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17.12.2017

 

 

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Till Brönner: The Movie Album

Demnächst auf Deutschland-Tour

„Wenn man an die großen Augenblicke der Filmgeschichte denkt, sind es meist Szenen ohne Dialog, die besonders im Gedächtnis haften bleiben“, sagte Meisterregisseur Stanley Kubrick einmal, um es dann auf den Punkt zu bringen: „Die magischste Kraft entfalten Filme immer dann, wenn die Bilder mit Musik unterlegt werden. Das sind die Kinomomente, die man nie vergisst!“ Genau um diese Momente geht es  Till Brönner auf „The Movie Album“. Denn letztendlich muss ihm mit einem Album das Gleiche gelingen wie einem Filmregisseur: das Publikum emotional zu erobern.

Deutschlands erfolgreichstem Trompeter, der sich seit Beginn seiner mittlerweile 20jährigen Karriere durch eine erstaunliche stilistische Vielfalt auszeichnet, würde man mit seinem smarten Auftreten selbst einen Filmstar abkaufen. Doch in erster Linie lässt der Ausnahmeinstrumentalist seine Musik sprechen. Mit einer abwechslungsreichen Sammlung legendärer wie neuerer Filmsongs, mal instrumental, mal vokal, nimmt er den Hörer mit auf eine Reise vom Beginn des abendfüllenden Tonfilms bis zum heutigen Blockbuster-Kino.

Mit „The Movie Album“ hat der mehrfache ECHO-Preisträger nicht nur seinen Fans, sondern auch sich selbst einen langgehegten Traum erfüllt: „Wir alle sind mit Filmen aufgewachsen, die uns im Kopf geblieben sind. Ich bin zwar kein wandelndes Filmlexikon, doch ich glaube, dass spezielle Filmmomente auch mich und meine Musik immer mitgeprägt haben“.

Mit amerikanischen Spitzenmusikern wie Mitch Forman, Chuck Loeb und Vinnie Colaiuta, allesamt nicht nur auf Pop- und Jazz-Alben, sondern auch in zahllosen Filmmusiken zu hören, hat Brönner sich jetzt direkt in die „Höhle des Löwen“ gewagt, die Traumfabrik L.A., ins legendäre Eastwest Studio auf dem Sunset Boulevard, wo nicht nur berühmte Filmkomponisten und Riesenorchester Hollywoodfilme vertont haben, sondern auch Frank Sinatra „My Way“ und “New York, New York“ aufnahm und von den Beach Boys bis zu aktuellen Pop-Stars sich die Prominenz die Klinke in die Hand gab und gibt.

Till Brönners Auswahl aus dem reichen Filmmusikrepertoire zeigt seine sichere Hand. Von orchestral-schwelgerischen Melodien bis hin zu groovenden Ohrwürmern reicht die Bandbreite. Seine Interpretation der wehmütigen Titelmusik zu „Cinema Paradiso“ (1988) muss sich auch vor der Originalaufnahme ihres Schöpfers Ennio Morricone, für Brönner „der beste Filmkomponist aller Zeiten“, nicht verstecken.

Bei der Erarbeitung des Stückes halfen Brönner Erinnerungen an seine Kindheit, die er zum Teil in Rom verbrachte: „Wenn ich den Film heute sehe, erkenne ich da vieles wieder. Ennio Morricone hat eine nahezu perfekte Melodie geschrieben, zu der es theoretisch noch nicht mal einen Film geben müsste. Wie die Akkorde verlaufen und wie logisch die Kompostion aufgebaut ist, das hat die Qualität eines Johann Sebastian Bach.“ Ganz unaufdringlich, ja zärtlich, führt Brönner hier die Trompete durch die große Melodie.

Wie auf seinen Alben „Oceana“ (2006, mit Gold ausgezeichnet) und „Rio“ (2008) hat Till Brönner auch diesmal wieder hochkarätige Gastsänger und -sängerinnen ins Studio geladen, die seine Interpretationen stimmlich veredeln. Allen voran Gregory Porter, der den Klassiker „Stand By Me“ von 1961, der dank des gleichnamigen Filmes aus dem Jahre 1986 ein weltweites Revival feierte, mit viel Seele und Resonanz interpretiert und sich einige schöne „Dialoge“ mit Brönners Trompete leistet.

