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Überwintern in der Sonne

Tipps für Langzeiturlauber

Ob Kanaren, Mallorca, türkische Riviera, Zypern oder Tunesien, eines haben all diese Urlaubsziele gemeinsam: ein angenehmes Klima auch in den Wintermonaten und die meisten Langzeiturlauber. Denn rund die Hälfte der dorthin gebuchten Reisen dauert mindestens vier Wochen.

Im Winter ist ein Langzeiturlaub in mildem Klima besonders für ältere, nicht mehr berufstätige Menschen eine beliebte Alternative zu Kälte, Nässe und Schnee. Doch ein langer Urlaub erfordert auch eine gründliche Vorbereitung. Was vor der Abreise Zuhause zu regeln und was für den Aufenthalt vorzubereiten ist, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

Reisevorbereitungen

Unabhängig vom Reiseziel gilt: Langzeiturlauber sollten sich rechtzeitig vor dem Urlaub nach den Einreisebestimmungen für das Reiseland erkundigen. Informationen dazu liefert das Auswärtige Amt. „Hier erhalten Urlauber auch die Kontaktdaten der deutschen Auslandsvertretungen oder Botschaften im Urlaubsland“, weiß die Reiseexpertin der ERV.

Ein weiterer Tipp: die Kosten im Blick behalten. Schließlich sind für einen längeren Aufenthalt im Ausland meist höhere Ausgaben notwendig als für einen zweiwöchigen Urlaub.

Neben den Kosten vor der Abreise, etwa für Impfungen, Medikamente, Versicherungen, aber auch für Pässe oder gegebenenfalls ein Visum, müssen die Reisenden vor allem die Ausgaben am Reiseziel berücksichtigen: Welche Summen müssen sie für Unterkunft, Verpflegung, Fortbewegung im Land, Eintritte und Sonderausgaben einplanen?

Vor einer langen Reise empfiehlt sich außerdem ein Check-up beim Arzt. „Wer auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen ist, sollte mit dem behandelnden Arzt über eine ausreichende Menge sprechen oder sich gegebenenfalls nach Ersatzpräparaten im Ausland erkundigen“, so Birgit Dreyer. Und: Neben einer gut bestückten Reiseapotheke darf auch der Impfpass auf der Reise nicht fehlen.

Bei den Planungen das eigene Zuhause nicht vergessen

Trotz aller Vorfreude auf die kommenden Urlaubsmonate dürfen Reisende nicht vergessen, das Zuhause in Deutschland auf die bevorstehende Abwesenheit vorzubereiten. So sollten sie die weiter anfallenden Ausgaben in der Heimat nicht aus den Augen verlieren: Dazu gehören etwa Miete, Hausratversicherung, Strom, Gas, Telefon, Beiträge für Vereine oder Abonnements und weitere Fixkosten. „Um laufende Kosten fristgerecht zu begleichen, eignen sich Daueraufträge und Einzugsermächtigungen. Bei zeitlich terminierten Abbuchungen kann das Konto während der Abwesenheit des Urlaubers nicht versehentlich ins Minus rutschen“, lautet der Tipp der ERV Reiseexpertin. Wichtige Unterlagen, wie etwa Führerschein, Personalausweis oder Versichertenkarte der Krankenkasse kopieren Urlauber am besten zweimal.

Ein Exemplar kommt in den Koffer, eine Kopie bleibt Zuhause. Das erleichtert bei Verlust die Wiederbeschaffung. „Eine Vertrauensperson sollte zudem wissen, wo wichtige Unterlagen zu finden sind. So kann sie im Fall der Fälle im Sinne des Urlaubers handeln. Sinnvoll ist es, dieser Person auch eine Vollmacht auszustellen, die sie dazu berechtigt, Briefsendungen und Pakete im Namen des Urlaubers entgegenzunehmen“, so ein weiterer Rat von Birgit Dreyer. Für den Notfall sollte die Vertrauensperson neben der Urlaubsadresse auch andere wichtige Adressen des Langzeiturlaubers kennen, wie beispielsweise die von Angehörigen.

Sicher im Ausland

„Gerade bei längeren und teuren Reisen gehört unbedingt auch der passende Versicherungsschutz zur Reisevorbereitung“, rät die ERV Reiseexpertin. Besonders wichtig ist eine Reisekrankenversicherung. Denn: Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen für medizinische Behandlungen nur, wenn mit dem Urlaubsland ein Sozialabkommen besteht – und auch dann nur in Höhe der deutschen Regelsätze. Eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung hingegen leistet weltweit, wenn der Urlauber stationär oder ambulant behandelt werden muss oder sogar ein Rücktransport in die Heimat nötig ist. Doch Vorsicht: Eine Jahres-Reisekrankenversicherung deckt zwar mehrere Reisen im Jahr ab, allerdings je nach Versicherer pro Reise nur zwischen 42 und 45 Tage am Stück.

„Langzeiturlauber sollten deshalb sicherstellen, dass die Reisekrankenversicherung als Langzeitschutz für die gesamte Reisedauer gültig ist. Reisen von mehr als 45 Tagen Dauer können zum Beispiel bei der ERV separat abgesichert werden“, empfiehlt Birgit Dreyer. Übrigens: Manche Versicherer bieten alle wichtigen Reiseversicherungen, wie eine Reisekranken-, Reisegepäck- und Reiserücktritts- inklusive Reiseabbruchversicherung, im Paket an. So sind Langzeiturlauber gegen alle Widrigkeiten geschützt und können den Winter unter Sonne und Palmen ohne Sorgen genießen.

Quelle: ERGO Versicherungsgruppe

 


Veröffentlicht am: 07.01.2015

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