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Morgengruß von Helmut Harff: Ein Monat

... ist 2015 schon alt

31 Tage 2015 haben wir hinter uns. Was brachte das neue Jahr bisher? Diese Frage wird jeder sehr individuell für sich beantworten können. Sieht man es weniger aus der eigenen Perspektive, so fällt das Fazit leicht: Auf der Erde nichts Neues.

Es gibt Kriege, gibt Terrortote, es gibt Ebolatote und Hungertote. Es gibt Solidarität, es gibt Ängste, die mal ernst genommen werden und mal nicht. Es gibt besorgte Bürger, die auf die Straße gehen und es gehen Menschen auf die Straße, die über besorgte Bürger besorgt sind. Es gibt weiterhin eine Betroffenheitskultur und viel Hilflosigkeit. Es gibt - nichts Neues.

Und doch, es gibt Neues: Millionen Menschen, die in Europa gegen den Terror auf die Straße gehen - das gab es sonst nach Terroranschlägen nicht. Nicht neu ist allerdings die hilflose Diskussion darüber, wie man mit dem Terror, mit Ausgegrenzten und sich Ausgrenzenden umgehen soll.

Neu ist wirklich, dass eine Partei fast noch während der Wahl und in den 48 Stunden danach zeigt, dass sie ihre Wahlversprechen wahr zumachen gedenkt. Ich meine die neue griechische Regierung. Die wagt es sogar, das übrige Euro-Europa herauszufordern. Die wagt, sich gegen die Mehrheit zu stellen, sogar die russische Karte zu ziehen. Hut ab vor den Griechen. Das habe ich ihnen nicht zugetraut. Hoffentlich machen die so weiter.

Was gab es noch? Deutsche Sportler haben sich mal blamiert, mal gejubelt. Sie sind mir manchmal zu schnell zufrieden, aber das ist auch nichts Neues. Neu ist allerdings, dass der FC Bayern München sich die Lederhosen ausziehen lässt. Hatten die ihren Torwart vergessen? Mal sehen wie das weiter geht.

Es gab wieder eine Modewoche in Berlin. Modisch wie auch sonst nichts Neues. Viel Massenware. Wobei die Mode wirklich sehenswerter war, als das, was sich da am Rande der Laufstege in Positur warf. Das ist aber nun wirklich nichts Neues.

Nicht neu ist auch, dass es hier und da schneit. Neu ist vielleicht, dass ich noch nicht viel von Bahnausfällen in diesem Winter gehört habe. Neu - zu mindest scheint es so - ist auch, dass nicht eine der Bahn-Gewerkschaften zum Streik aufgerufen hat.

Und sonst? Wir haben 2015 zum Genussjahr ausgerufen. Wir wollen damit ein Zeichen setzten, dass allen Krisen, allen Kriegen, allen Seuchen und sonstigen negativen Dingen zum Trotz,  das Leben Spaß machen kann, wenn wir es nur wollen. Es ist nicht immer leicht, das Leben, sein Leben zu genießen. Doch es lohnt, es immer wieder zu probieren. Das ist auch nicht wirklich neu.

Wir möchten ein ganz kleines Zeichen in der Diskussion um fremde Religionen und uns Deutsche setzen. Wir wollen zeigen, dass Angst nicht notwendig ist, dass wir nicht alle Christen oder Moslems werden müssen, um vernünftig miteinander leben zu können. Wir müssen uns nur zusammen setzten, zusammen essen und trinken. Das ist sicherlich auch nicht neu. Doch vielleicht müssen wir uns daran immer wieder einmal erinnern, wie gut Dinge aus islamischen, buddhistischen, jüdischen oder christlich-orthodoxen Ländern schmecken.

Sicherlich überhaupt nicht neu ist, dass ich jetzt frühstücken werde. Wobei, meine 2015-Entdeckung sind die Smooties. Doch neu sind die auch nicht wirklich.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Ich hoffe, ihre bisherige 2015-Bilanz fällt unter dem Strich positiv aus.

 


Veröffentlicht am: 31.01.2015

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