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29.06.2017

 

 

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7 Punkte, die sich 2015 bei Tarifen rund um den Haushalt ändern

Krankenkassenwechsel senkt Beitrag um bis zu 643 Euro

Am 1. Januar sind zahlreiche Gesetze in Kraft getreten, die viele Verbraucher unmittelbar betreffen. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox erklärt die wichtigsten Neuerungen in der Tariflandschaft von Energie- und Telekommunikationsanbietern, Banken und Versicherungen.

Strom: Die EEG-Umlage sinkt erstmals seit ihrer Einführung: von 6,24 Cent auf 6,17 Cent je Kilowattstunde. In der Vergangenheit war die Umlage, mit der in Deutschland der Ausbau der Erneuerbaren Energien finanziert wird, stetig gestiegen. Insgesamt haben 327 Stromversorger zum Jahreswechsel ihre Preise gesenkt. Bezogen auf die durchschnittlichen Preise aller Versorger sparen deutsche Stromkunden bei einem Verbrauch von 4.000 kWh jedoch lediglich 5 Euro im Jahresvergleich. Ein Wechsel des Anbieters spart deutlich mehr. Wer noch nie gewechselt hat, kann seine Haushaltskasse um rund 330 Euro entlasten.

Krankenkassen: Seit 1. Januar erheben fast alle Krankenkassen einen Zusatzbeitrag. Der teuerste Anbieter verlangt 1,3 Prozent vom Bruttomonatseinkommen. Dadurch steht den Mitgliedern aktuell ein Sonderkündigungsrecht zu. Die Kündigung wird zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats wirksam – also zum 1. April.

„Durch einen Wechsel von einem teuren zu einem günstigen Anbieter lassen sich bei einem Jahreseinkommen ab 49.500 Euro bis zu 643,50 Euro im Jahr sparen“, sagt Wolfgang Schütz, Geschäftsführer der Verivox Versicherungsvergleich GmbH. Der kassenindividuelle Zusatzbeitrag kommt zum einheitlichen Beitragssatz von 14,6 Prozent hinzu. Nur zwei Anbieter verzichten derzeit komplett auf den Zusatzbeitrag.

Lebensversicherung:
In der klassischen Lebens- und Rentenversicherung sinkt der Garantiezins für Neuverträge von 1,75 auf 1,25 Prozent. Das ist die Mindestrendite, die die Anbieter zusagen.

Wichtiger als der fallende Garantiezins ist für Verbraucher, dass auch die Überschüsse, die die Versicherer dem Guthaben der Kunden zuweisen, seit Jahren sinken. Die Garantien bilden nur einen Teil dieser Überschüsse. Eine klassische Lebens- oder Rentenversicherung kann sich für sicherheitsbewusste Sparer trotzdem lohnen, da die Rendite anderer sicherer Anlageformen ebenfalls gelitten hat.

Basisrente: Die Basisrente (auch Rürup-Rente) wird steuerlich stärker gefördert. Die Obergrenze, bis zu der Beiträge als Altersvorsorgeaufwand geltend gemacht werden können, steigt von 20.000 auf 22.172 Euro. Unter dieses Limit fallen aber auch Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung.

Einlagensicherung: Die im Bundesverband deutscher Banken zusammengeschlossenen Banken senken in mehreren Schritten die Einlagensicherung auf Kundenguthaben. Ab 2015 ist jedes einzelne Kundenguthaben in Höhe von 20 statt bisher 30 Prozent des Eigenkapitals der jeweiligen Bank abgesichert. Praktische Auswirkungen hat diese Änderung kaum. Selbst bei sehr kleinen Banken sind mit der neuen Regelung Kundeneinlagen in Höhe von einer Million Euro geschützt, bei großen Banken oft in dreistelliger Millionenhöhe.

Bis 2025 sinkt die Grenze auf 8,75 Prozent. Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken haben eigene Sicherungseinrichtungen, ihre Kunden sind nicht betroffen.

Roaming-Gebühren: Noch in diesem Jahr könnten EU-weit die sogenannten Roaming-Kosten abgeschafft werden: Nach dem Willen des Europaparlaments sollen sämtliche Extrakosten für die Handynutzung im europäischen Ausland zum 15. Dezember 2015 gestrichen werden. Eine endgültige Entscheidung dazu steht aber noch aus.

Mobilfunk und Kabel-Internet: Eine wesentliche Veränderung erfährt der deutsche Mobilfunkmarkt: Die beiden fusionierten Netzbetreiber E-Plus und O2 haben damit begonnen, ihre Netze zusammenzulegen. Durch die Fusion entstand Deutschlands größter Mobilfunkanbieter – weshalb Telekommunikationsexperte Sven Ehrmann, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox, im laufenden Jahr nur wenig Spielraum für Preissenkungen sieht: „Wer einen Tarifwechsel anstrebt, sollte deshalb nicht zu lange warten. Es ist unklar, ob das derzeit niedrige Preisniveau auf breiter Basis gehalten werden kann.“ Definitiv teurer werden ab Februar einige Pakete für Kabel Internet. Der Anbieter Unitymedia Kabel BW rechtfertigt die Preiserhöhungen mit steigenden Netzkosten.

 


Veröffentlicht am: 03.01.2015

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