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Morgengruß von Helmut Harff: Die spinnen...

... die Berliner...

Viele schmeißen die Verteilzeitungen sicherlich nicht nur in Berlin ungelesen in die Papiertonne. Das sollte man nicht tun, denn hier erfährt man viel, was einem sonst entgeht. Das meine ich nicht nur als ehemaliger Herausgeber solcher Blätter.

In einer aktuellen Ausgabe las ich, dass in Berlin keine Straßen mehr nach Männern benannt werden, so lange noch keine Parität zwischen "männlichen" und "weiblichen" Straßennahmen hergestellt ist. Ob in dieser Gegenüberstellung auch der Elsterweg (die Elster = weiblich) oder die Mondgasse (der Mond = männlich) eine Rolle spielen?

Mal ehrlich, die Berliner Regional-Politiker spinnen doch. Dabei habe ich mir gewünscht, dass man eine Partymeile nach dem scheidenden Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit benennt. Ein Kollege wollte angesichts des Flughafendebakels lieber eine Sackgasse nach ihm benennen. Doch das hat noch Zeit, denn nach einem Berliner Regierungschef wird man so schnell keine Straße, keinen Platz benennen. Schließlich gab es noch keine Regierende Bürgermeisterin.

Willy Brandt hatte noch "Glück", dass man den vielleicht irgendwann mal offenen Flughafen nach ihm benannte. Schließlich  heißt der in Tegel schon "Otto Lilienthal". Irgendwie finde ich die Idee gut, den Krisenflughafen noch einmal umzubenennen - in Angela Merkel. Sie ist zumindest dafür bekannt, Dinge gern einfach auszusitzen. Kandidiert sie noch einmal als Kanzlerin und gewinnt, hätte sie so die Chance, ihren eigenen Airport zu eröffnen.

Doch zurück auf Berlins Straßen. Es ist ja hier und nicht nur hier üblich, Personen mit der Benennung einer Straße, eines Platzes zu ehren. Immer wieder stellt man dann nach einiger Zeit fest, dass die Person gar nicht so toll oder gar ein großer Verbrecher war. Also wird die Straße umbenannt. In viel mehr Fällen wissen nicht einmal die Bewohner, nach wem da eigentlich ihre Straße benannt wurde. War Müller, war Bölsche eine Frau oder ein Mann? Manchmal steht an den Straßenschildern eine Erläuterung.

Wozu benennt man  Straßen und Plätze nach Menschen, die man schon wenige Jahre oder Jahrzehnte nicht mehr kennt, von denen man nicht weiß, ob sie eigentlich große A...löcher (sorry) oder wirklich ehrenswerte Zeitgenossen waren.

Völlig daneben ist für mich allerdings die Berliner Idee, eine Geschlechter-Parität bei Straßennamen herstellen zu wollen. Aber ich habe noch einige Betätigungsfelder für die Typen, für die Gleichberechtigung Gleichmacherei ist: Autonamen, Ortsnamen, Vornamen (es gibt mehr Mädchen als Jungen), Namen von Lebkuchen.

Ich mache mir jetzt mein Frühstück (sächlich) mit Butter (weiblich) und Schinken (männlich). Das nenne ich mal paritätisch.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

 


Veröffentlicht am: 19.11.2014

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