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28.03.2017

 

 

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Zu Silvester gibt es Karpfen

Sein Zuhause ist der Aischgrund rund um Bad Windsheim

Zahlreiche Silvesterbräuche gibt es. Der Karpfen als Festessen ist einer davon: Als grätenfreies Filet, blau oder gebacken – der Karpfen ist ein typisch deutscher Fisch und kommt zum Jahresausklang gerne auf den Tisch.

Berühmt für seine Karpfen ist das Tal der Aisch, rund um die Kurstadt Bad Windsheim. Es ist das größte Karpfenzuchtgebiet Deutschlands. Einer der es versteht, den Karpfen zu kochen und anzurichten, ist Karl Rienecker in Bad Windsheim. Karpfenpfännchen, Karpfenfilet auf Chillisauerkraut und klassisch gebacken oder blau – er bietet seinen Gästen viele Variationen dieses schmackhaften Süßwasserfisches.

Gegessen wir der Karpfen lediglich in den Monaten mit „r“. Der als niederschlagsarm bekannte fränkische Aischgrund eignet sich bestens für die Fischzucht. Bereits im Mittelalter legten die in Franken weit verbreiteten Zisterziensermönche die Weiher an. Die Lage an der Aisch war ideal für die Bewässerung der Teiche. Heute werden im gesamten Aischgrund in über 2300 Becken die Karpfen groß gezogen.

Rienecker ist Gastronom mit Leib und Seele. Im historischen „Wirtshaus am Freilandmuseum“, in der Franken-Therme im Restaurant Salza und gegenüber auf dem Tagungs- und Thermengelände kommen im Genusswerk seine Karpfengerichte auf den Tisch: Nach dem Besuch des Salzsees und der Therme heißt es „genießen im Genussswerk“: Unter seinem Dach findet man Vinothek, Restaurant, Kaffee und Feinkost. Die Winzer Bernd Hofmann und Thomas Düll aus Ipsheim, Stefan Hofmann aus Ergersheim, Christian Stahl aus Auernhofen und Frank Schmidt aus Bullenheim betreiben zusammen mit der Gastronomiefamilie Rienecker diese moderne Vinothek.

Bis zu drei Pfund schwer – der Karpfen aus der Aisch

Rienecker hat selbst drei Becken mit Platz für bis zu 200 Karpfen. Direkt neben der Aisch, ganz nah bei seinem Restaurant im Freilandmuseum. Das frische Wasser fließt durch alle Becken. Wichtig dabei ist der Sandboden, damit der Fisch nicht modrig schmeckt. „Ich füttere sie mit Weizen aus eigener Produktion und stelle am Ende des Sommers auf Gerste und Roggen um“, sagt Rienecker. „So werden sie nicht zu fett. Vielmehr reifen sie zu schmackhaften Fischen heran.“ Bis zu drei Pfund schwer sind die schuppenarmen Aischgründer Karpfen, wenn sie nach drei Jahren aus dem Wasser gezogen und in die Pfanne oder den Topf wandern. Und das nur in den Monaten mit „r“ – also von September bis April.

In Bad Windsheim, wo einst über dreißig Brauer das Sagen hatten, müssen die Fischgerichte auch zum Bier passen. Daher wird zu Karfpenbratwürsten und  zum Karpfen auf Cillikraut gerne ein dunkles Museumsbier serviert – selbstgebraut versteht sich, im Freilandmuseum. Von weither reisen die Karpfenliebhaber an, um sich von Rienecker verwöhnen zu lassen. Noch bis April kommt der Karpfen frisch auf den Tisch.

Wer sich zum Jahreswechsel verwöhnen lassen möchte, ist hier gut aufgehoben: Komfortabel wohnt man in den Hotels der Stadt, tagsüber geht es in die Franken-Therme mit seinem einzigartigen Salzsee, abends genießt man bei einem Karpfenmenü die stade Zeit im Wirtshaus am Freilandmuseum.

Kur-, Kongress- und Touristik-GmbH Bad Windsheim
91438 Bad Windsheim
Tel. 0 98 41/ 40 20
www.bad-windsheim.de
www.wirtshausamfreilandmuseum.de

Foto: Tourismusverband Steigerwald

 


Veröffentlicht am: 11.12.2014

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