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21.08.2017

 

 

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Kleider machen Leute

Außergewöhnliche Ideen benötigen außergewöhnliche Aktionen

Norbert Stolski, Kanalbetriebsarbeiter der Stadt Frankfurt, an seinem Arbeitsplatz unter Tage und im 1.600 km langen Kanalnetz der Mainmetropole. Öffentliche Aufmerksamkeit und Wertschätzung erhalten zum Beispiel Berufsgruppen wie der Kanalarbeiter durch die Aktion Kleider machen Leute.

Startschuss für die Charity-Kampagne „Kleider machen Leute“ war am vergangenen Wochenende  in der Frankfurter Kanalisation.

"Kleider machen Leute" dieser weitläufig bekannte Spruch spiegelt sich vor allem in Frankfurt, Deutschlands Businessmetropole Nr.1, tagtäglich wieder. Kaum eine Stadt wird derart von „Nadelstreifen und Krawatten“ geprägt wie die Metropole am Main.

Das ist jedoch nur eine Seite der Stadt. Neben der glamourösen Geschäftswelt gibt es viele Menschen, die im „Maschinenraum der City“ arbeiten. Ob im Blaumann oder in der Uniform sorgen sie Tag für Tag dafür, dass Frankfurt sicher und sauber bleibt. Sie arbeiten dafür, dass die Stadt funktioniert.

Schirmherrin der Aktion Kleider machen Leute Jenny Knäble mit dem Initiatoren-Team v.l. Stephan Görner, Nikita Kulikov und Sven Müller

Das Initiatoren-Team setzt mit seiner Fotoserie "Kleider machen Leute" ein Dutzend Menschen in Szene, die Berufe ausüben, die an ihrem Arbeitsplatz keinen Anzug tragen. "Diese Menschen stehen nicht auf der Sonnenseite des Lebens und erhalten für die schwere Arbeit kaum öffentliche Aufmerksamkeit“, so Stephan Görner, Ideengeber der Aktion. „Wir hoffen, dass diese Berufsgruppen durch die Kampagne Wertschätzung und Respekt erfahren und gleichermaßen gewürdigt werden, wie andere Berufe".

„Zwölf Personen unterschiedlicher Berufsgruppen werden im Jahr 2015 an ihrem Arbeitsplatz und in einem Maßanzug spektakulär in Szene gesetzt und fotografiert. Jeden Monat wird ein neues Motiv einer anderen Berufsgruppe publiziert und der Öffentlichkeit vorgestellt“
so Görner ergänzend.

So ist es nicht verwunderlich, dass der Kampagnenbeginn ausgerechnet in der Frankfurter Kanalisation stattfand, dort wo sich die Einwohner der Mainmetropole normalerweise nicht freiwillig hinbegeben. „Unter Tage“, wo es kalt und dunkel ist, wo es riecht und wo die Arbeiter aus Sicherheitsgründen nur zu dritt hinein dürfen. Dies ist der Tätigkeitsbereich von Norbert Stolski und dem Team von der

Stadtentwässerung. Sie sind verantwortlich für 1.600 km Kanalnetz. „Es ist lebensnotwendig verschmutztes Wasser zu reinigen und in den Naturkreislauf zurückzuführen“, so Stolski. Allein die Großstadt Frankfurt produziert eine Abwassermenge von etwa 300 Millionen Liter täglich.

Am Ende des Jahres stehen 12 Frankfurter Menschen, die stellvertretend für viele einen Blickwinkel zeigen, den wir so vorher noch nicht wahrgenommen haben. Im Dezember 2015 werden bei einer Charity-Gala die Motive meistbietend versteigert. Der Erlös kommt der Leberecht-Stiftung zu Gute.

 


Veröffentlicht am: 23.01.2015

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