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26.03.2017

 

 

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La Strada del Franciacorta

... die prikelnste Straße der Welt

Bald steht wieder der Jahreswechsel an und in der Sylvesternacht knallen die Champagner-Korken. Wer das neue Jahr mal mit prickelnder Abwechslung starten möchte, stößt mit einem Glas Franciacorta an. Der Franciacorta steht den französischen Champagner-Marken qualitativ nicht nur in nichts nach, er hat sogar das Zeug, am Thron des großen Bruders aus Frankreich zu rütteln.

Top-Marken, wie Ca' del Bosco oder Berlucchi haben international bereits einen großen Stellenwert. Hierzulande noch wenig bekannt, produziert die gleichnamige italienische Region Franciacorta seit den 60er-Jahren Schaumwein, der heute bei Kennern hoch im Kurs steht. Aber nicht nur die edlen Tropfen, auch die Region Franciacorta ist eine Reise wert. Die 80 Kilometer lange Weinstraße La Strada del Franciacorta ist ein wahres Naturerlebnis und reich an Facetten. Sie lädt ein zu einer Kulturreise im Herzen Europas und garantiert prickelnde Momente.

 
Die Region Franciacorta ist nicht nur landschaftlich eine Reise wert, hier entsteht bekanntlich auch einer der besten, wenn nicht sogar der beste Schaumwein der Welt. In der Hügellandschaft der Franciacorta hat der Weinanbau eine lange Tradition. Die Trauben der Franciacorta wachsen zumeist auf steinigem Gletscherboden und geben den Weinen viel Mineralität. Und weil sie weit mehr Sonne bekommen als die meisten anderen Schaumweine dieser Welt – der Champagner eingeschlossen –, haben sie zudem eine enorme mediterrane Frische. Chardonnay, Pinot Bianco und Pinot Nero sind die drei wichtigsten Sorten in der Franciacorta. Die ersten beiden sind vermutlich schon vor 1000 Jahren mit Mönchen aus dem Burgund gekommen. In Franciacorta wurde schon zu Zeiten des Römischen Reiches Wein produziert. Die erste schriftliche Erwähnung eines Weines, der als Schaumwein bezeichnet werden kann, geht auf das Jahr 1570 zurück.

Aber vor Ort werden Genießer noch weit mehr entdecken, was es zu kosten gibt, als „nur“ die berühmten Perlen des Franciacorta. Weinberge, sanfte Hügel, kleine Dörfer, Burgen, Abteien und Adelsvillen, eingebettet ins saftige Grün jahrhundertealter Parkanlagen, kennzeichnen das Gebiet der Franciacorta-Weinstraße. Es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, die eine so abwechslungsreiche und naturbelassene Landschaft offenbaren wie die Region Franciacorta in der Lombardei. Und auch gastronomisch hat das kleine Gebiet am Lago d’Iseo viel zu bieten. Abgerundet wird das Angebot von einer großen Zahl an Wohlfühladressen, sehr geschmackvollen und überaus stilvollen Hotels.
 
La Strada del Franciacorta

Die Franciacorta-Weinstraße entstand im Jahr 2000, als eine der ersten in Italien, aus der Synergie zwischen privaten Unternehmern (Winzer, Erzeuger typischer und kunsthandwerklicher Produkte, Hotels, historische Anwesen, Ferienvillen, Restaurants, Trattorien, Osterien, Weinbars, Agritourismusbetriebe, Campingplätze, Enotheken, Reisebüros, Golfplätze, Fahrradverleiher) und öffentlicher Hand (Gemeinden, Vereinigungen zur Förderung des Territoriums). Sie erstreckt sich über eine Länge von 80 Kilometern und hat das Ziel, die touristischen Potentiale der Franciacorta, insbesondere im Kontext mit der Faszination des Weinbaus, zu fördern und auszubauen.

Die Vereinigung Strada del Franciacorta ist Ansprechpartner für Individualreisende, Gruppen und Reiseveranstalter und bietet Besuchern technischen und organisatorischen Support. So stellt sie auf Wunsch auch Reiserouten zusammen und unterstützt dabei, die verschiedenen Angebote in der Region zwischen dem Iseosee und der Kunststadt Brescia zu entdecken. Momentan hat die Vereinigung 180 Mitglieder.

Das Gebiet der Franciacorta


Die heutigen Grenzen der Franciacorta fallen mit denen der Grafschaft zur Zeit der Visconti zusammen, die wieder zurückerobert und dann im 16. Jahrhundert von der Serenissima bestätigt wurden. Das Gebiet der Franciacorta umfasst aktuell 19 Gemeinden der Provinz Brescia. Der so verführerisch klingende Name Franciacorta erinnert uns an die weit zurückliegende Geschichte, die mit den Corti Franche (von Steuerzahlungen befreite Höfe) verbunden war und an die Zeit, als das Gebiet nach dem Eintreffen der Cluniazensermönche in den Genuss des Freihandels gelangte (curtes francae).

Der Ortsname “Franzacurta” taucht erstmals in den Annalen der Gemeinde Brescia des Jahres 1277 auf und bezeichnet das Gebiet zwischen den Flüssen Oglio und Mella, südlich des Iseosees. Die jüngere Geschichte ist mit dem herausragenden Franciacorta-Wein verbunden, der aus den Weinbergen stammt, die sich in den Hügeln, zwischen mittelalterlichen Türmen und alten Bauten des 16. Jahrhunderts, Burgen und kleinen Ortschaften verteilen. So steht der Name Franciacorta heute für ein Territorium, das sich seit Menschengedenken dem Weinanbau verschrieben hat.

 


Veröffentlicht am: 02.11.2014

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