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Bei Sturm Fahrweise anpassen

... rät die HUK-COBURG

Zu Beginn des neuen Jahres sahen sich die Kraftfahrer hierzulande gleich mit mehreren Sturmtiefs konfrontiert. Diese brachten zum Teil so heftigen Wind und Regen mit sich, dass die Fortbewegung auf der Straße zumindest unangenehm, wenn nicht gar gefährlich wurde. Eine solche Wettersituation legt vielfach den Gedanken nahe, ob es unbedingt notwendig ist, sich ans Steuer zu begeben oder ob sich die geplante Fahrt nicht auf später verschieben lässt.

Doch nicht immer ist eine solche, äußerst sinnvolle Abwägung – wie Verkehrsexperten betonen – möglich. Viele Autofahrer müssen auch trotz Unwetterwarnung auf die Straße. Sie sollten einige Sicherheitstipps beachten, mit denen sich auch stürmische Zeiten hinter dem Steuer risikoärmer überstehen lassen.

Besonders anfällig gegen steife Brisen sind Fahrzeuge mit hohen Aufbauten, wie etwa Vans, SUV, Reisemobile, Transporter, Busse und andere Nutzfahrzeuge. Sie werden insbesondere durch heftige Seitenwinde leichter aus der Spur gebracht. Gleiches gilt für Pkw mit Dachlasten, seien es Dachtransportboxen oder Fahrräder. Böen können aber auch Fahrzeuge mit Anhänger und Motorräder ins Schlingern bringen. Ihre Fahrer sollten daher ganz besonders der wichtigsten Empfehlung bei starkem Wind folgen, die gleichermaßen für alle anderen Kraftfahrer gilt: Die Fahrgeschwindigkeit anpassen, also entsprechend reduzieren, und vom Überholen absehen. Wer dennoch meint, an einem anderen Fahrzeug vorbeiziehen zu müssen, sollte dabei immer darauf gefasst sein, dass der Überholte vom Wind aus der Fahrspur gedrückt werden kann. Dies trifft speziell für die zuvor genannten Fahrzeuge zu.

Wenn eine Windböe das eigene Auto erfasst, kommt es vor allem auf ruhiges Reagieren an: Hektische Bewegungen am Lenkrad sollte man vermeiden und stattdessen gefühlvoll, kontrolliert gegenlenken. Dabei erweist es sich wiederum als hilfreich, wenn die Geschwindigkeit bereits an die Witterung angepasst wurde. Denn je geringer das Tempo, desto leichter fällt das Gegenlenken. Auf erforderliche windbedingte Lenkkorrekturen müssen Kraftfahrer insbesondere auf freien Strecken, bei Brücken, an Waldrändern sowie bei Unterbrechungen bzw. Schneisen in der Bewaldung oder Bebauung eingestellt sein.

Zu Schäden am eigenen Fahrzeug kann jedoch nicht nur ein windbedingter Unfall führen, auch umstürzende Bäume, herabfallende Äste oder umhergeschleuderte Gegenstände können die Ursache sein. Solche Fälle werden in der Regel von der Teilkaskoversicherung beglichen. Dazu hat der Halter jedoch mitunter entsprechende Angaben über die Windstärke vom Wetteramt beizubringen. Denn Sturmschäden werden normalerweise erst ab Windstärke 8 anerkannt, das entspricht einer Windgeschwindigkeit von 61 km/h.

 


Veröffentlicht am: 26.01.2015

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