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22.05.2017

 

 

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Aufgespießt: Weihnachtsfreude - Weihnachtsstreit

(Helmut Harff / Chefredakteur) Weihnachten, das ist wohl nach dem Urlaub die Zeit, in der am meisten gestritten wird. Alles soll perfekt werden, Stress pur ist angesagt. Die Ansprüche sind vielfach einfach zu hoch, die Realität eine ganz andere. Man will alle glücklich sehen und vergisst selber zu lächeln. Da ist Streit vorprogrammiert.

Streit wegen oder unter dem Weihnachtsbaum, davon kann wohl jeder irgendwie berichten. Sicherlich gab es auch bei mir nicht nur Streit zum Weihnachtsfest. Erinnern kann ich mich aber vor allem an den. Warum wohl? Weil man genau in diesen Tagen keinen will, aber man verdammt angespannt ist.

Doch ich habe gelernt, gelernt weniger perfekt sein zu wollen. Weihnachten soll Spaß machen, soll besinnlich, fried- und freudvoll sein. Weihnachten ist für mich immer mehr zum Fest des Genusses - nicht gleichzusetzen mit dem Fest der Völlerei - geworden. Hier ein leckerer Lebkuchen, da ein guter Tropfen und dort ein gutes Essen. Als Krönung sozusagen viele liebe Worte und Gesten. Das ist für mich Weihnachten.

Ich will es für mich und meine liebsten Menschen Weihnachten schön haben. Weihnachten ist für mich kein Kampf um den Titel eines Super-Dekorateurs. Ich will auch keinem Sternekoch den Rang abkochen - auch wenn es etwas besonders und nicht alltägliches zu essen und zu trinken gibt. Es soll Spaß machen, schmecken und ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zaubern. Wie soll das gehen, wenn ich gestresst bin oder mich stressen lasse.

Klar gibt es Familiensituationen, die sind nicht gerade einfach. Doch wieso muss man ausgerechnet Weihnachten Menschen zusammenbringen, die eigentlich gar nicht zusammentreffen wollen? Genau das sollte man sein lassen, es sei denn, man mag Streit. Der ist auf jeden Fall dann vorprogrammiert, wenn da Menschen zusammen Weihnachten feiern sollen, die sich sonst nicht mit dem Allerwertesten ansehen. Es gibt ja nicht umsonst zwei Feiertage und wer sagt, dass man jedes Jahr mit allen Menschen Weihnachten zusammenkommen muss.

Mein Tipp: Machen Sie es wie ich und folgen Sie Joseph von Eichendorff durch Markt und Straßen bis hinaus ins weite Feld.

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh' ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins weite Feld,
Hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!

Ich wünsche schon heute allen, die keine Zeit mehr für die Genussmaenner haben eine gesegnete und vor allem streitfreie Weihnachtszeit.

 


Veröffentlicht am: 22.12.2014

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