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23.04.2017

 

 

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„Mile High Club“: Liebesspiele in luftiger Höhe

Frankreich und Deutschland: heiße Spitzenreiter über den Wolken

Leidenschaftliche Turbulenzen der Extraklasse. Fast jeder fünfte deutsche Fluggast gibt zu, schon mal ein Stelldichein in schwindelerregender Höhe gehabt zu haben (18 Prozent) und zählt sich somit zu den Anhängern des frivolen „Mile High Club“, der 2014 sein 100-jähriges Bestehen feiert. Prüde und sittsam, das gilt hierzulande also nur auf irdischem Boden. Schließlich schaffen es die amourösen Ambitionen deutscher „Flug-Liebhaber“ europaweit auf Platz zwei. Das enthüllt die aktuelle Studie von lastminute.de, der Experte in Sachen Spontanurlaub und Anbieter für Flüge von mehr als 300 Airlines. Europaweit wurden dafür 6.000 Personen befragt, 1.000 davon in Deutschland.

„French Kissing“ zwischen Bordservice, Tomatensaft und Landung


Leidenschaftlicher als die Deutschen sind über den Wolken übrigens nur die Franzosen. Über die Hälfte der dort Befragten zählt sich zum Inner-Circle der „Mile High Clubber“. Die Briten lassen es mit elf Prozent hingegen schon etwas ruhiger angehen und belegen Platz drei. Italien und Spanien bilden mit sechs und vier Prozent die Schlusslichter und genießen wohl lieber Tomatensaft und Hühnerfrikassee als ein heißes tête-à-tête auf der Bordtoilette. 21 Prozent der Deutschen, die ein Techtelmechtel über den Wolken wagten, hätten das lieber auch mal gemacht, sie wurden nämlich inflagranti auf dem dann wohl weniger stillen Örtchen erwischt.

Klasse zeigen


Die durchschnittliche Größe einer Bordtoilette beträgt nicht einmal 1x1m. Für alle, die ein wenig komfortabler in den „Mile High Club“ einchecken möchten, sollten dies mit einem Ticket der Business- oder First-Class tun. Dort gibt es nicht nur mehr Beinfreiheit am Sitzplatz, sondern auch geräumigere Bordtoiletten für ein heißes Match mit gemischtem Doppel.

Nachtaktiv werden

Wer in der Dämmerung Richtung Horizont startet, hat die größten Chancen auf sein ungestörtes und amouröses Höhenflug-Highlight. Die meisten Passagiere schlafen, die Lichter sind gedimmt und auch die Flugbegleiter sind nicht allzu oft in den Gängen anzutreffen: Die beste Zeit, um miteinander „abzuheben“.

Auf das Timing achten

Um Turbulenzen mit dem Bordpersonal zu vermeiden, ist der perfekte Zeitpunkt für leidenschaftliche Liebesspiele, wenn Getränke und das Menü serviert werden. Die Hände am Servierwagen, das Gesicht Richtung Passagiere gewandt, schaffen es auch die besten Stewardess-Ohren nicht bis zur Bordtoilette

Die letzte Minute nutzen

Als letzter Passagier einchecken, muss nicht immer am schlechten Timing liegen. Wenn alle Fluggäste bereits ihre Plätze eingenommen haben, können „Mile High Clubber“ auf einen Blick die wirklich leeren Sitzreihen ausfindig machen – strategisch immer günstig für ein Bordtoiletten-Schäferstündchen.

Strategisch sein

In wallender Leidenschaft zusammen die Toilette stürmen? Schlechte Idee. Wen die Gefühle übermannen, der geht am besten nacheinander aufs stille Örtchen in luftiger Höhe und vereinbart vorab ein geheimes Klopfzeichen für das gemeinsame 2-1- zero…!

Als wohl erstes Mitglied des „Mile High Club“ gilt im Übrigen der Pilot und Konstrukteur Lawrence Sperry.  Unter Einsatz seiner ganzen Männlichkeit testete er vor nunmehr hundert Jahren einen von ihm selbst entwickelten Autopiloten bei einem Flug über New York – auch Piloten müssen bei Zeiten eben einfach mal körperlich „anpacken“.

 


Veröffentlicht am: 25.11.2014

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