mag den Herbst aber noch aus einem ganz anderen Grund. Jetzt ist die Zeit, in der wir uns soweit regional ernähren können, wie sonst nie im Jahr. Jetzt gibt es frische Möhren, frischen Kohl, frische Kartoffeln vom heimischen Feld. Wir genießen, Kürbis, Zucchini,  Porree und Sellerie, die nicht von weit weg heran gekarrt werden müssen. Die Äpfel und Birnen, die wir jetzt genießen, stammen von heimischen Bäumen. Die Jagdsaison hat bereits begonnen und frisches Wild bereichert unsere Speisekarten.

Der Herbst, das ist für mich die Genusszeit schlechthin, vor allem wenn es um heimische Köstlichkeiten geht. Man muss sie nur entdecken und vielleicht etwas experimentierfreundig sein. Dann merkt man schnell, wie toll Wurzelgemüse schmeckt, was man aus Sellerie oder Petersilienwurzeln so alles zaubern kann. Wer sich auf diese Entdeckungstour begibt, wird schnell entdecken, dass Kürbisse nicht zu Halloween gezüchtet werden.

Eins nervet mich allerdings am Herbst gewaltig: Man muss sich wieder dick anziehen. Reichten bis vor zwei Tagen noch Hemd und für den Abend eine dünne Jacke, so würde man damit selbst am Tag erbärmlich frieren. Jetzt sind Anorak oder Übergangsmantel genauso angesagt, wie Pullis oder Fleecepullover und der Schirm wird zum ständigen Begleiter.

Doch Herbstwetter hin oder her - ich gehe jetzt schnell zum Bäcker. Gerade jetzt freue ich mich auf mein Frühstück mit frischen Brötchen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Ich hoffe, Sie bleiben von den Herbststürmen verschont und rutschen nicht auf dem feuchten Laub aus.

 


Veröffentlicht am: 23.10.2014

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