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27.05.2017

 

 

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Baku - Tradition trifft auf Moderne

10 Gründe, die Metropole am Kaspischen Meer zu bereisen

Kaum eine Stadt in der Welt hat in den letzten Jahren einen so rasanten Wandel hingelegt wie Baku, die Hauptsatdt der Kaukasusrepublik Aserbaidschan. Und noch lange nicht sind alle Bauvorhaben in Baku realisiert.

Kräne prägen das moderne Stadtbild ebenso wie die charakteristischen Flame Towers. Herausgeputzt glänzt daneben die historische Altstadt Icheri Seher, deren Stadtmauer auf das 12. Jahrhundert zurückdatiert wird.

Dieser Kontrast zwischen jahrhundertealten Bauwerken und der Moderne des 21. Jahrhunderts gepaart mit einem Rest von Sowjetcharm ist es, der den Reiz der Metropole am Kaspischen Meer ausmacht. Städte stehen laut UNWTO bei Urlaubsreisenden nach wie vor hoch im Kurs und auch das boomende Baku will entdeckt werden. Zum World Cities Day am 31. Oktober haben wir zehn Gründe zusammengestellt, warum Baku gerade jetzt die richtige Destination für einen Citybreak ist.

Tausendundeine Nacht

Am höchsten Punkt der historischen Altstadt Icher Seher liegt der Schirwanschah-Palast, ein Gebäude-Ensemble mit Bestandteilen aus dem 15. Jahrhundert. Nach der Zerstörung Shamakhis im Jahre 1192 durch ein verherendes Erdbeben wurde Baku zur Hauptstadt der Schirwanschah-Dynastie auserkoren und hat diese Rolle bis heute inne. Besonders beeindruckend sind die Tore des Divanana mit den feinen Stalaktitenwölbungen und arabischen Inschriften. Im eigentlichen Palast befinden sich prächtige Handwerksartefakte, die wohl schon Schah Ahtisan I. zu schätzen wusste. Die Palastanlage ist Teil der UNESCO-geschützen Altstadt, die von engen Gassen durchzogen ist. Zu den weiteren Highlights innerhalb der Stadtmauern zählt der ungewöhnlich geformte Jungfrauenturm Qiz Qalasi, der Feueranbetern vermutlich als heilige Sätte diente.

Moderne Architekturhighlights

Als Wahrzeichen des modernen Bakus prägen die Flame Towers die Silhouette der Stadt. Wie Flammen züngeln die drei Türme in den Himmel. Bei einem Spaziergang am Boulevar lässt sich das farbenreiche Spektakel allabendlich ab 20 Uhr bewundern. Die Aussichtsplattform des Dağüstü Park ist ein beliebter Ort für Fotoaufnahmen mit den Türmen im Hintergrund.
Mit dem Heydar Aliyev Center hat die britisch-iranische Stararchitektin Zaha Hadid Baku ein weiteres modernes Architekturdenkmal geschaffen. Hinter der geschwungenen Fassade mit den riesigen Glasfensterfronten befinden sich ein Kongresszentrum, eine Galerie und ein Museum mit wechselnen Ausstellungen.
 
Stadt am Meer – 26 Kilometer Boulevard

Obgleich ein Binnenstaat grenzt Aserbaidschan ans Meer. Mit einer Fläche von 371.000 Quadratkilometern ist das Kaspische Meer der größte Salzwassersee der Welt. Nicht ohne Grund befindet sich Baku an seiner heutigen Stelle: die Bucht von Baku eignete sich von jeher als Naturhafen. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts entstand jenseits der Uferstraße eine parkähnliche Anlage zum Flanieren. Heute erwacht der Boulevard vor allem in den Abendstunde zum Leben. Auf der beliebten Flaniermeile befinden sich Cafés, Einkaufzentren und kleine Vergnügungsparks, aber auch das neue Teppichmuseum sowie das Mugham-Zentrum. Nach der Fertigstellung soll die Gesamtlänge des Boulevard 26 Kilometern betragen.

Märkte und Basare

Rund um den Fontänenplatz erstreckt sich Bakus moderne Einkaufsmeile. Westliche Ketten haben hier ebenso Einzug erhalten wie bekannte Luxuslables. Fotogen arrangiertes, frisches Obst, Gemüse, Trockenfrüchte, Gewürze und Käse findet man am Yasil Bazar (Green Bazar) in der Nähe des Bahnhofs. Die Verkäufer lassen sich gerne mit ihren Produkten ablichten. Je nach Saison variiert das Angebot von leuchtend-roten Granatäpfeln bis hin zu sattgrünen Wassermelonen; günstig und lecker ist die Auswahl immer. Souvenirs werden an den vielen Ständen in der Altstadt feilgeboten.