Für Sängerin Joy Denalane reservierte Brönner eine besondere Perle, den vielleicht berühmtesten Piano-Song der Filmhistorie: „As Time Goes By“ aus „Casablanca“ (1942), die Erkennungsmelodie der Leinwandliebe zwischen Humphrey Bogart und Ingrid Bergman. Brönner und Denalane verleihen ihr mit dieser neuen Aufnahme eine ganz eigene Note. „Man darf keine Angst vor berühmten Melodien haben“, meint Brönner. „Ich hätte diese Aufnahme nicht veröffentlicht, wenn ich nicht das Gefühl gehabt hätte, dass so etwas nach mir klingen kann, unabhängig davon, wie tausendfach das Stück schon von anderen interpretiert wurde.“

Die junge amerikanische Singer-Songwriterin Lizzy Cuesta, Tochter des Album-Co-Produzenten Chuck Loeb, singt Henry Mancinis Welthit „Moon River“ aus „Breakfast at Tiffany's“ (1961). Dabei imitiert sie an keiner Stelle die unvergessliche Audrey Hepburn, sondern verleiht der Aufnahme einen zarten, zeitgemäßen Touch. Der vierte Vokalist des Albums ist Till Brönner selbst, auf „Raindrops Keep Falling On My Head“ aus dem Robert-Redford/Paul-Newman-Klassiker „Butch Cassidy and the Sundance Kid“ (1969). Der swingende Ohrwurm aus der Feder Burt Bacharachs, mit einer „kleinen Träne im Knopfloch“, liegt Till Brönner: „Das ist ein Territorium, eine Temperatur, die meinem Seelenleben ganz gut entspricht.“ Aber trotzdem: „Auch wenn es so klingen mag, das ist musikalisch beileibe kein leichtes Stück. Ich habe einigermaßen lange daran sitzen müssen, es vokal zu bewerkstelligen.“

Sein Instrument Trompete setzt der Pop-Professor, der seit 2010 an der Hochschule Carl Maria von Weber in Dresden in den Fachrichtungen Jazz und Rock lehrt, auf „The Movie Album“ oft  unerwartet ein: In seiner Version des Hit-Songs aus dem Film „Titanic“, „My Heart Will Go On“, ersetzt sie quasi die Stimme von Sängerin Céline Dion und holt aus der oft gehörten Melodie ungeahnte Tiefe und Nuancen hervor. In „Forbidden Colours“, aus dem Film „Merry Christmas, Mr. Lawrence“ (1983) von Skandalregisseur Nagisa Oshima, erklingt sie so minimalistisch, wie es sich Komponist und Hauptdarsteller Ryiuchi Sakamoto nur wünschen kann.

Purer Spaß ist hingegen Brönners Instrumentalversion von Pharrell Williams‘ letztjährigem Chart-Stürmer „Happy“ aus dem Animationsfilm „Despicable Me 2“. „Das ist ein Song, der sogar den Film überstrahlt aus dem er stammt, weil der Hit noch größer wurde als der Film selbst“, sagt Brönner. „Wir hatten einfach Lust, uns daran zu versuchen. Alles andere war schon im Kasten, da kam uns diese Idee. Über das Ergebnis bin ich ziemlich … happy!“

Im kommenden Jahr wird Till Brönner „The Movie Album“ auch live zu Gehör bringen: „Meine Band wird auf der Bühne zentraler Bestandteil bleiben, doch wir werden wie auf dem Album Streicher und Bläser dazuladen, so dass wir sozusagen das ‚Till Brönner Orchestra‘ auf Tour schicken.“ Vom verdunkelten Kinosaal ins sonnige L.A. und auf Deutschlands große Konzertbühnen, Till Brönners „The Movie Album“ hat noch eine spannende Reise vor sich.

The Till Brönner Orchestra LIVE

20.01.2015 Leipzig - Arena
25.01.2015 Berlin - Tempodrom
27.01.2015 Stuttgart - Beethovensaal
21.02.2015 Köln - Philharmonie
16.03.2015 München - Philharmonie
05.09.2015 Verden - Dom

 


Veröffentlicht am: 02.01.2015

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