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Pink Floyd mit siebtem Nummer-eins-Album

Rauschender Fluss statt kleines Rinnsal

Mit voller Wucht strömt „The Endless River“ von Pink Floyd an die Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Die erste Studioplatte der britischen Rock-Urgesteine seit 20 Jahren ist gleichzeitig ihre siebte Nummer-eins-Scheibe. In die Freude um diesen fantastischen Erfolg mischt sich auch ein bisschen Wehmut: David Gilmour und Nick Mason gaben bekannt, keine weiteren Studiowerke mehr herauszubringen.

Die Foo Fighters düsen auf „Sonic Highways“ an die zweite Stelle. Für ihren neuesten Streich haben sich Dave Grohl & Co. etwas Besonders ausgedacht: Sie nahmen jeden der acht Songs in einer anderen amerikanischen Stadt auf. So entstand ein persönliches Portrait ihres Heimatlandes.

Andrea Berg hält mit „Best Of“ nicht nur den Rekord für die längstplatzierte LP aller Zeiten in den deutschen Charts (347 Wochen), sondern brachte auch ihren letzten Tonträger „Atlantis“ über ein Jahr in der Hitliste unter. Jetzt setzt sie der Sache noch eins drauf und schafft dank Live-Version „Atlantis – Live 2014“ den Reentry auf Position drei.

Silbermond stellen „Alles auf Anfang – 2014 – 2004“ und visieren Rang vier an. Das Poprock-Quartett um Sängerin Stefanie Kloß zieht nach zehn Jahren eine kleine Zwischenbilanz und gibt seine 30 wichtigsten Songs zum Besten.

„Die neue Edith Piaf“, „Retterin des Chansons“, „Frankreichs Antwort auf die Depression“: Spätestens nach ihrem Riesenhit „Je veux“ wurde Zaz von allen Seiten mit Lob überschüttet. „Paris“, eine Liebeserklärung an die Seine-Hauptstadt, debütiert auf der Fünf.

David Guetta und Sam Martin lieben es „Dangerous“ und feiern einen Start-Ziel-Sieg in den Single-Charts. Nicht einmal zwei Monate nach ihrem Erfolg mit „Lovers On The Sun“ legen das französische DJ-Genie und der US-Singer-Songwriter die nächste Nummer eins hin. Vorwochensiegerin Meghan Trainor („All About That Bass“) und Robin Schulz feat. Jasmine Thompson („Sun Goes Down“) rutschen jeweils eine Position abwärts und begnügen sich mit Silber und Bronze.

Als eines der heißesten Newcomer-Acts des Jahres gehandelt, unternimmt Soultalent Kwabs einen „Walk“ zu Rang vier. Der 24-jährige Brite ghanaischer Herkunft hat in Punkto Musik keine Berührungsängste und mixt munter R’n’B-, Soul- und Gospel-Passagen. Ende November kommt er für ein exklusives Konzert nach Berlin. Herbert Grönemeyer wünscht einen guten „Morgen“ und macht sich auf Platz fünf schon mal für sein kommendes Album „Dauernd jetzt“ warm.

 


Veröffentlicht am: 18.11.2014

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