Von der Rooftop-Bar bis zur alten Karawanserei

Trendig oder lieber klassisch? Egal ob bei traditioneller Mugham-Musik in einer der historischen Karawanserein oder hoch oben über den Dächern Bakus mit Blick auf die illuminieren Flame Towers: Baku wartet mit Restaurants und Bars für jeden Geschmack auf. Asiatische Fusionsküche, Lounge und Bar findet man im Chinar. Beste Aussicht genießt man beim Caspian Grill & Terrace im Hotel Landmark. Zu Klängen von Mugham-Musik speist man im Sirvansah Restaurant oder dem Mugham-Club in der alten Karawanserei. Ein Klassiker unter den Cafés ist das Ali & Nino Café – benannt nach der berühmtesten Dichtung des Nationalliteraten Nizami – direkt am Fontänenplatz. Beliebt sind auch die vielen Teestuben. Im Old Baku Tea House in der Altstadt lässt es sich bei einem Glas Chai aus dem Samovar gut entspannen.

Kraft tanken im Schlaf

Internationale Luxushotelketten wie Hilton, JW Marriott oder Four Seasons haben Baku in den letzten Jahren für sich entdeckt. Die modernen und stilvoll eingerichteten Häuser lassen keine Wünsche offen und bieten den idealen Ausgangspunkt für einen Citybreak. Wer die Flame Towers nicht nur von außen betrachten möchte, kann im Fairmont Hotel nobel im Südturm logieren. Nach einem langen Tag des Sightseeings lässt es sich in den Hotel-Spas ebenso gut entspannen wie in den historischen Hamams in der Altstadt.

Jahrtausendealte Geschichte – nur einen Steinwurf entfernt

Rund 60 Kilometer südlich der Hauptstadt liegt eine weitere UNESCO-Welterbe-Stätte. 1930 wurden nahe der Ortschaft Gobustan steinzeitliche Felszeichnungen entdeckt. Schätzungsweise 6.000 Zeichnungen befinden sich im Gobustan-Nationalpark. Der norwegische Archäologe Thor Heyerdahl forschte ab 1981 in Gobustan um seine Vermutung zu bestätigen, dass die Herkunft der Wikinger in Aserbaidschan zu suchen sei. Ein modernstes Museum am Eingang des Parks erläutert den geschichtlichen Zusammenhang. Die Besichtigung der Felszeichnungen lässt sich mit einem Besuch der nahegelegenen Schlammvulkane verbinden.

Relaxen am Strand

Raus aus der Stadt und ab an den Strand. Insbesondere die Nordseite der Absheron Halbinsel dient als Naherholungsgebiet der Bakuer. Zahlreiche Badestrände und Resorts liegen rund 40 Minuten vom Stadtzentrum entfernt und erfreuen sich vor allem in den heißen Sommermonaten großer Beliebtheit. Nach einer Abkühlung im seichten Wasser des Kaspischen Meeres lässt es sich an einer der Strandbars mit leichter Seebrise gut aushalten.

Es geht heiß her: das ewige Feuer auf Absheron

Der perfekte Tagesausflug zu den Stränden von Absheron endet mit dem Besuch von Yanardag. Nach einem Abstecher zum brennenden Berg verstehen Besucher, warum Aserbaidschan „Land des Feuers“ genannt wird. Hoher Druck presst auf Absheron Erdgas aus der Tiefe an die Oberfläche, wo schon in uralten Zeiten natürliche Feuer loderten. Besonders beeindruckend ist das brennende Naturschauspiel nach Einbruch der Dunkelheit.

Austragungsort der ersten Europaspiele

Bereits 2012 erwies sich Baku mit der Durchführung des Eurovision Song Contests als würdiger Gastgeber einer internationalen Großveranstaltung. Als Austragungsort der ersten Europaspiele – Olympische Spiele auf europäischer Ebene – rückt Baku im Juni 2015 wieder ins Rampenlicht. Eine Reihe neuer Spielstätten entsteht dafür in der Hauptstadt, darunter ein neues Olympisches Stadion. In der Zeit vom 12. bis 28. Juni 2015 wird Baku zum Schmelztiegel europäischer Nationen.

Foto: ©Ministry of Culture and Tourism of Azerbaijan

 


Veröffentlicht am: 27.10.2014

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